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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 17:11:35 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sat, 18 Jul 2026 17:11:35 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://sw.main-franken-katholisch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-74148</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:05:28 +0200</pubDate><title>Kiliani-Gottesdienst im Festzelt auf der Talavera</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kiliani-gottesdienst-im-festzelt-auf-der-talavera-3/</link><description>Würzburg (POW) Im Kiliani-Festzelt auf der Würzburger Talavera wird am Sonntag, 19. Juli, um 10 Uhr ein Kiliani-Festgottesdienst zum Abschluss des Volksfestes gefeiert. Domkapitular Dekan Stefan Gessner feiert die Messe.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet von einem Bläserensemble. An die Feier schließt sich ein Frühschoppen an.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74147</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:59:32 +0200</pubDate><title>Mobile Klinik hilft 1155 Patienten</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/mobile-klinik-hilft-1155-patienten-1/</link><description>Mobile Klinik des Krankenhauses von Litembo besucht Ortschaften im Norden des Partnerbistums – Knochentumor bei 14-Jähriger frühzeitig entdeckt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Litembo&nbsp;</strong>(POW) Rund eine Woche hat ein Team des Krankenhauses von Litembo mit der Mobilen Klinik Krankenstationen und Gesundheitseinrichtungen im Partnerbistum Mbinga (Tansania) besucht. Die Tour vom 29. Juni bis 4. Juli führte diesmal in den Norden. Insgesamt wurden 1155 Patientinnen und Patienten in Matiri, Kigonsera, Ruanda, Lituhi, Lundu und Lundumato behandelt. „Eine hochwertige medizinische Versorgung ist in den ländlichen Regionen für viele Menschen nur schwer erreichbar“, schreibt „weltwärts“-Freiwillige Luise Merklin. Ein Besuch im Litembo Hospital bedeute lange Anfahrtswege, Transportkosten, oftmals den Verdienstausfall eines ganzen Tages und hohe Behandlungskosten. In den Gesundheitszentren vor Ort werde häufig nur eine grundlegende medizinische Versorgung angeboten. Deshalb bringe die Mobile Klinik etwa alle vier Monate Fachärzte direkt zu den Menschen.</p><p>Internist Dr. Innocent Issangya nahm zum ersten Mal an der Tour teil und wurde von 351 Patienten aufgesucht. In Kigonsera stellte sich ein älterer Mann mit linksseitiger Lähmung und extrem hohen Blutdruck vor. Es bestand der Verdacht auf Schlaganfall. Der Arzt verschrieb blutdrucksenkende Medikamente und überwies den Mann nach Peramiho in das Krankenhaus der Missionsbenediktiner. „Leider konnte der Mann nicht sofort nach Peramiho gehen, da die Familie die Kosten für Transport und Behandlung zunächst nicht aufbringen konnte“, schreibt Merklin. Die Familie werde Angehörige, Frauen und Nachbarn um Geld bitten, um die Untersuchung zu bezahlen.</p><p>In Lundu wurde ein zweijähriges Kind mit Zerebralparese vorgestellt. Das ist eine Bewegungsstörung aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung. Die Mutter wurde beraten, welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Besonders bewegend sei der Fall eines 14-jährigen Mädchens mit Verdacht auf Knochentumor gewesen. Die Erkrankung konnte dank der Mobilen Klinik frühzeitig entdeckt werden, und das Kind wurde für weiterführende Untersuchungen überwiesen.</p><p>Mehrere Patienten waren mit Helicobacter-pylori-Bakterien infiziert, die Magen-Darm-Symptome verursachen. Da sie häufig Medikamente einnehmen, meist gegen Bluthochdruck, erklärte Issangya ihnen, wie wichtig es sei, Medikamente mit abgekochtem Wasser einzunehmen.</p><p>Radiologe Clarence Bertram Chaula führte insgesamt 263 Ultraschalluntersuchungen durch. Gynäkologe Dr. Paul Katenga war bereits zum sechsten Mal dabei und kannte viele der insgesamt 214 Patientinnen. Er behandelte unter anderem mehrere Frauen mit gutartigen Tumoren der Gebärmutter. Katenda überwies sie zur operativen Entfernung in das Krankenhaus in Litembo.</p><p>Augenarzt Dr. Daniel Kirumbi untersuchte in den sechs Tagen insgesamt 159 Männer und Frauen. Diese kamen unter anderem wegen einer Sehverschlechterung oder Augenentzündungen. Kleinere Behandlungen, wie die Entfernung einer Bindehautzyste, führte er vor Ort durch.</p><p>Zu Zahnarzt Dr. Joachim Henjewele kam unter anderem ein 67-jähriger Mann mit stark abgenutzten Zähnen. Er sehe das vor allem bei älteren Menschen, es könne aber unter anderem auch durch Zähneknirschen oder harte Lebensmittel entstehen. Der Patient erhielt eine Zahnreinigung und&nbsp;-versiegelung sowie Beratung. Insgesamt behandelte Henjewele 168 Männer und Frauen.</p><p><em><strong>Diözesane Gesundheitsabteilung (Diocesan Health Department)</strong></em></p><p>Das Team der Diözesanen Gesundheitsabteilung ist für die 18 Gesundheitseinrichtungen der Diözese Mbinga verantwortlich: drei Krankenhäuser (Litembo, Lituhi am Nyassa-See und Ruanda), sechs Gesundheitsstationen (Health Centers) und neun Krankenstationen (Dispensaries). Auf dem Gelände der Diözese in der Stadt Mbinga gibt es neben einer Krankenstation eine zentrale Apotheke, die für die Versorgung aller diözesanen Gesundheitseinrichtungen mit medizinischen Produkten zuständig ist. Weitere Informationen gibt es bei der Diözesanstelle Weltkirche.</p><p><em><strong>Die Verantwortlichen in Mbinga danken den zahlreichen Spendern, ohne deren Unterstützung solche Touren durch die entlegenen Gebiete der Partnerdiözese nicht möglich wären, und bitten, diese Arbeit weiterhin zu unterstützen. Spendenkonto: Empfänger „Diözese Würzburg Weltkirche“, Liga Bank, IBAN DE40 7509 0300 0603 0000 01, BIC GENODEF1M05, Verwendungszweck „Litembo Hospital“.</strong></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74146</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:51:00 +0200</pubDate><title>Assisi-Wallfahrt mit Bischof Jung und Franziskaner-Minoriten</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/assisi-wallfahrt-mit-bischof-jung-und-franziskaner-minoriten-1/</link><description>Würzburg (POW) Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franziskus laden das Bistum Würzburg und die Franziskaner-Minoriten der Provinz Sankt Elisabeth im Spätsommer zu einer besonderen geistlichen Pilgerreise ein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Von Dienstag, 15., bis Montag, 21. September, begeben sich die Teilnehmenden auf eine Wallfahrt ins umbrische Assisi, die weltbekannte Stadt des Friedens. Die spirituelle Leitung und Begleitung der Reise übernimmt Bischof Dr. Franz Jung. Im Mittelpunkt der Wallfahrt steht der gemeinsame Besuch der historisch und spirituell bedeutenden Stätten, die untrennbar mit dem Leben des heiligen Franziskus, der heiligen Klara und der gesamten franziskanischen Bewegung verbunden sind. Neben fachkundigen Führungen und Exkursionen vor Ort bilden gemeinschaftliche Gottesdienste, Zeiten der Meditation, gemeinsame Gesprächsrunden sowie Raum zur persönlichen Gestaltung und Besinnung den harmonischen Rahmen dieser Reise. Begleitet wird die Gruppe zudem von Seiten der Franziskaner-Minoriten durch die Brüder Josef Fischer, Thomas Freidel, Ivan Penava und Markus Scholz, die das Programm mit geistlichen Impulsen bereichern. Die Reiseleitung liegt in den Händen von Johannes Weismantel. Die An- und Abreise erfolgt gemeinsam in modernen Reisebussen. Vor Ort sind die Pilger für sechs Nächte inklusive Halbpension in den Hotels Il Castello sowie San Pietro in Assisi untergebracht. Im Reisepreis von 930 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 210 Euro) sind sämtliche Ausflüge, anfallende Eintrittsgelder sowie Extras enthalten. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 100 Personen begrenzt. Anmeldung und nähere Informationen bei spiritel Reisen, Johannes Weismantel, Domstraße 5, 97070 Würzburg, Telefon 0931/46534833, Mobil 01522/2598094, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:info@spiritel.de">info@spiritel.de</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74145</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:50:11 +0200</pubDate><title>Sommerfest im Antonia-Werr-Zentrum</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sommerfest-im-antonia-werr-zentrum-1/</link><description>Kloster Sankt Ludwig (POW) Das Antonia-Werr-Zentrum lädt am Sonntag, 26. Juli, zu seinem Sommerfest in das Kloster Sankt Ludwig (Landkreis Schweinfurt) ein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Park, zelebriert von den Benediktinerpatres Wolfgang Sigler und Andreas Schugt. Im Anschluss öffnet der Basar mit Arbeiten aus den hauseigenen Betrieben. Über den gesamten Tag hinweg erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Angebot an Speisen. Auch das Rahmenprogramm bietet zahlreiche Angebote für Jung und Alt: Neben einer Filmvorführung gibt es Spiele und Beschäftigungen für Kinder. Im Theatersaal wird das Stück „Die Außerirdischen verstehen nur Bahnhof“ aufgeführt. Erwachsene Gäste können bei Führungen durch die Häuser und die Schule Einblicke in die pädagogische Arbeit des Zentrums gewinnen, auch Kirchenführungen stehen auf dem Programm. Das Sommerfest endet um 17 Uhr.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74144</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:43:19 +0200</pubDate><title>Kolping-Ehrenzeichen für Dorothea Schömig</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kolping-ehrenzeichen-fuer-dorothea-schoemig-1/</link><description>Kolping-Landesversammlung in Würzburg – Bayerns Innenminister Herrmann hielt Rede zum Thema „Extremismus stoppen – Demokratie stärken“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Nach zwölf Jahren im Amt der Landesvorsitzenden sind Dorothea Schömig (Güntersleben) und Erwin Fath (Gersthofen) auf der Landesversammlung des Kolpingwerk Landesverbands Bayern verabschiedet worden. Schömig erhielt beim Treffen Anfang Juli im Kolping-Center Mainfranken das Ehrenzeichen des Landesverbandes. Die Laudatio hielt Landespräses Christoph Wittmann. Er dankte Schömig, die zudem Diözesanvorsitzende des Kolpingwerk Diözesanverbands Würzburg ist, für ihr Engagement für den Landesverband. Fath wurde von Generalpräses Christoph Huber mit dem Ehrenzeichen von Kolping International geehrt. Huber steht an der Spitze von Kolping International mit rund 400.000 Mitgliedern in 60 Ländern, heißt es in einer Pressemittteilung.</p><p>Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach vor den rund 50 Delegierten zum Thema „Extremismus stoppen – Demokratie stärken“. Er ging dabei auf die Bedeutung des Kolpingwerkes für die Gesellschaft in Bayern ein. Das Kolpingwerk leiste einen wichtigen Beitrag für „eine Demokratie des gelebten Miteinanders“. Wenn Menschen das Gefühl hätten, abgehängt zu sein, und sich die Kluft zwischen denen, die vermeintlich auf der Sonnenseite des Lebens stünden, und denen auf der Schattenseite immer weiter öffne, sei das ein idealer Anknüpfungspunkt für Populisten.</p><p>„Die Stärke der Kolpingsfamilien kann immun machen gegen das ‚Die da oben‘-Gefühl, denn hier wird Verantwortung übernommen für andere und ihnen beigestanden“, sagte Herrmann. Er dankte dem Verband ausdrücklich dafür, dass er sich mit dem Thema „Extremismus stoppen – Demokratie stärken“ auseinandersetze. Die Demokratie in Deutschland und Bayern habe Freiheit und Wohlstand ermöglicht. Darauf dürften die Bürger zu Recht stolz sein. Bayern sei das deutsche Bundesland mit der niedrigsten Kriminalitätsquote und der geringsten Gefährdung von Bürgern, zu verarmen. Die Integration von Migranten verlaufe hier vielfach sehr erfolgreich. Im Jahr 2025 hätten allein in Bayern rund 60.000 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. „Integration gelingt. Lassen wir uns das, was wir haben, nicht kaputtreden.“</p><p>Herrmann gab in seinem Vortrag auch zu bedenken, dass sich nicht nur die staatlichen Organe für die Erhaltung der freiheitlich demokratischen Grundordnung verantwortlich fühlen sollten, sondern auch die Staatsbürger. „Um die Demokratie zu sichern, braucht es das Engagement der Bürger, den Einsatz von Einzelnen sowie von Verbänden und Vereinen, wie dems Kolpingwerk Bayern“, so der bayerische Innenminister. Dabei helfe die eigene religiöse Verortung, denn die Ehrfurcht vor Gott schaffe auch die Grundlage für den Respekt gegenüber Mitmenschen. Er wünsche sich, dass insgesamt wieder mehr über den Glauben gesprochen werde. Ausdrücklich befürwortete Herrmann auch den interreligiösen Dialog.</p><p>Die Delegierten wählten Eva Ehard (Bistum Eichstätt) und Roland Kronawitter (Bistum Passau) als neue Landesvorsitzende des Kolpingwerks Bayern.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74143</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:39:29 +0200</pubDate><title>Ramona Dinkel wird Sozialpädagogin im pastoralen Team des Pastoralen Raums Bad Königshofen im Grabfeld</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ramona-dinkel-wird-sozialpaedagogin-im-pastoralen-team-des-pastoralen-raums-bad-koenigshofen-im-grabfeld-2/</link><description>Schweinfurt/Bad Kissingen/Bad Königshofen (POW) Ramona Dinkel (36), Jugendbildungsreferentin in der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) Main-Rhön, wechselt mit 29,25 Wochenstunden zum 1. Oktober 2026 als Sozialpädagogin ins pastorale Team des Pastoralen Raums Bad Königshofen im Grabfeld.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der restlichen Arbeitszeit verbleibt sie Jugendbildungsreferentin in der Kirchlichen Jugendarbeit Main-Rhön. Dinkel, Jahrgang 1990, wurde in Bad Kissingen geboren und wuchs in Burglauer auf. Nach Mittlerer Reife und Fachabitur in Bad Neustadt absolvierte sie bis 2012 eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Anschluss im Antonia-Werr-Zentrum, Kloster Sankt Ludwig. Ab 2014 studierte sie zudem Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienhilfe an der Fachhochschule Würzburg. 2018 schloss sie mit dem Bachelor in Soziale Arbeit ab. Bis 2022 arbeitete sie im Anschluss als Sozialpädagogin im Antonia-Werr-Zentrum. Seit 2023 ist Dinkel Jugendbildungsreferentin in der kja Main-Rhön, seit Januar 2026 zudem Präventionsberaterin.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74142</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:28:09 +0200</pubDate><title>Schwanberg-Pilgertag unter dem Motto „… wie weit die Erde ist“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/schwanberg-pilgertag-unter-dem-motto-wie-weit-die-erde-ist-1/</link><description>Bayernweite Zentralveranstaltung zur ökumenischen Schöpfungszeit – Auch spezielle Angebote für blinde und gehörlose Menschen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwanberg&nbsp;</strong>(POW) Zum sechsten Schwanberg-Pilgertag laden das Evangelische Kloster Schwanberg und zahlreiche Kooperationspartner wie das Bistum Würzburg, die Ehe- und Familienseelsorge der Region Würzburg/Kitzingen, der Umweltbeauftragte des Bistums, die Kirchliche Jugendarbeit (kja) Mainfranken sowie der Pastorale Raum „Schwarzach am Main – Sankt Benedikt“ am <strong>Samstag, 26.&nbsp;September</strong>, ein. Die Veranstaltung ist in diesem Jahr zugleich die bayerische Zentralveranstaltung zur ökumenischen Schöpfungszeit. Das Motto lautet „… wie weit die Erde ist“.</p><p>Die Teilnehmenden sind eingeladen, die Schöpfung bewusst wahrzunehmen, zu staunen, nachzudenken und sich über die Verantwortung für die Erde auszutauschen. Pilgergruppen starten an verschiedenen Orten rund um den Schwanberg. Angeboten werden Wege für Jugendliche, Erwachsene und Familien sowie Routen zu Fuß und mit dem Fahrrad. Zu den Startorten gehören unter anderem Castell, Großlangheim, Hohenfeld, Iphofen, Kitzingen, Markt Einersheim, Nürnberg, Ochsenfurt, Rottendorf, Wiesentheid und der Schwanberg selbst. Neu sind zusätzliche Pilgerangebote ab Nürnberg und Rottendorf. Durch die Zusammenarbeit mit der Blinden- und Gehörlosenseelsorge sollen auch Menschen mit Beeinträchtigungen teilnehmen können.</p><p>Nach der Ankunft auf dem Schwanberg werden die Pilgerinnen und Pilger begrüßt. Um 16 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst im Schlosspark statt, der von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet wird. Dieser wird von Priorin Schwester Ursula Buske, Domkapitular Albin Krämer, Pastoralreferent Christof Gawronski, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg, Privatdozent Dr. Wolfgang Schürger, Umweltbeauftragter der Evangelischen Landeskirche Bayern, Archimandrit Georgios Siomos, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) in Bayern, sowie jugendlichen Pilgerinnen und Pilgern gestaltet. Anschließend ziehen die Teilnehmenden zum Kappelrangen und erbitten den Segen für das Fränkische Land. Teilnehmende werden gebeten, Verpflegung und Getränk für unterwegs, Sitzkissen, Stift, fünf Euro Unkostenbeitrag und dem Wetter entsprechende Kleidung mitzubringen.</p><p>Nähere Informationen zu den einzelnen Routen im Internet unter&nbsp;<a href="https://kloster-schwanberg.de/ueber-uns/freizeit-auf-dem-schwanberg/veranstaltungen/schwanberg-pilgertag/" target="_blank" rel="noreferrer">https://kloster-schwanberg.de/ueber-uns/freizeit-auf-dem-schwanberg/veranstaltungen/schwanberg-pilgertag/</a>. Anmeldung bis Freitag, 18.&nbsp;September, im Internet unter&nbsp;<a href="https://kurzlinks.de/ryvw" target="_blank" rel="noreferrer">https://kurzlinks.de/ryvw</a>. Weitere Informationen bei Schwester Franziska Madeleine (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen) im Kloster Schwanberg unter Telefon 09323/32125.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74141</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 11:45:29 +0200</pubDate><title>Unterstützung zur Selbsthilfe vor Ort</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/unterstuetzung-zur-selbsthilfe-vor-ort-1/</link><description>Würzburger Partnerkaffee fördert Projekte in Tansania mit 38.900 Euro</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Mbinga&nbsp;</strong>(POW) Der Verein Würzburger Partnerkaffee (WÜPAKA) stellt in diesem Jahr 38.900 Euro für Sozialprojekte seiner Mitgliedsorganisationen zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden Initiativen in Tansania in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Frauenförderung unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung. Aus dem ostafrikanischen Land stammt der fair gehandelte Kaffee des Vereins.</p><p>„Bei uns endet fairer Handel nicht mit dem Verkauf von Kaffee. Ein Teil der Erlöse fließt direkt in Projekte zurück, die vor Ort entwickelt und verantwortet werden. So entsteht eine langfristige Partnerschaft, die für die Menschen viel bewegt“, erklärt Geschäftsführer Jochen Hackstein.</p><p>Ein Beispiel für die diesjährige Förderung ist ein Hygiene- und Aufklärungsprojekt der Würzburger Partnerdiözese Mbinga im Süden Tansanias. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler von sechs Schulen und möchte über Menstruation aufklären sowie bestehende Tabus abbauen. Hintergrund ist, dass viele Mädchen aus Scham oder fehlendem Wissen während ihrer Periode dem Unterricht fernbleiben oder sogar die Schule abbrechen. Künftig sollen mehr als 1800 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Neben Schulungen erhalten die Mädchen wiederverwendbare Hygieneprodukte, die ihnen den regelmäßigen Schulbesuch erleichtern. Ziel sei es, das Selbstbewusstsein der jungen Frauen zu stärken und ihnen bessere Bildungschancen zu eröffnen.</p><p>Die Projektförderung ist ein fester Bestandteil der Arbeit des Vereins, der sein Kaffeesortiment unter dem Markennamen WÜPAKA im eigenen Kaffeeladen in der Semmelstraße, online und in Weltläden der Region verkauft. Der Würzburger Verein arbeitet seit 1998 mit Kaffeekooperativen in Tansania zusammen. Durch den direkten und fairen Handel erhalten die Produzenten nicht nur stabile und faire Kaffeepreise, sondern profitieren auch von gezielten Investitionen in die Kaffeeverarbeitung. Ziel des WÜPAKA ist es, auf die Ungerechtigkeit und den Preisdruck im weltweiten Kaffeehandel hinzuweisen und die Lage der Kaffeebauern und Kaffeebäuerinnen durch partnerschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74134</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:53:39 +0200</pubDate><title>„Die Glaubensgemeinschaft stärken und mit dem Bischof sprechen“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-glaubensgemeinschaft-staerken-und-mit-dem-bischof-sprechen-1/</link><description>Wallfahrtswoche mit vielfältigem Programm – Insgesamt rund 12.700 Menschen nehmen an Wallfahrtsangeboten und Ehejubilarsgottesdiensten in der Woche davor teil</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Das Interesse an der Kiliani-Wallfahrtswoche ist ungebrochen: Rund 9500 Menschen haben an den Gottesdiensten und Veranstaltungen zwischen Sonntag, 5., und Sonntag, 12. Juli, in Würzburg teilgenommen. Am Donnerstag und Freitag vor Beginn der Wallfahrtswoche feierten zudem fast 1600 Ehepaare die Gottesdienste für Ehejubilare mit, die 2026 auf 25, 50, 60, 65 oder gar 70 Ehejahre blickten. Den Kiliani-Abschluss bildete ein großer Gottesdienst für Familien und die Weltkirche unter dem Motto „Eine Kirche in vielen Sprachen“ mit Bischof Dr. Franz Jung am Sonntag, 12. Juli. Am Ende des Gottesdiensts wurde der Schrein mit den Häuptern Kilians, Kolonats und Totnans wieder im Altar platziert.</p><p><br />Neben der Wallfahrt zum Grab der Frankenapostel und dem Besuch der Gottesdienste war auch in diesem Jahr die anschließende Begegnung und der Austausch untereinander und mit Vertretern des Bistums für die Gläubigen ein wichtiger Baustein. Gerlinde Wiesner aus Urspringen (Landkreis Main-Spessart) erklärte, stellvertretend für viele: „Es ist schön, einfach diese Atmosphäre zu genießen, die Glaubensgemeinschaft zu erleben und zu stärken und auch ein bisschen mit dem Bischof zu sprechen.“ Bischof Jung und seine Mitbrüder im Bischofsamt sowie weitere Mitglieder der Bistumsleitung nahmen sich stets ausgiebig Zeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Bauarbeiten am Kilianshaus fanden die Begegnungen nach den Gottesdiensten in diesem Jahr auf dem Platz vor dem Würzburger Burkardushaus statt.</p><p><br />„Schön, dass alle Völker, Sprachen und Nationen heute um den Schrein unserer Bistumspatrone vereint sind. Sie kamen aus der Fremde und waren davon überzeugt, dass in Christus alle Menschen eine Familie sind“, begrüßte Bischof Jung die rund 700 großen und kleinen Gottesdienstbesucher im Gottesdienst für die muttersprachlichen Gemeinden und Familien zum Abschluss der Kiliani-Wallfahrtswoche. Aus Aschaffenburg war ein Chor aus Mitgliedern der italienischen, vietnamesischen und philippinischen Gemeinden angereist, der sich eigens für diesen Gottesdienst zusammengefunden hatte. Bischof Jung gratulierte zudem auf Italienisch der italienischen Gemeinde zu ihrem Geburtstag – sie werde heuer 60 Jahre alt, so wie er selbst.</p><p><br />Der Apostel Paulus gebe zum Abschluss der Kiliani-Wallfahrtswoche drei Aufträge mit, sagte Bischof Jung. Diese kreisten um die Gegensätze Finsternis und Licht, Gut und Böse, Leben und Tod. Meist lebe man in einer Art Halbdunkel – nicht ganz gut, aber auch nicht ganz schlecht. Mal sei in der Familie alles gut, dann wieder werde wegen der kleinsten Kleinigkeit gestritten. Ein Kind des Lichts zu werden gelinge nur, wenn man jeden Morgen mit dem Gebet zu Christus beginne, um den Tag in seiner Liebe und Barmherzigkeit sehen zu können. Wer zu Hause gelernt habe, zu teilen, Rücksicht zu nehmen, zu lieben und zu vergeben, der merke, wie schlimm Habgier sei oder Rücksichtslosigkeit, und dem tue es weh, wenn Menschen einander verletzen. Der Bischof ermutigte, Missstände anzusprechen und nicht mitzumachen, wenn andere ausgeschlossen werden. Nur wenn das Böse aufgedeckt werde, verliere es seine Kraft und die Welt könne zum Guten verändert werden. Gleichgültigkeit dagegen öffne dem Bösen Tür und Tor. Es gehe darum, aufzuwachen und die Welt jeden Tag ein wenig heller zu machen. Jeder Sonntag sei eine Erinnerung an die Auferstehung Christi. „Mit ihm sollen wir aufstehen und neue Menschen werden. Steh auf mit Christus, dann wird er selbst Dein und unser Licht sein.“</p><h3>„Musikalisches Abendgebet“ als Einstimmung und Eröffnung mit Reliquienprozession</h3><p>Bereits am Samstag, 4. Juli, dem Vorabend der offiziellen Eröffnung, setzte die Mädchenkantorei am Würzburger Dom im Neumünster einen Akzent. Mit einem musikalischen Abendgebet stimmten sich die Teilnehmenden auf die Wallfahrt ein. Neben persönlichen Glaubenszeugnissen der Chormitglieder erklangen unter anderem Lieder auf Suaheli, die der Chor als Kulturbotschafter für seine anstehende Reise im Sommer nach Tansania vorbereitet hat.</p><p><br />Bei der Eröffnung der Wallfahrtswoche am Sonntag, 5. Juli, begleitete Bischof Jung die traditionelle Reliquienprozession mit den Häuptern der Frankenapostel von der Pfarrkirche Sankt Burkard über die Alte Mainbrücke bis zum Kiliansdom. Daran nahmen auch Delegationen aus Irland und Schottland teil. In seiner Predigt mahnte der Bischof, dass getauft zu sein bedeute, einen persönlichen Auftrag zu haben. Er rief dazu auf, sich mutig in gesellschaftliche Debatten einzumischen und Polarisierungen entgegenzuwirken.</p><p><br />Weihbischof Paul Reder feierte am Montagvormittag, 6. Juli, einen bewegten Gottesdienst mit über 1000 Kommunionkindern aus dem gesamten Bistum. Passend zur biblischen Erzählung vom blinden Bartimäus ermutigte er die Kinder, „für eine heilere Welt aufzustehen“. Für Begeisterung sorgte eine gemeinsame Mitmachaktion im Dom, bei der alle Anwesenden symbolisch im Takt der Musik „ruderten“ – angelehnt an den Weg des heiligen Kilian übers Meer.</p><p><br />Am Montagabend stand der Pontifikalgottesdienst für Politiker und Räte auf dem Programm. Im Kiliansdom forderte Bischof Jung einen klaren Blick auf die Realität und warnte vor Nationalismus und Ideologisierung. Er appellierte an die Verantwortungsträger in Staat und Kirche, den Notschrei von Menschen am Rande der Gesellschaft zu hören und Betroffene zur Eigenverantwortung zu befähigen. Die anwesenden Landes- und Kommunalpolitiker zeigten sich von den Impulsen sowie der lebendigen Gemeinschaftsatmosphäre im Dom beeindruckt.</p><p><br />Am Dienstagvormittag, 7. Juli, feierte Weihbischof em. Ulrich Boom im Kiliansdom eine Messe mit Gläubigen aus der Region Aschaffenburg sowie mit Pfarrhausfrauen aus dem gesamten Bistum. Er rief dazu auf, Hoffnung und Zuversicht in die Welt zu tragen, da Gott im Vertrauen auf den Aufbruch alles zu einem guten Ende führe. Am Dienstagnachmittag zelebrierte Bischof Jung im Dom einen Gottesdienst vor Priestern, Diakonen und hauptamtlich Mitarbeitenden des Bistums und der Caritas. Er stellte fünf Quellen der Ermutigung vor – darunter Lob, Teamarbeit und das Feiern von Erfolgen – und dankte der Dienstgemeinschaft für den gemeinsamen Einsatz beim 104. Deutschen Katholikentag. Bei der ökumenischen Wort-Gottes-Feier am Dienstagabend mit Bischof Jung und dem evangelischen Dekan Dr. Wenrich Slenczka vor Einsatzkräften und Notfallseelsorgerinnen und &nbsp;seelsorgern berichteten fünf Mitglieder der Blaulicht-Familie von prägenden und schweren Momenten ihrer Arbeit.</p><p><br />Am Gedenktag der Frankenapostel, Mittwoch, 8. Juli, betonte Weihbischof Boom beim Pontifikalamt für die Region Main-Rhön, dass, wie Kilian und Gefährten gezeigt hätten, ein Aufbruch stets Mut, Durchhaltevermögen und Vertrauen erfordere. Am selben Tag reiste Weihbischof Reder in den Landkreis Rhön-Grabfeld zum Sonderpädagogischen Förderzentrum „Irena-Sendler-Schule“ in Hohenroth. Nach einer Wort-Gottes-Feier, bei der er das Wallfahrtsmotto durch ein szenisches Spiel veranschaulichte, informierte sich der Weihbischof bei einem Rundgang über das ganzheitliche Förder- und Betreuungsangebot. Bischof Jung besuchte zeitgleich die Johannes-de-la-Salle-Berufsschule in Aschaffenburg, eine Caritas-Förderschule für junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Nach einem Gottesdienst in der Marktkirche Sankt Agatha ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Chancen zu nutzen.</p><p><br />Beim Kiliani-Gottesdienst für Ordenschristen am Mittwochnachmittag ermutigte Bischof Jung rund 150 Ordensfrauen und -männer dazu, dem Vorbild der Frankenapostel zu folgen und die eigene Berufung durch eine „zweite Bekehrung“ neu zu beleben. Er betonte, dass dieser Schritt aus der Routine heraus zu größerer geistlicher Fruchtbarkeit führe, während das Ausweichen vor diesem Ruf das anfängliche Feuer zu löschen drohe.</p><p><br />Christinnen und Christen seien aufgefordert, den Glauben zu verkünden, „nicht allein mit Worten, sondern auch durch Engagement in und für die Gesellschaft und Einstehen für die christlichen Werte“, betonte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran am Donnerstag, 9. Juli, beim Gottesdienst für Marktkaufleute und Schausteller in der Marienkapelle. Bischof Jung betonte beim Wallfahrtsgottesdienst für die Region Würzburg, Christinnen und Christen müssten sich trotz eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas mutig in Debatten einmischen, da das Evangelium politisch sei und die Kraft habe, die Gesellschaft zum Besseren zu verändern.</p><p>Bei der englischsprachigen „Kiliani Lecture“ am Donnerstagabend warnte der Theologe Joshua Furnal vom Saint Patrick’s College im irischen Maynooth vor den Gefahren künstlicher Empathie und plädierte dafür, dass die Kirche als „Dritter Raum“ für echte Fürsorge aktiv werde.</p><p><br />Viele bunte Pilgerstäbe brachten die rund 750 Kindergartenkinder aus den Dekanaten Main-Spessart und Miltenberg zum Tag der Kindergartenkinder am Freitagmorgen, 10. Juli, mit und legten sie auf dem Weg von der Pfarrkirche Sankt Burkard zum Kiliansdom an der Statue des heiligen Kilian auf der Alten Mainbrücke ab. Bischof Jung feierte mit ihnen eine Segensfeier.</p><p><br />Am Freitagabend verlieh im Auftrag von Bischof Jung Weihbischof Reder 20 Frauen und zwei Männern die Missio canonica.</p><p><br />Alle zwei Jahre wird der Gottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung angeboten. Bischof Jung feierte ihn am Samstagmorgen, 11. Juli, mit rund 650 Menschen aus ganz Unterfranken. Und erlebte im Anschluss eine Überraschung: Die Malteser überreichten dem Bischof als Dankeschön für seine Unterstützung eine eigene Malteser-Einsatzjacke.</p><p><br />Am Samstagabend öffneten sich die Domtüren auch in diesem Jahr für eine „Nacht der Hoffnung“. Bis Mitternacht konnten die Gläubigen bei meditativen Texten, ruhiger Musik, Anbetung, Glaubensgesprächen und Stille im stimmungsvoll beleuchteten Gotteshaus sich selbst vor Gott bringen, gemeinsam den Glauben feiern und die Beziehung zu Jesus Christus vertiefen – oder einfach eine Kerze anzünden.</p><h3>Glaubensfest ohne gravierende Zwischenfälle</h3><p>Die 16 ehrenamtlichen Sanitätskräfte des Malteser Hilfsdiensts (MHD) betreuten während der gesamten Wallfahrtswoche und der vorgeschalteten Ehejubilarsgottesdienste die Pilgerinnen und Pilger und leisteten insgesamt 312 ehrenamtliche Stunden. Insgesamt sei die Wallfahrtszeit ruhig verlaufen. Neben Wespenstichen und zahlreichen kleineren Verletzungen sei es aufgrund der Temperaturen auch zu mehreren Kreislaufbeschwerden gekommen. In zwei Fällen sei ein Transport in eine Klinik notwendig geworden. Ein besonderer Schwerpunkt war der Gottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung am Samstagvormittag, bei dem die Malteser mit 100 Einsatzkräften sowie weiterer Unterstützung aus anderen Malteser-Gliederungen für den Transport, die Begleitung und Verköstigung der Pilgerinnen und Pilger verantwortlich waren. „Die Krankenwallfahrt ist für uns ein besonderer Höhepunkt. Hier geht es nicht nur um sanitätsdienstliche Absicherung, sondern vor allem um Begleitung, Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, kranken und älteren Menschen eine unbeschwerte Teilnahme an der Wallfahrt zu ermöglichen. Dass das durch das engagierte Zusammenspiel von Maltesern, Caritas und vielen Helfenden gelingt, macht diese Veranstaltung so wertvoll“, sagte Einsatzleiterin Monika Selbach.</p><p>Kiliani-Manager Matthias Reichert bilanzierte: „Nach dem tollen 104. Deutschen Katholikentag war auch die Kiliani-Wallfahrtswoche ein Fest des Glaubens und der Begegnung.“ Das Jahresmotto „Hab Mut, steh auf!“ sei „eine Haltung, und diese Botschaft nehmen die Menschen aus der Kiliani-Woche mit“.</p><p>Informationen zur Kiliani-Wallfahrtswoche sowie zahlreiche Bildergalerien im Internet unter<a href="https://kiliani.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank">&nbsp;https://kiliani.bistum-wuerzburg.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74132</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:49:36 +0200</pubDate><title>Viele Lichter der Hoffnung</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/viele-lichter-der-hoffnung-1/</link><description>Besondere Atmosphäre bei „Nacht der Hoffnung“ im Kiliansdom – Impulse, Gebet und Kerzenlicht – Domtüren bis Mitternacht geöffnet</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Das weit offene Domportal ist in grünes Licht getaucht. Ein Team von Helferinnen und Helfern verteilt Kerzen und lädt Passanten ein, in den stimmungsvoll grün, gelb und lila beleuchteten Kiliansdom zu treten. Bei der „Nacht der Hoffnung“ am Samstagabend, 11. Juli, präsentierte sich der Dom von einer etwas anderen Seite. Bis Mitternacht kam ein steter Strom von Menschen, um das Angebot von Stille und meditativen Impulsen, dezenter Musik, Anbetung und Glaubensgesprächen wahrzunehmen. Viele entzündeten eine Kerze auf den Stufen vor dem Altar. „So schön“, war immer wieder zu hören. „Diese Nacht, die Ihr gestaltet habt, war wunderschön“, dankte eine Frau dem Helferteam.</p><p>Bis zum „Gebet der Hoffnung“ und dem eucharistischen Segen, mit dem kurz vor Mitternacht die „Nacht der Hoffnung“ schloss, nutzten Frauen und Männer aller Altersstufen die verschiedenen Angebote im Dom. Im Eingangsbereich und am Taufbecken beispielsweise konnten sie auf Karten schreiben, was sie an Bitten, Dank oder Hoffnung vor Gott bringen wollen, und diese in ein Körbchen vor den Altar legen. Bibelkärtchen mit Impulsen wie „Denn sicher gibt es eine Zukunft, deine Hoffnung wird nicht zerschlagen“ luden zum Nachdenken über das eigene Leben ein. Wer wollte, konnte ein grünes Armband mit der Aufschrift „Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich“ mitnehmen.</p><p>Vor dem eucharistischen Brot in der auf dem Altar aufgestellten Monstranz gaben Seelsorgerinnen und Seelsorger Impulse zu Mut und Hoffnung. „Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst weiterzugehen, im Vertrauen darauf, dass jemand mitgeht“, sagte beispielsweise ein Seelsorger mit Blick auf die Zusage Jesu an die Jünger: „Ich bin bei euch alle Tage.“ Eine Gefängnisseelsorgerin berichtete von inhaftierten Frauen, die trotz ihrer Situation nicht den Mut verloren hätten, von einem besseren Leben zu träumen. „Gott spielt hinter Gittern eine große Rolle“, sagte sie. In weiteren Impulsen ging es um Fragen wie: „Wofür stehe ich auf?“ oder „Was ist meine Berufung?“ Vor dem eucharistischen Segen lud Bischof Jung alle ein, ein Weihrauchkorn in eine Schale mit glühender Kohle zu legen: „Unser Gebet wollen wir wie Weihrauch aufsteigen lassen.“</p><p>Zu Beginn der „Nacht der Hoffnung“ feierte Bischof Jung einen Pontifikalgottesdienst. Die Erzählung vom blinden Bettler Bartimäus beschreibe einen Menschen, der nicht weiterwisse und vom Leben der anderen ausgeschlossen sei. „Heute Nacht sind wir eingeladen, über die Finsternis in unserem Leben nachzudenken“, sagte der Bischof. „Wo kann ich mich in dieser Rolle wiederfinden? Wo sind die Momente der Dunkelheit und Ohnmacht, in denen ich wie der Bettler um Hilfe rufe?“</p><p>Die Menschenmenge wolle den Bettler zunächst zum Schweigen bringen. Doch als Jesus stehen bleibe, ändere sie ihr Verhalten und ermutige ihn, aufzustehen und in die Gegenwart Jesu zu treten. Diese Menge sei für ihn ein Sinnbild der Kirche, sagte Bischof Jung. „Die Kirche ist nicht für sich selbst wichtig, sondern immer nur dann, wenn sie dazu dient, Menschen mit Christus in Kontakt zu bringen.“ Diese Nacht lade dazu ein, über das eigene Christsein nachzudenken: „Wann habe ich andere zu Christus geführt, und traue ich persönlich diesem Jesus wirklich zu, dass er auch mich heilen könnte?“</p><p>Christus mache den Blinden wieder sehend. Im Evangelium heiße es über Jesus als dem Licht der Welt: „Die Finsternis hat dieses Licht nicht erfasst. Es leuchtet auch in der Nacht.“ Am Karfreitag seien am helllichten Tag die Lichter ausgegangen, weil der Gottessohn getötet wurde, doch er sei es, der in der Osternacht das Licht wieder aufstrahlen lasse. „Deshalb kann er auch in der Finsternis unseres Lebens sein Licht wieder aufstrahlen lassen. Vertraue ich darauf, dass Jesus auch meine Finsternis erhellt? In dieser Nacht sind wir eingeladen, Christus als das Licht unseres Lebens wiederzuentdecken. Haben wir Mut heute Nacht und stehen wir auf, dem Herrn zu begegnen.“</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783854817VUVuQbQJn3TDhp" target="_blank" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783854817VUVuQbQJn3TDhp</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74131</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:43:56 +0200</pubDate><title>Eine Malteser-Einsatzjacke für Bischof Jung</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/eine-malteser-einsatzjacke-fuer-bischof-jung-2/</link><description>Würzburg (POW) Mit einer eigenen Malteser-Einsatzjacke haben die Malteser Bischof Dr. Franz Jung überrascht. Malteser-Diözesanleiterin Martina Mirus überreichte sie nach dem Kiliani-Gottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung am Samstagvormittag, 11. Juli, im Würzburger Kiliansdom.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Jacke stehe stellvertretend für den Dienst und die Verantwortung, welche die zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen der Malteser täglich für Menschen in Not leisten, sowie für die Gemeinschaft, die ebenfalls sehr wichtig sei. „In den vergangenen Jahren haben wir bei Ihnen immer eine große Verbundenheit mit unserem Verband gespürt. Das ist nicht selbstverständlich“, erklärte Mirus. „Das ist ein tolles Zeichen, vielen Dank!“, sagte der Bischof sichtlich erfreut. „Ich bin sehr dankbar, dass Ihr diesen Dienst tut.“ Beim zurückliegenden 104. Deutschen Katholikentag wie auch am heutigen Tag sei alles „super“ gelaufen, dankte Bischof Jung: „Ich habe nur Lob gehört.“ Der Bischof habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Malteser, sagte Mirus. Die Jacke sei ein symbolisches Zeichen der Verbundenheit und ein Dankeschön. Und sie wurde noch personalisiert: Statt dem Schriftzug „Seelsorger“ prangt am Rücken nun das Wort „Bischof“. Beim Kiliani-Gottesdienst waren rund 100 Malteser im Einsatz. Sie begleiteten die Menschen, unterstützten bei Mobilität und Versorgung und sorgten zusammen mit dem Diözesan-Caritasverband dafür, dass alle den Gottesdienst gut und sicher mitfeiern konnten.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74129</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:19:22 +0200</pubDate><title>Viel Applaus für einen besonderen Gottesdienst</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/viel-applaus-fuer-einen-besonderen-gottesdienst-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Kiliani-Gottesdienst mit Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung – Messe mit Gebärdendolmetschern und Veeh-Harfen-Ensemble – Pilgerspeisung im Dom – Großeinsatz für Caritas und Malteser-Hilfsdienst</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Eine besondere Atmosphäre herrscht beim Kiliani-Gottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung am Samstagvormittag, 11. Juli, im Würzburger Kiliansdom. Die Bänke im rechten Querhaus sind entfernt, um Platz für Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter zu schaffen. Frauen und Männer der Malteser und des Diözesan-Caritasverbands gehen mit Wasserflaschen und Bechern durch die Reihen und ermuntern die Gläubigen, ausreichend zu trinken. Mehr als 300 Personen haben allein die Malteser mit rund 50 Kleinbussen und Behindertentransportwagen aus Aschaffenburg und Kitzingen, aus den Haßbergen und der Rhön, aus Marktheidenfeld und Würzburg in den Dom gebracht – insgesamt feiern rund 650 Menschen den Gottesdienst mit. Die Stimmung ist freudig und erwartungsvoll.</p><p>„Hab Mut, steh auf!“, so stehe es groß an den Domtürmen, begrüßt Bischof Dr. Franz Jung die Gläubigen. Das sei nicht nur das Motto des zurückliegenden 104. Deutschen Katholikentags und der Kiliani-Wallfahrtswoche. „Es ist das Motto jedes Menschen, der krank ist oder mit Behinderung zu kämpfen hat. Hab Mut, steh auf, jeden Tag neu, nach jeder Erkrankung neu. Christus nimmt uns in seiner Auferstehung immer wieder mit, damit wir nicht in Krankheit und Depressionen versinken.“ Applaus brandet auf, und auch während der Feier werden die Gläubigen nicht damit sparen.</p><p>Im Gottesdienst selbst ist manches anders. Das Liedheft für den Gottesdienst ist kontrastreich und in großer Schrift gestaltet, damit es alle möglichst gut lesen können. Das Evangelium wird in leichter Sprache vorgetragen. Pastoralreferentin Claudia Walter, Hörgeschädigtenseelsorgerin der Diözese, übersetzt die Feier gemeinsam mit weiteren Dolmetschern simultan in Gebärdensprache, und spontan bildet sich vorne links im Hauptschiff noch ein Gebärdenchor, der die Lieder begleitet. Zwei Ministranten vom Sankt-Josefs-Stift unterstützen die Domministranten. Zur Gabenbereitung spielt das Veeh-Harfen-Ensemble „Saitenklang“ aus dem Sankt-Josefs-Stift in Eisingen. Unter anderem wird ein rotes Herz an einem langen Stab zum Altar gebracht. Darauf sind die Worte „Hoffnung“, „Liebe“, „Zuversicht“, „Freude“, „Miteinander“ und „Kraft“ zu lesen.</p><p>Das Schönste an der Geschichte vom blinden Bartimäus sei für ihn, dass Jesus den Hilferuf des Bettlers höre, sagt Bischof Jung in seiner Predigt. Es sei laut gewesen. Die anderen wollten Bartimäus nicht hören. Doch Jesus habe sein Rufen gehört. Manchmal traue man sich nicht, um Hilfe zu bitten, und habe Angst, den anderen auf die Nerven zu gehen. Bartimäus habe seinen ganzen Mut zusammengenommen. Er mache damit Mut, auf sich aufmerksam zu machen und nicht aus Angst oder Scham zu schweigen. Man müsse Menschen Mut machen, dass sie rufen dürfen, wenn sie Hilfe brauchen, erklärt der Bischof: „Sonst können wir es ja nicht wissen.“ Manchmal gehe man auch schnell weiter, wenn man einen Hilferuf höre. Man habe Angst, helfen zu müssen, man habe keine Zeit oder wisse nicht, wie man helfen könne, oder wolle einen Menschen nicht anfassen. Jesus aber bleibe stehen.</p><p>Man könne nicht wissen, was der andere gerade brauche, fährt der Bischof fort. Oft höre er von alten oder kranken Menschen, wie erniedrigend es sei, wenn Ärzte und Pfleger einfach bestimmen würden, was gut für sie ist, ohne nachzufragen. „Was weiß denn ich, womit ich einem Menschen wirklich dienen könnte?“, fragt der Bischof. Jesus frage nicht und wisse es auch nicht besser: „Er muss es von Bartimäus hören.“ Und dieser Bartimäus wolle kein Geld, keinen Blindenhund und keinen Betreuer. „Er will, dass man ihm Ansehen schenkt. In dem Augenblick, in dem ihn jemand ernst nimmt und ansieht, werden ihm die Augen geöffnet für die eigene Würde und für den nächsten Schritt, den er jetzt im Leben tun könnte. Ich danke allen von Herzen, die sich Tag für Tag in diese Grundhaltung einfügen und sich einen Blick auf den konkreten Menschen bewahren.“ Erneut applaudiert die Gemeinde herzlich.</p><p>Am Ende der Feier dankt Bischof Jung allen, die geholfen haben, diesen Tag zu ermöglichen. Allein die Malteser sind mit rund 100 ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort, die Caritas mit weiteren 25 Haupt- und Ehrenamtlichen. Domkapitular Monsignore Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, dankt Bischof Jung für die Einladung zu diesem Gottesdienst. Noch einmal ist Applaus zu hören. Dann strömen die Helferinnen und Helfer mit Tabletts aus, um heiße Würstchen, Brezeln und Hörnchen sowie Kaffee, Tee und weitere Getränke an die Menschen zu verteilen. Diese Speisung im Dom ist eine alte Pilgertradition und nach Auskunft der Malteser in dieser Form in Deutschland heutzutage wohl einzigartig.</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong></em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783777356tVeb3TpsZm6py0" target="_blank" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783777356tVeb3TpsZm6py0</a></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74128</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:13:51 +0200</pubDate><title>Bunte Pilgerstäbe für den heiligen Kilian</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bunte-pilgerstaebe-fuer-den-heiligen-kilian-2/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert mit rund 750 Kindergartenkindern einen Kiliani-Gottesdienst – Prozession von Sankt Burkard zum Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Laut und bunt ist es in der Pfarrkirche Sankt Burkard in Würzburg am Freitagvormittag, 10. Juli. Rund 750 Kindergartenkinder rufen das Motto „Hab Mut, steh auf!“ der Kiliani-Wallfahrtswoche immer wieder durch die Kirche. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern sind sie aus den Dekanaten Miltenberg und Main-Spessart nach Würzburg gekommen, um mit Bischof Dr. Franz Jung einen Kiliani-Gottesdienst zu feiern.</p><p>Schon vor Beginn des Gottesdienstes ist die Stimmung ausgelassen. Eine Band unter der Leitung von Regionalkantor Christian Stegmann (Region Kitzingen/Ochsenfurt) spielt Musik, zu der alle Kinder begeistert mitsingen. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Sogar im Chorraum sind zahlreiche Gruppen untergebracht. Nachdem Bischof Jung mit den Konzelebranten eingezogen ist, hallt es erneut durch die Kirche: „Hab Mut, steh auf!“ „Wie schön, dass so viele von Euch hier sind“, begrüßt der Bischof die Kinder. Das Evangelium vom blinden Bartimäus wird auf besondere Weise vorgetragen. Die Kinder des katholischen Kinderhauses zur Heiligen Familie Karlstadt spielen die Szene nach, in der der blinde Bartimäus Jesus begegnet. Kinder aus dem Kindergarten Sankt Radegundis in Gössenheim tragen die Fürbitten vor.</p><p>Bischof Jung ermutigt die Kinder, mutig zu sein und aufzustehen. „Ich wünsche Euch, dass Ihr immer dann, wenn Ihr in einer schwierigen Situation seid, sagt: Hab Mut, steh auf!“ Das „steh auf!“ rufen alle Kinder mit. Weiter wünscht er den Kindern, dass sie Menschen haben, die sie in ihrem Leben begleiten und ihnen sagen: „Du bist nicht allein.“ Alle könnten gewiss sein, dass Jesus immer bei ihnen sei und ihnen sage: „Hab Mut, steh auf!“ Daraufhin stimmt die Band das Lied des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ an, dass alle Kinder begeistert mitsingen.</p><p>Nach dem Gottesdienst ziehen die Kinder in einer Prozession über die Alte Mainbrücke zum Kiliansdom. Angeführt von Bischof Jung sowie den Kreuz- und Fahnenträgern, folgen die Kinder mit ihren unterschiedlichen Kappen, selbst gestalteten T-Shirts und Pilgerstäben. Das ergibt auf der Alten Mainbrücke ein buntes Gesamtbild, das von vielen Passantinnen und Passanten mit einem Lächeln bedacht wird. Die Pilgerstäbe der Kindergartengruppen sind mit Perlen, Muscheln, Steinen oder buntem Garn verziert. An der Statue des heiligen Kilian auf der Alten Mainbrücke werden die selbst gestalteten Pilgerstäbe abgestellt. An drei Stationen begleiten Schülerinnen der Sankt-Ursula-Schule Würzburg die Prozession mit Musik und Gesang. So singt an der Statue des heiligen Kilian eine Gruppe das Lied „Wir rufen an den teuren Mann“.</p><p>Vor dem Portal des Kiliansdoms segnet der Bischof alle kleinen Pilgerinnen und Pilger. Im Kiliansdom segnet Bischof Jung nach einem Gebet noch einmal alle, um dann zusammen mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern allen Kindern sowie Betreuern einzeln den Segen zu spenden. Vor dem Burkardushaus dürfen die Kinder anschließend eine wohlverdiente Pause einlegen und im Schatten Brezeln, Bananen und Getränke genießen. Die Kindergartengruppen machen außerdem noch Erinnerungsfotos mit Bischof Jung.</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="http://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783689611ejXU1iVGmVUX6Q" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783689611ejXU1iVGmVUX6Q</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74126</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:10:56 +0200</pubDate><title>Bischof Jung gratuliert Schwester Dr. Katharina Ganz zur Wahl an die Spitze des Deutschen Caritasverbands</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bischof-jung-gratuliert-schwester-dr-katharina-ganz-zur-wahl-an-die-spitze-des-deutschen-caritasverbands-1/</link><description>Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Schwester Dr. Katharina Ganz von den Oberzeller Franziskanerinnen am Donnerstag, 9. Juli, in einem persönlichen Schreiben zu ihrer Wahl an die Spitze des Deutschen Caritasverbandes gratuliert und ihr für diesen neuen Lebensabschnitt viel Energie, Schaffensfreude und die Kraft des Schöpfergeistes gewünscht.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist eine Auszeichnung für Sie und eine Anerkennung Ihrer Arbeit, dass Sie das intensive Auswahlverfahren für dieses wichtige Amt erfolgreich durchlaufen und die Zustimmung aller beteiligten Gremien erhalten haben.“ Er freue sich, mit ihr eine Frau an der Spitze des wichtigsten Wohlfahrtsverbands in Deutschland zu wissen, die für die Verbindung von Caritas und Pastoral steht. Ganz sei es in ihrem Wirken im Kloster Oberzell und dessen Einrichtungen stets wichtig, nicht nur tätige Hilfe zu leisten, „sondern den Menschen – vor allem den Mädchen und jungen Frauen – auch im geistlichen Sinne zu dienen“. Als Präsidentin des Deutschen Caritasverbands werde sie eine wichtige politische Rolle spielen und hoffentlich auch bei den Verantwortungsträgern in Gesellschaft und Politik Gehör finden. Schon die Ordensgründerin der Oberzeller Franziskanerinnen, Antonia Werr, habe es verstanden, zum Erreichen ihrer Ziele die richtigen Partner und Unterstützer zu finden. „Im Geist ihrer Gründerin hatten die Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu stets einen guten Blick für die Bereiche, in denen ihr Einsatz gebraucht wird und an denen sie einen Unterschied machen können. Ich bin überzeugt, dass Sie diese Haltung auch im Deutschen Caritasverband weiterhin pflegen werden.“</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74125</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:03:15 +0200</pubDate><title>Gerufen, um mutig aufzustehen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gerufen-um-mutig-aufzustehen-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Wallfahrtsgottesdienst mit Gläubigen aus der Region Würzburg – Rund 500 Gläubige pilgern zum Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat beim Kiliani-Wallfahrtsgottesdienst für die Region Würzburg am Donnerstagvormittag, 9. Juli, im Würzburger Kiliansdom den Mut der Pilgerinnen und Pilger gewürdigt. „Schön, dass Sie sich den Appell ‚Hab Mut, steh auf!‘ zu eigen gemacht haben und den Mut hatten, wie die Frankenapostel aufzustehen.“ Rund 500 Gläubige aus der Region Würzburg hatten sich auf den Weg zum Kiliansdom gemacht, um die drei Frankenapostel zu ehren.</p><p>In seiner Predigt sprach Bischof Jung darüber, was das diesjährige Kiliani-Motto und die Zeugnisse der Frankenapostel für Christinnen und Christen bedeuten. Zunächst appellierte Bischof Jung, mehr Verantwortung zu übernehmen. „Ich habe den Eindruck, dass wir zusehends verlernt haben, selbst Verantwortung zu übernehmen.“ Alle seien gerufen, mutig aufzustehen und nicht darauf zu warten, dass jemand anderes aktiv werde. „So haben sich auch die Frankenapostel in die Verantwortung des Herrn nehmen lassen.“</p><p>Zudem hob Bischof Jung die Notwendigkeit hervor, sich in gesellschaftliche Debatten einzumischen: „Hab Mut, steh auf und misch dich ein! Kilian, Kolonat und Totnan haben auch bewusst das Gespräch mit Herzog Gozbert gesucht, weil sie wussten, dass der Glaube die Kraft hat, die Gesellschaft zum Besseren zu verändern.“ Durch die Menschwerdung Gottes gälten andere Maßstäbe, die verbindlich seien. Deswegen setze sich die Kirche für das ungeborene Leben ein, stelle sich gegen den assistierten Suizid und stelle Plattformen bereit, um das Gespräch miteinander zu fördern. „Dass das Evangelium politisch ist, haben unsere Frankenapostel vorgelebt.“ Christinnen und Christen dürften trotz des rauer werdenden Klimas in der Gesellschaft keine Angst haben, aufzustehen. „Wer sich in die Verantwortung genommen weiß, dem weht heute der Wind ins Gesicht.“ Das hätten auch die Frankenapostel erfahren, die sich nicht einschüchtern ließen. „Sie waren von der Wahrheit der Botschaft überzeugt“, betonte Bischof Jung.</p><p>Nach dem Gottesdienst konnten sich die Gläubigen einzeln unter Auflegung von Reliquien der Frankenapostel segnen lassen. Im Anschluss kam es auf der Terrasse des Burkardushauses zu einer Begegnung bei Brezeln und Getränken.</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong></em><a href="http://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783607442w741N51dL90SDE" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783607442w741N51dL90SDE</a></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74124</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 08:58:21 +0200</pubDate><title>Frühstückstreffen für Frauen im Schönstattzentrum Marienhöhe</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fruehstueckstreffen-fuer-frauen-im-schoenstattzentrum-marienhoehe-2/</link><description>Würzburg (POW) Zu Frühstückstreffen lädt das Würzburger Schönstattzentrum Marienhöhe Frauen ein, die im Alltagstrubel eine Pause einlegen möchten, um sich zu besinnen und neu aufzutanken.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Aufstehen, Arbeiten, Kochen, Reden, Fernsehen, Fitness, Aufräumen, Einschlafen – und morgen alles von vorne? War’s das?“, heißt es in der Einladung. Die Veranstaltungen finden am Mittwoch, 22. Juli, und Donnerstag, 23. Juli, jeweils von 8.45 bis 11.30 Uhr statt. In „gelockerter Atmosphäre“ können die Teilnehmerinnen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet genießen. Der anschließende Impuls zum biblischen Thema „Ich bin das lebendige Brot“ (Joh 6,51) sowie der Austausch untereinander sollen eine Stärkung für die Seele sein. Veranstaltungsort ist das Schönstattzentrum Marienhöhe, Josef-Kentenich-Weg 1, 97074 Würzburg. Um eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Termin telefonisch unter 0931/705670 oder per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:info@schoenstatt-wuerzburg.de">info@schoenstatt-wuerzburg.de</a>&nbsp;wird gebeten.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73986</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:09:20 +0200</pubDate><title>„Gemeinsam die Gemeinschaft feiern“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeinsam-die-gemeinschaft-feiern/</link><description>Menschen aus dem Bistum Würzburg erzählen, warum sie gerne zur Kiliani-Wallfahrtswoche nach Würzburg kommen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) In der Kiliani-Wallfahrtswoche kommen Menschen aus dem ganzen Bistum nach Würzburg, um die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan zu feiern. Was fasziniert sie an Kiliani? Einige von ihnen haben es nach den Gottesdiensten für die Regionen mit Weihbischof em. Ulrich Boom und Bischof Dr. Franz Jung erzählt.</p><p><em>Helga und Walter Amrhein aus Klingenberg (Landkreis Miltenberg)</em> kommen seit vielen Jahren zum Kiliani-Gottesdienst für die Region Aschaffenburg. „Es ist immer wieder ein schöner Gottesdienst und eine schöne Veranstaltung. Man trifft Bekannte und kann sich austauschen“, sagt Helga Amrhein. Würzburg sei zudem „eine tolle Stadt“ ergänzt Walter Amrhein. Beide haben auch schon den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg besucht.</p><p><em>Doris und Bernd Reuß aus Oberwerrn (Landkreis Schweinfurt)</em>: „Wir kommen seit vielen Jahren. Unser Hochzeitstag fällt in die Kiliani-Wallfahrtswoche. Mit Kiliani verbinden wir nicht das Volksfest, sondern das, was wir hier erleben.“ Sie hätten auch schon „Neue“ geworben, erzählt Doris Reuß, beispielsweise…</p><p><em>… Michael Karg aus Oberwerrn (Landkreis Schweinfurt)</em>: „Die Frankenapostel gehören zu unserem Bistum und unserer Geschichte. Sie haben das Christentum in Franken eingeführt, und in der Kiliani-Wallfahrtswoche besinnt man sich auf diese Geschichte.“</p><p><em>Petra Schor und ihr Bruder Rainer Schor aus Ebern (Landkreis Haßberge)</em> sind beide zum zweiten Mal bei der Kiliani-Wallfahrt dabei. Die Gemeinde sei mit dem Bus nach Würzburg gefahren. Der Tag sei eine „wunderschöne Symbiose“ aus Wallfahrt, Zusammenkunft und Volksfest, sagt Rainer Schor. Es sei ein kleiner Familienausflug, sagt seine Schwester Petra Schor. „Wir nehmen uns zusammen einen Tag frei und fahren nach Würzburg. Nachher gehen wir noch auf das Volksfest, damit die Kinder auch etwas davon haben.“ Weihbischof em. Ulrich Boom findet sie „sehr sympathisch. Es war letztes Jahr auch schon eine tolle Begegnung mit ihm.“</p><p><em>Kerstin Steinke aus Unterelsbach (Landkreis Rhön-Grabfeld)</em>: „Ich bin das erste Mal bei der Kiliani-Wallfahrt. Es war ein sehr festlicher Gottesdienst, auch mit dem Orgelspiel. Es ist schön, mit der Gemeinschaft zu feiern, und die Reliquien hatte ich auch noch nicht gesehen. Es ist eine runde Sache.“</p><p><em>Ihr Vater Burkard Zimmer, ebenfalls aus Unterelsbach, war schon mehrfach bei Kiliani-Wallfahrten</em>: „Wir sind mit dem Bus der Pfarreiengemeinschaft gekommen. Man feiert den Gottesdienst und verbringt einen Tag in Würzburg. Es war ein sehr schöner Gottesdienst mit dem Weihbischof. Wenn man noch nichts über die Geschichte des Bistums und die Frankenapostel weiß, dann erfährt man hier, wie das war.“</p><p><em>Thomas Fey aus Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart)</em> ist von Retzbach aus zum Kiliansdom gelaufen: „Ich finde es schön, wenn sich die Mitglieder der Gemeinden zum Fest der Frankenapostel im Dom treffen und gemeinsam die Gemeinschaft feiern. Es ist schön, dass man sich sieht, Bekannte trifft und zusammen Gottesdienst feiert.“</p><p><em>Gerlinde Wiesner aus Urspringen (Landkreis Main-Spessart)</em> ist zum ersten Mal bei der Kiliani-Wallfahrt dabei: „Ich freue mich, dass ich heute dabei sein darf. Es ist schön, einfach diese Atmosphäre zu genießen, die Glaubensgemeinschaft zu erleben und zu stärken und auch ein bisschen mit dem Bischof zu sprechen.“</p><p class="text-right"><em>pdf/sti (POW)</em></p><p>(2926/0688; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Main-Spessart</category><category>Haßberge</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73978</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:47:45 +0200</pubDate><title>In der Not Christus begegnen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/in-der-not-christus-begegnen-1/</link><description>Blaulicht-Gottesdienst mit rund 500 Einsatzkräften und Notfalseelsorgerinnen – Bischof Jung: „‚Hab Mut, steh auf!‘ als Motto der täglichen Arbeit“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Bei einer ökumenischen Wort-Gottes-Feier hat Bischof Dr. Franz Jung am Dienstagabend, 7. Juli, den Einsatzkräften und Notfallseelsorgern für ihre Arbeit gedankt: „Danke für Ihren Einsatz für all die Menschen in Unterfranken und darüber hinaus, die sich auf Ihre Hilfe verlassen dürfen.“ Dabei sprach Bischof Jung auch über das Motto der Kiliani-Wallfahrtswoche „Hab Mut, steh auf!“, das zugleich das Motto der täglichen Arbeit der Anwesenden sei. „In der Not des Nächsten, das ist unsere christliche Überzeugung, begegnen wir Jesus Christus selbst.“ Bei dem ökumenischen Gottesdienst, der gemeinsam mit dem evangelischen Dekan Dr. Wenrich Slenczka gefeiert und von den Maltesern mitgestaltet wurde, waren rund 500 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungsdienste, der Malteser, der Johanniter, des Roten Kreuzes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Technischen Hilfswerks sowie Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger anwesend. Auszubildende der Bereitschaftspolizei übernahmen den Ministrantendienst.</p><p>Der Gottesdienst war auch von den persönlichen Erlebnissen der Anwesenden geprägt. So berichteten fünf Einsatzkräfte und Notfallseelsorger von prägenden Momenten und Einsätzen, von Schicksalsschlägen und besonders schweren Situationen, in denen sie Mut beweisen mussten. Marco Völker, Polizeibeamter der Polizeiinspektion Ochsenfurt, sprach von einem Einsatz, bei dem eine psychisch belastete Frau Einsatzkräfte mit einer Metallstange angriff. „Dieser Einsatz hat mich viel beschäftigt, weil er gezeigt hat, wie schnell man in unserer Blaulichtfamilie in einer lebensgefährlichen Situation ist“, sagte Völker. Polizistinnen und Polizisten bräuchten immer wieder Mut und Kraft, um aufzustehen und in gefährlichen Situationen einzugreifen. Uwe Kinstle von den Johannitern in Unterfranken berichtete von einem Einsatz, bei dem er eine junge Mutter über den Tod ihres fünf Monate alten Mädchens informieren musste. Es sei die Geburtsstunde der Notfallseelsorge gewesen. „Habt Mut, steht auf, dass Menschen, die Opfer von Gewalttaten geworden sind, erfahren, dass die Blaulichtfamilie Sie in ihrer Not versorgt und sie begleitetet werden.“</p><p>In seiner Predigt hob Dekan Slenczka, der für Regionalbischöfin Gisela Bornowski eingesprungen war, die Ruhe und den Mut hervor, mit denen Einsatzkräfte ihren täglichen Dienst versehen. „Ich bewundere auch den Mut, den man braucht, um sich rufen zu lassen, wenn es um erschreckende Situationen geht und man vorher nicht weiß: Was kommt jetzt auf mich zu?“ Dekan Slenczka lobte zudem, dass bei der Fürsorge für andere keine Unterschiede gemacht würden: „Ich bewundere es, wie Sie sich um die kümmern, die verunfallt sind, und nicht erst fragen: Wer bist du? Hast du es überhaupt verdient?“</p><p>Nach dem Gottesdienst kamen die Einsatzkräfte sowie die Seelsorgerinnen und Seelsorger zu einer Begegnung bei Brezeln und Getränken vor dem Burkardushaus zusammen.</p><p><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:&nbsp;</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783518734Y6PJOVdZPwuOOU" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783518734Y6PJOVdZPwuOOU</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73977</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:41:17 +0200</pubDate><title>Mit Jesus an der Seite Neues wagen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/mit-jesus-an-der-seite-neues-wagen-1/</link><description>Weihbischof em. Ulrich Boom feiert Kiliani-Gottesdienst für Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus der Region Main-Rhön</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Die Frankenapostel machen Mut beim Wagnis des Glaubens. Das hat Weihbischof em. Ulrich Boom beim Kiliani-Gottesdienst am Mittwochvormittag, 8. Juli, dem Gedenktag der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, betont. Mit rund 400 Gläubigen aus der Region Main-Rhön feierte er die Messe im Würzburger Kiliansdom. „Bei allem, was schlecht läuft in der Welt und in unserem Leben, wir können darauf vertrauen, dass Gott alles zum Guten wenden wird.“</p><p>Welche Gründe mögen den heiligen Kilian und seine Gefährten bewogen haben, ihre Heimat Irland und ihre klösterliche Gemeinschaft zu verlassen? Diese Frage stellte Weihbischof Boom an den Beginn seiner Predigt. Die Gemeinschaft habe Sicherheit geboten, sei aber gewiss auch ein Ort mit Konflikten und Auseinandersetzungen gewesen. „Wo alles sicher zu sein scheint, tauchen schnell die Fragen auf, ob das schon das ganze Leben ist. Es muss im Leben doch mehr als alles geben.“ Im Alltag des Mönchseins hätten sie die Wahrheit entdeckt, die im Wort Jesu zu finden sei: Wer sein Leben retten wolle, werde es verlieren. Wer aber sein Leben um Christi willen verliere, der werde es finden. „Aber mit der Erkenntnis ist noch lange nicht der Weg gegangen. Es braucht Mut und Durchhaltevermögen, um den Aufbruch zu wagen.“</p><p>Das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“, das die Kiliani-Wallfahrtswoche wie auch den zurückliegenden 104.&nbsp;Deutschen Katholikentag im Mai begleitet, passe auch zum Leben der Frankenapostel, sagte der Weihbischof. Aufbruch gelinge da, wo mutig Neues angegangen werde. Dazu gehöre immer „eine gehörige Portion Vertrauen – in Gott, in die Menschen und natürlich in sich selbst“. In der Erzählung vom blinden Bettler Bartimäus sei es Jesus, der dem Blinden helfe, die Zukunft wieder zuversichtlich in den Blick zu nehmen und das Leben mit einer neuen Sicht anzugehen. „Er ruft dich!“ heiße, das Christus mitgehe, wo man Neues wage und Gewohntes verlasse. Das gelte nicht nur für Bartimäus, sondern auch für Kilian und seine Gefährten, „für mich und für uns, hier und heute“.</p><p>In den Seligpreisungen aus der Bergpredigt werde Gottes Reich und Herrschaft auf Erden sichtbar, fuhr Weihbischof Boom fort. Sein Herz schlage für die Armen und jene, die arm dran sind, für die Trauernden und Weinenden, die Barmherzigen und Gerechten, bei denen, die das Herz eines Kindes haben und die Frieden bringen. „Bitten wir den heiligen Kilian und seine Gefährten, dass wir gleich ihnen Botinnen und Boten von Gottes Treue und Barmherzigkeit sind.“</p><p>Nach dem Gottesdienst trafen sich die Wallfahrerinnen und Wallfahrer zu Getränken und einem Imbiss auf dem Platz vor dem Burkardushaus. Viele suchten das persönliche Gespräch mit Weihbischof Boom.</p><p><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17835139243xIIqbLTEpByBF" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/17835139243xIIqbLTEpByBF</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73976</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:33:50 +0200</pubDate><title>„Loben kann man nie genug!“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/loben-kann-man-nie-genug-2/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Kiliani-Gottesdienst mit Priestern, Diakonen und hauptamtlichen Mitarbeitenden</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) „Was gibt mir Mut für meinen Dienst?“ Diese Frage hat Bischof Dr. Franz Jung beim Kiliani-Gottesdienst für Priester, Diakone sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Würzburg und seiner Caritas am Dienstagnachmittag, 7. Juli, in den Mittelpunkt gestellt. Das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“, das über der diesjährigen Kiliani-Wallfahrtswoche wie auch über dem diesjährigen 104. Deutschen Katholikentag steht, sei „mehr als eine Durchhalteparole“, sagte der Bischof zu den rund 550 Gläubigen. „Ich sage heute von ganzem Herzen Ihnen allen Dankeschön für das, was wir miteinander erreicht haben. Es lohnt sich, das heute zu feiern.“</p><p>Was gibt im Alltag und als Dienstgemeinschaft Mut, aufzustehen? Er habe fünf Quellen der Ermutigung gefunden, sagte der Bischof in seiner Predigt. Anstelle des typisch fränkischen „Nix gesagt ist genug gelobt“ rief er zu einem „Wort des Lobes zur rechten Zeit“ auf. „Das bewirkt Wunder, das geht mir selbst auch so.“ Es gebe das Gefühl, etwas zu können, wichtig zu sein und gesehen zu werden. „Loben kann man nie genug!“</p><p>Im Leben gebe es aber auch mal Durchhänger. Sei es, weil es einem körperlich nicht gut gehe, weil es in der Familie krisele oder man mit einer Aufgabe nicht zurechtkomme. Da sei es wichtig, ein Team zu haben, dem man sich anvertrauen könne, das einen auffange und dabei helfe, gut durch die nächste Phase zu kommen. „Es gibt Mut, zu wissen, dass man im Team getragen wird.“</p><p>Das Bistum stecke in einem großen Umbruchsprozess, fuhr der Bischof fort. Viele Maßnahmen seien langfristig angelegt, und das könne entmutigen. „Es ist gut, große Projekte in kleine Teilprojekte zu zerlegen und jeden Tag die Herausforderungen des heutigen Tages gut zu bewältigen“, erklärte der Bischof die dritte Quelle der Ermutigung. Dann werde auch ein „Riesenberg“ Stück für Stück plötzlich schneller zu bewältigen sein.</p><p>„Mut macht, sich des Sinns des eigenen Tuns zu vergewissern“, nannte der Bischof als vierte Quelle. „Wer nicht weiß, warum er etwas tut, der hat auch keinen Mut und lässt es einfach laufen.“ Ein Beispiel sei die Geschichte von den beiden Maurern: Der eine arbeite missmutig vor sich hin, doch der andere erzähle stolz, dass er an einer Kathedrale mitbaue. Die neue Grundordnung lege die Verantwortung in die Hände des Dienstgebers. Er sei dafür verantwortlich, den Mitarbeitenden den Sinn ihres Tuns nahezubringen: „Ist es noch sinnvoll, wie wir es machen? Was ist das Ziel, zu dem wir angetreten sind? Erreichen wir es auf diesem Weg? Sinn schenkt Mut, Unsinn macht mutlos.“</p><p>Schließlich gehöre zur Ermutigung, Erfolge miteinander zu feiern. „Dazu möchte ich am heutigen Tag ermutigen.“ Der Bischof erinnerte an den „wunderbaren Katholikentag“, bei dem sich das Bistum und die Dienstgemeinschaft „wunderbar präsentiert“ hätten. Die Mitarbeitenden dankten dem Bischof für seine Worte mit herzlichem Applaus.</p><p>Als Erinnerung an den Katholikentag brachten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter symbolisch Gaben vor den Altar. Ein Plakat vom „Abend der Begegnung“ stand für das vielfältige Kulturangebot, ein Aufsteller aus der „Demokratiekirche“ in der Marienkapelle für die politische Dimension des Evangeliums und das Ringen um eine bessere Welt. Ein Wegweiser zum „Spirituellen Rastplatz“ im Innenhof des Domkreuzgangs stand für Gastfreundschaft, Brot und Wein erinnerten an die Zeit, Ideen und Begeisterung der vielen Menschen, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Katholikentags einbrachten.</p><p>Im Gottesdienst wurde eigens an die im vergangenen Jahr verstorbenen Kolleginnen und Kollegen erinnert und für diese gebetet.&nbsp;Das Bläserensemble des Bischöflichen Ordinariats sowie der Chor des Diözesan-Caritasverbands unter der Leitung von Angela M. Lixfeld gestalteten den Gottesdienst.</p><p>Im Anschluss waren alle zur Begegnung im Kilianeum eingeladen. Mitglieder der Mitarbeitervertretung (MAV) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kilianeums kümmerten sich um die Bewirtung.</p><p><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:&nbsp;</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783437569DqbITN5thMuTqC" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783437569DqbITN5thMuTqC</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73975</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:22:34 +0200</pubDate><title>Aufstehen für eine heilere Welt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/aufstehen-fuer-eine-heilere-welt-1/</link><description>Weihbischof Paul Reder feiert Gottesdienst mit über 1000 Kommunionkindern aus dem ganzen Bistum im Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Ein voller Chorraum mit Kindern auf Sitzpolstern, bunte T-Shirts, weiße Kommunionkleider und eine Band, die alle Kinder zum Klatschen, Stampfen und Hüpfen animierte: Zusammen mit über 1000 Kommunionkindern aus dem ganzen Bistum hat Weihbischof Paul Reder am Montagvormittag, 6. Juli, im Würzburger Kiliansdom einen Gottesdienst gefeiert.</p><p>Bevor der Gottesdienst losging, war die Stimmung ausgelassen, waren Gelächter und Gespräche zu hören. Zu aufregend war der große Dom, dessen Decke und Wände immer wieder Kinderaugen und Zeigefinger auf sich zogen. Zu spannend war der Schrein mit den Häuptern der Frankenapostel, vor dem sich eine Schar von Kindern versammelte. Als Weihbischof Reder zusammen mit den Konzelebranten und Ministrantinnen und Ministranten einlief, wurde es plötzlich ganz still. Bevor die Messe beginnen konnte, mussten sie zunächst auf der Treppe zum Altarraum durch die sitzenden Kinder hindurchlaufen. Kurz darauf wurde die Stille wieder mit leidenschaftlichem Singen unterbrochen, als die Band „Einfach spitze, dass du da bist!“ anstimmte und die Kinder, je nach Strophe, stampften, klatschten und hüpften.</p><p>Zum Halleluja wurde wieder gesungen – und sich bewegt. Mädchen und Jungen sangen abwechselnd „Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja“ und „Preiset den Herrn!“. Dabei standen diejenigen, die gerade sangen, von ihren Sitzen auf. So wirkte es, als ob immer wieder Wellen über die Kirchenbänke gingen, wenn Mädchen und Jungen aufstanden und sich hinsetzten.</p><p>Nach dem Evangelium über den blinden Bettler Bartimäus sprach Weihbischof Reder zu den Kindern. „Wer ist von euch heute früh aufgestanden?“ Nach einem zögerlichen Händeheben schob Reder nach: „Jetzt müssen sich aber alle melden, sonst wärt ihr ja nicht hier.“ Bartimäus saß aber am Boden und wurde aufgefordert, aufzustehen. „Es gibt also das Aufstehen am Morgen, das Aufstehen vom Boden, wenn andere einen auffordern, und ich glaube, es gibt noch eine dritte Art von Aufstehen.“ Es sei das Aufstehen für eine heilere Welt. Das sei auch das Aufstehen des heiligen Kilian. Dieser sei aufgestanden und aufgebrochen, um das Leben für andere zu verbessern. „Auch Du kannst dafür sorgen, dass die Welt ein bisschen heiler und besser wird“, sagte Weihbischof Reder. So werde die Welt heiler, wenn man mit dem Herzen sehe und schaue, was andere Menschen brauchen und wie man ihnen helfen kann.</p><p>Dann kam wieder Bewegung in den Dom. Weihbischof Reder sprach über das Ritual der norwegischen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Nach einem Spiel würde die Mannschaft immer zusammen mit den Fans rudern. „Auch der heilige Kilian ist zu uns gerudert“, sagte Weihbischof Reder. Kurz darauf fingen alle im Dom an, zusammen zu rudern, indem sie beide Arme vor und zurück bewegten und bei jedem Ruderzug immer lauter „Je-sus“ riefen.</p><p>Nach dem Gottesdienst versammelten sich Kinder und Betreuer vor dem Burkardushaus, um Getränke, Bananen und Brezeln zu genießen. Danach gab es für die Kommunionkinder noch ein vielfältiges Programm mit Spielen, Domerkundungen oder dem Gestalten einer eigenen Glaubenskerze.</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783343064IsVQKnSkpXNg4Q" target="_blank" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783343064IsVQKnSkpXNg4Q</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73970</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:20:43 +0200</pubDate><title>„Gott loben für den gemeinsamen Weg“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gott-loben-fuer-den-gemeinsamen-weg-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Pontifikalgottesdienst mit Silberpaaren</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat am Freitagabend, 3. Juli, mit rund 350 Ehepaaren, die seit 25&nbsp;Jahren verheiratet sind, im Würzburger Kiliansdom unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“ einen Pontifikalgottesdienst gefeiert. „Gott segne und begleite Sie in all den Jahren, die da noch kommen mögen“, rief er den Eheleuten zu. Im Gottesdienst erneuerten die Paare ihr Eheversprechen. Am Eingang zum Dom erhielt jedes Paar ein geschnitztes Herz aus Olivenholz, hergestellt von palästinensischen Christen im Heiligen Land.</p><p>Nach dem Gottesdienst konnten sich die Paare vom Bischof und weiteren Seelsorgerinnen und Seelsorgern einzeln segnen lassen. Die anschließende Begegnung fand auf dem Platz vor dem Würzburger Burkardushaus statt. Der Kiliansplatz, wo sonst nach dem Gottesdienst Raum für Austausch und Erfrischung ist, ist in diesem Jahr aufgrund der Bauarbeiten am Kilianshaus gesperrt. Viele Ehepaare nutzten die Gelegenheit, um ein Erinnerungsfoto mit dem Bischof zu schießen.</p><p>In seiner Predigt zog Bischof Jung Parallelen zwischen dem biblischen Bettler Bartimäus und den Phasen einer langjährigen Partnerschaft. Das gemeinsame Leben erfordere immer wieder den Mut, neu aufzustehen, um sich „die Augen öffnen“ zu lassen. Der Bischof dankte den Jubilaren für ihre gelebte Treue und gratulierte ihnen zu ihrem gemeinsamen Weg: „Die Zeit zum Singen ist da, die Zeit, Gott zu loben für den gemeinsamen Weg.“</p><p>Der Weg führe Paare durch viele Stationen: vom „Lockruf in eine neue Zweisamkeit“ über das Verlassen der eigenen Komfortzone in den ersten Jahren bis hin zur Familienphase, erläuterte der Bischof in seiner Predigt. Auch das Älterwerden bringe Umbrüche. Wenn die Kinder das Haus verlassen, gelte es, die Rollen neu zu definieren. Dabei sei es wichtig, „mutig die eigenen blinden Flecken sehen zu lernen“.</p><p>Besonders in schweren Lebens- und Glaubenskrisen wie Krankheit oder dem Verlust des Arbeitsplatzes sei es eine große Gnade, sich gegenseitig tragen und bestärken zu können. Dieses gemeinsame Aufstehen sei „immer schon ein Abglanz des österlichen Auferstehens“, erklärte Bischof Jung.</p><p><i><u><b>Weitere Bilder finden Sie unter:&nbsp;</b></u></i><i><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783083803bvG8Nh2AwydjJu" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783083803bvG8Nh2AwydjJu</a></i></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73969</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:09:41 +0200</pubDate><title>Den Anderen mit den Augen von heute sehen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/den-anderen-mit-den-augen-von-heute-sehen-1/</link><description>Weihbischof Reder feiert im Kiliansdom Pontifikalmesse mit Ehejubilaren die 50, 60 oder mehr Jahre verheiratet sind – Paare erneuern ihr Eheversprechen und erhalten einen Segen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Am Freitagmorgen, 3. Juli, hat Weihbischof Paul Reder mit rund 1000 Menschen im Würzburger Kiliansdom einen Pontifikalgottesdienst für Ehejubilare gefeiert. Ehepaare, die seit 50, 60&nbsp;oder mehr Jahren verheiratet sind, konnten im Gottesdienst ihr Eheversprechen erneuern. Am Eingang wurden geschnitzte Herzen aus Olivenholz verteilt, welche zahlreiche Paare im Moment der Erneuerung des Eheversprechens zusammen in der Hand hielten. Nach dem Gottesdienst hatten die Ehejubilare die Möglichkeit, durch Weihbischof Reder und weitere Seelsorgerinnen und Seelsorger einen Segen für ihre Ehe zu empfangen. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Ehejubilare vor dem Würzburger Burkardushaus zur Begegnung zusammen.</p><p>In der&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/miteinander-und-aneinander-wachsen/" target="_blank">Predigt</a>, welche an die Lesung aus dem Hohelied der Liebe und das Markusevangelium über den blinden Bettler Bartimäus angelehnt war, sprach der Weihbischof über die Bedeutung von Begegnungen und die Geheimnisse der Liebe. Der gemeinsame Weg habe mit einer Begegnung begonnen. Ein erster Blickwechsel, das erste Gespräch oder das Kennenlernen der Eltern: „Immer stehen Begegnungen am Anfang“, sagte Weihbischof Reder. Dies sei auch Teil des ersten Geheimnisses der Liebe: einander in den Blick zu nehmen und sich Gehör zu schenken. Das zweite Geheimnis der Liebe sei in den unterschiedlichen Phasen der Ehe verwurzelt. Nicht nur die Frühlingsphase einer Ehe sei der Ausdruck echter Liebe, sondern vor allem die alte Liebe. „Diese Liebe kann echt und innig sein, gerade weil sie sich gewandelt hat“, betonte der Weihbischof.</p><p>Das Hohelied aus dem Alten Testament sei eine kunstvoll zusammengestellte Sammlung von Liebesliedern. Es sei aber kein Text über die Perfektion der Liebe, sondern über die erfahrbare Schönheit, Begegnung und Sehnsucht. Daher stamme auch das dritte Geheimnis der Liebe: einander wieder ins Leben zu rufen – durch ein Lächeln am Morgen, eine Umarmung oder das Halten und Gehaltenwerden. An dieser Stelle sprach Weihbischof Reder auch vom blinden Bettler Bartimäus, der am Straßenrand sitzend erst Jesus rufen musste, bevor er gehört wurde. In einer Beziehung könne es auch Phasen geben, in denen sich Partner nicht gesehen und an den Rand gedrängt fühlten. Doch genau wie in der Erzählung von Bartimäus brauche es in einer Ehe den Mut, sich selbst einem anderen mitzuteilen.</p><p>So wie das Rufen sei auch das Stehenbleiben ein Geheimnis der Liebe, das vierte. Innezuhalten und nicht aneinander vorbeizugehen, statt vor Herausforderungen zu flüchten, sei auch in einer Ehe wichtig. Letztlich sei die Frage „Was willst du, dass ich dir tue?“, welche Jesus Bartimäus stellt, das fünfte Geheimnis der Liebe: der anderen Person Raum zu geben und es möglich zu machen, sich mitzuteilen und einander neu zu sehen. „Nicht nur mit den Augen von früher, mit den Augen der Frühlingsliebe, sondern mit den Augen von heute.“</p><p><strong>Weiter Bilder finden Sie hier:&nbsp;</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17830845252HXB51lkPXefDL" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/17830845252HXB51lkPXefDL</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73968</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:57:50 +0200</pubDate><title>Viele Helfer für eine besondere Wallfahrt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/viele-helfer-fuer-eine-besondere-wallfahrt-1/</link><description>Malteser und Caritas begleiten am Samstag, 11. Juli, mehr als 300 Personen aus ganz Unterfranken zum Kiliani-Wallfahrtsgottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung – Pilgerspeisung im Dom wohl einmalig in Deutschland – Paradeplatz am Samstag gesperrt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Aus der ganzen Diözese Würzburg bringen die Malteser am Samstag, 11. Juli, Menschen mit Behinderung und in Krankheit nach Würzburg in den Kiliansdom, um ihnen gemeinsam mit der Caritas die Teilnahme an der Kiliani-Wallfahrtswoche zu ermöglichen. Dafür wird der Paradeplatz ab Samstagmorgen gesperrt und steht nicht als Parkplatz für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Das teilt der Malteser Hilfsdienst mit.</p><p>„Begleitung und Betreuung von Pilgern und die Hilfe für Bedürftige ist jahrhundertealte Aufgabe der Malteser. Wir tun das also aus alter Tradition und aus voller Überzeugung“, erklärt Stadtbeauftragter Lorenz Böck. Viele der Teilnehmenden hätten sonst keine Möglichkeit, nach Würzburg zu den Häuptern der Frankenapostel zu kommen. Die eingesetzten etwa 100 Malteser freuen sich mit den Kolleginnen und Kollegen der Caritas auf die Begegnungen, weil „an diesem Tag unser Leitsatz ‚Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen’ so unmittelbar erlebbar wird“, sagt Böck.</p><p>Den Maltesern liegen mehr als 300 Anmeldungen aus Pfarreien und Caritas-Sozialstationen aus ganz Unterfranken für die Wallfahrt vor. Die Angemeldeten werden mit rund 50 Malteser-Kleinbussen und Behindertentransportwagen aus Aschaffenburg und Kitzingen, aus den Haßbergen und der Rhön, aus Marktheidenfeld und Würzburg abgeholt. „Der letzte Feinschliff für die Tourenplanung läuft gerade“, sagt Fahrdienstverantwortlicher Sebastian Ernst. Für manchen Teilnehmer beginne der Wallfahrtstag sehr früh, wenn um acht Uhr morgens der Malteserbus vor der Tür steht. „Wir möchten ja, dass alle pünktlich zum Gottesdienst in Würzburg sind.“ Am Kiliansdom werden die Rollstuhlpilgerinnen und -pilger von Helferinnen und Helfern der Caritas und der Malteser empfangen. Diese begleiten sie zu den Plätzen im extra leergeräumten Querschiff und sind auch während des Gottesdienstes für jegliche Anliegen da.</p><p>Bischof Dr. Franz Jung ist diese Wallfahrt für Menschen mit Behinderung und die persönliche Begegnung mit ihnen nach dem Gottesdienst „ein besonderes Anliegen, denn diesen Menschen hat Gott seine besondere Zuwendung zugesagt“, wie er in seiner Einladung betone. Den Wallfahrerinnen und Wallfahrern werde an ihrem Platz im Dom eine Kleinigkeit zur Stärkung gereicht. „Wir werden Hunderte Würstchen mit Brötchen und Hörnchen ausgeben sowie über 300 Liter Kaltgetränke und etwa 50 Liter Kaffee und Tee verteilen“, sagt Böck. Mit der Speisung im Dom folgten Caritas und Malteser einer alten Pilgertradition, die in der Form in Deutschland wohl heutzutage einzigartig sei.</p><p>„Gemeinsam wollen wir mit der Caritas den Teilnehmenden einen möglichst ereignisreichen und erfüllenden Wallfahrtstag bieten“, sagt Böck. Daran arbeiteten alle mit, sei es als Fahrerinnen und Fahrer der Busse oder als Helfende beim Parkplatzdienst, beim Aussteigen aus den Bussen und dem Begleiten in den Dom oder zur Behindertentoilette, als Einsatzkräfte im Sanitätsdienst, bei der Logistik oder im Betreuungsdienst, die die Ausgabe der Speisen und Getränke vorbereiten und durchführen. Außerdem sind ein Rettungswagen, ein Krankenwagen sowie verschiedene Logistikfahrzeuge vor Ort.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73961</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:47:09 +0200</pubDate><title>350 Paare erneuern ihr Eheversprechen im Kiliansdom</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/350-paare-erneuern-ihr-eheversprechen-im-kiliansdom-1/</link><description>Pontifikalgottesdienst mit Jubelpaaren, die seit 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind – Bischof Jung ermutigt Eheleute, Gottes Ruf in allen Phasen ihres gemeinsamen Lebens zu vertrauen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Mit rund 350 Ehepaaren, die seit 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind, hat Bischof Dr. Franz Jung am Donnerstag vormittag, 2. Juli, im Würzburger Kiliansdom einen Pontifikalgottesdienst gefeiert. „Ich freue mich mit Ihnen über Ihren gemeinsamen Weg. Gott segne und begleite Sie in all den Jahren, die da noch kommen mögen“, rief der Bischof den Jubelpaaren zu. Diese erneuerten im Gottesdienst ihr Eheversprechen. Auf 65 gemeinsame Ehejahre („Eiserne Hochzeit“) blickten beispielsweise Albin und Lieselotte Ising aus Stalldorf (Landkreis Würzburg) zurück. Nach der Messe hatten die Paare Gelegenheit, sich vom Bischof und weiteren Seelsorgerinnen und Seelsorgern segnen zu lassen. Eine Begegnung auf dem Platz vor dem Würzburger Burkardushaus schloss sich an. Der Kiliansplatz, wo sonst nach dem Gottesdienst Raum für Austausch und Erfrischung ist, ist in diesem Jahr wegen Bauarbeiten am Kilianshaus gesperrt.</p><p>In seiner Predigt griff Bischof Jung das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ der diesjährigen Kiliani-Wallfahrtswoche auf und verband es mit der Heilung des blinden Bartimäus. Er deutete diesen Ruf als Einladung Gottes, die sich im gemeinsamen Eheleben immer wieder neu zeige – beginnend mit der Erfahrung, von einem anderen Menschen geliebt zu werden. Von den ersten Jahren des Zusammenlebens über die Familiengründung bis hin zu neuen Lebensphasen fordere die Ehe dazu heraus, die eigene Komfortzone zu verlassen, sich aufeinander einzulassen und den gemeinsamen Weg immer wieder neu zu gestalten. Dabei gehe es darum, sich füreinander und für die eigenen Stärken und Schwächen die Augen öffnen zu lassen.</p><p>Auch Krisen, Krankheiten, Verluste und das Älterwerden gehörten nach den Worten von Bischof Jung untrennbar zum gemeinsamen Lebensweg. Gerade in diesen schweren Zeiten brauche es den Mut, Gottes Ruf zum Aufstehen zu vertrauen und gemeinsam neue Perspektiven zu finden. Dieses Aufstehen sei ein Vorgeschmack auf die österliche Auferstehung und schenke Hoffnung über das irdische Leben hinaus. Mit dem Bild aus dem Hohelied – „Steh auf, meine Freundin“ – ermutigte der Bischof die Ehepaare, sich auch nach Jahrzehnten gegenseitig zum Aufbruch zu motivieren, Gott für die Treue zu danken und den gemeinsamen Weg mit Zuversicht weiterzugehen.</p><p><strong>Weitere Bilder finden Sie unter:&nbsp;</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1782997430WWVvSLpTMBZ9zK" target="_blank" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1782997430WWVvSLpTMBZ9zK</a></em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73873</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 23:32:40 +0200</pubDate><title>„Wieder aufzustehen gehört zum Eheleben“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wieder-aufzustehen-gehoert-zum-eheleben/</link><description>Jubelehepaare erzählen, wo Gott ihnen in ihrer Ehe Mut geschenkt hat</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Insgesamt knapp 1600 Ehepaare, die seit 25, 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind, haben an den der Kiliani-Wallfahrtswoche 2026 vorgeschalteten vier Ehejubilarsgottesdiensten teilgenommen. Bischof Dr. Franz Jung und Weihbischof Paul Reder feierten diese am Donnerstag, 2.,&nbsp;und Freitag, 3. Juli, im Würzburger Kiliansdom. Zentrales Thema war „Hab Mut, steh auf!“. Die Pressestelle des Bistums Würzburg hat nach den Gottesdiensten Ehepaare befragt: „Wo haben Sie in Ihrer Ehe erfahren, dass Gott Ihnen Mut schenkt?“ Hier einige Antworten.</p><p><em><strong>Gudrun (71) und Otto (73) Balling aus Hollstadt (Dekanat Rhön-Grabfeld):</strong></em></p><p>„In 50 Ehejahren gibt es sehr viele Momente, wo beide den Mut haben müssen, aufzustehen. Es gibt immer Knackpunkte und Spannungen, wo man sich wieder zusammenraufen muss. Und das gehört zum Eheleben dazu, immer wieder zu verzeihen und wieder aufzustehen und den Mut zu haben, weiterzumachen.“</p><p><em><strong>Helmuth (74) und Rita (70) Pickel aus Baunach (Dekanat Haßberge):</strong></em></p><p>Helmuth: „Vor drei Jahren habe ich einen schweren Unfall gehabt, war im Krankenhaus auf Intensiv gelegen. Sie war ständig bei mir. Und das hat die Ehe auch wieder ein bisschen mehr zusammengeschweißt.“ Rita: „Da wollt‘ er wirklich wieder auf die Beine kommen.“</p><p><em><strong>Berthold (77) und Brigitte (73) Herdt aus Greußenheim (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Wir haben immer Mut gehabt, das zu machen, was wir uns vorgenommen haben – zum Beispiel haben wir ein Haus gebaut. Wir haben einen Sohn, hätten gerne mehr Kinder gehabt. Jetzt haben wir einen Sohn und zwei wunderbare Enkel.“</p><p><em><strong>Winfried (79) und Barbara (70) Braun aus Schonungen (Dekanat Schweinfurt):</strong></em></p><p>Winfried: „Ich hatte schon mehrere, schwerere Erkrankungen. Und da war es letztendlich auch immer wieder Mut für mich, wieder auf die Beine zu kommen, für die Familie zurückzukommen, und natürlich hatte meine Frau da auch sehr viel Anteil daran, dass ich heute noch so auf den Beinen stehe.“</p><p><em><strong>Margarete (72) und Josef (73) Speth aus Schneeberg (Dekanat Miltenberg).</strong></em></p><p>„Es gibt nicht nur Höhen, es gibt Höhen und Täler, Niederlagen und Brüche. Man braucht immer wieder Mut, um aufzustehen.“</p><p><em><strong>Silvia (72) und Peter (72) Retzer aus Gerbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Mut braucht man ständig, es gibt ja viele Herausforderungen. Sei es Kindererziehung oder das alltägliche Leben. In 50 Jahren kommen schon einige Herausforderungen zusammen und da braucht man halt Mut, um da durchzukommen.“</p><p><em><strong>Elvi (72) und Günter (72) Flammersberger aus Gaubüttelbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Man braucht in der Ehe in vielen Momenten Mut. Mut um die Wahrheit zu sagen, Mut die Ehepflicht zu erfüllen, Mut zu vertrauen und auch Mut zu lieben. Mut gehört eigentlich überall dazu.“</p><p><em><strong>Petra (51) und Michael (52) Albert aus Burkardroth (Dekanat Bad Kissingen):</strong></em></p><p>„Unsere weißgoldenen Eheringe haben jeweils in der Mitte ein gelbgoldenes Band. Das symbolisiert: Gott ist immer mittendrin dabei. Wir wissen ihn jeden Tag bei uns und haben seinen Beistand in den vergangenen 25 Jahren in vielen Situationen brauchen können.“</p><p><em><strong>Kerstin (53) und Detlev (55) Rausch aus Ochsenfurt (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Als wir in einer Krise waren, haben wir uns an das Eheversprechen erinnert, in dem wir einander zugesagt haben, in guten wie in schlechten Tagen zusammenzubleiben, und uns neu zusammengerauft. Der Priester, der uns getraut hat, hatte damals recht, als er uns beim Traugespräch gesagt hat: ,Und glaubt nicht, dass das einfach wird'.“</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>rr/pdf/mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-style:normal">(2826/0659; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Haßberge</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73840</guid><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:36:29 +0200</pubDate><title>„Musikalisches Abendgebet“ als Auftakt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/musikalisches-abendgebet-als-auftakt-2/</link><description>Kiliani-Wallfahrtswoche 2026 unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“ – Insgesamt vier Gottesdienste für Ehejubilare – „Musikalisches Abendgebet“ zum Auftakt der Wallfahrtswoche – Sonderverkauf des Playmobil-Sets mit den Frankenaposteln</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Die Kiliani-Wallfahrtswoche wird von Sonntag, 5. Juli, bis Sonntag, 12. Juli, in Würzburg gefeiert. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“, unter dem auch schon der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg begangen wurde. „Das aufrüttelnde Leitwort ,Hab Mut, steh auf!‘ hat schon beim Katholikentag viele Menschen zusammengeführt, begeistert und inspiriert. Den Schwung dieses Wortes wollen wir mit in die Kiliani-Wallfahrtswoche hineinnehmen“, sagt Bischof Dr. Franz Jung.</p><p>Die Gottesdienste zum Auftakt am 5. Juli und zum Abschluss am 12. Juli werden jeweils um 10 Uhr auf TV Mainfranken (Kabel), auf der&nbsp;<a href="http://livestreams.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Bistums-Homepage</a>&nbsp;sowie dem YouTube-Kanal des Bistums Würzburg live aus dem Kiliansdom übertragen. Der Gottesdienst am 12. Juli wird zudem in Bibel TV Fernsehen gezeigt.</p><p>Aufgrund der Generalsanierung des Kilianshauses werden die Begegnungen und Zusammenkünfte, die traditionell auf dem Kiliansplatz stattfanden, während der Bauzeit auf die Terrasse vor das Burkardushaus am Bruderhof verlegt. Das gilt auch für die Begegnungen nach den Gottesdiensten für die Ehejubilare in der Woche vor der Kiliani-Wallfahrt.</p><p><em><strong>Kilian, Kolonat und Totnan mit nach Hause nehmen</strong></em></p><p>Auf der Suche nach einem besonderen Mitbringsel von der Kiliani-Wallfahrtswoche? Noch gibt es genügend Exemplare der limitierten Playmobil-Sonderedition mit den Frankenaposteln Kilian, Kolonat und Totnan. Die Sets sind bei den Begegnungen nach den Pontifikalgottesdiensten an einem Stand auf der Terrasse des Burkardushauses zum Stückpreis von 15 Euro erhältlich. Der Verkauf findet statt nach den Gottesdiensten für die Ehejubilare am Donnerstag, 2. Juli, um 10.30 und 14.30 Uhr sowie am Freitag, 3. Juli, um 10.30 und 19 Uhr. Außerdem nach den Pontifikalmessen am Montag, 6. Juli, um 19 Uhr; Dienstag, 7. Juli, um 10 und 19 Uhr; Mittwoch, 8. Juli, um 10 Uhr; Donnerstag, 9. Juli, um 10 Uhr; Freitag, 10. Juli, um 17 Uhr.</p><p><em><strong>Das Programm der Kiliani-Wallfahrtswoche</strong></em></p><p>Zum Auftakt der Kiliani-Wallfahrtswoche findet am Samstag, 4. Juli, um 19.30 Uhr im Neumünster ein „Musikalisches Abendgebet“ mit Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran statt. Es steht unter der Überschrift „Hope – Faith – Love“. Die Mädchenkantorei am Würzburger Dom unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth singt „O come, let us sing“ von Egil Hovland, „Spes“ von Mia Makaroff, „Baba Yetu“ von Christopher Tinn (Arrangement: Dorothy Horn), „Ubi caritas et amor“ von Ola Gjeilo und „Kein schöner Land / Sayari yetu“ von Oliver Gies. Der Eintritt ist frei.</p><p>Eröffnet wird die Kiliani-Wallfahrtswoche am Sonntag, 5. Juli, um 9.30 Uhr mit der Reliquienprozession von der Pfarrkirche Sankt Burkard in den Kiliansdom. Bischof Jung, Weihbischof Paul Reder, Mitglieder des Domkapitels sowie Gläubige aus den Innenstadtpfarreien begleiten die Häupter der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan über die Alte Mainbrücke zum Dom. Bischof Jung feiert den Pontifikalgottesdienst um 10 Uhr im Kiliansdom. Der Gottesdienst wird in Gebärdensprache übersetzt. Eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus schließt sich an. Um 17 Uhr feiert Bischof Jung im Kiliansdom die Pontifikalvesper.</p><p>Am Montag, 6. Juli, feiert Weihbischof Reder um 10.30 Uhr im Kiliansdom eine Pontifikalmesse für die Kommunionkinder. Nach dem Gottesdienst treffen sich die Kinder auf der Terrasse des Burkardushauses. Im Anschluss wird ein Programm angeboten, unter anderem Domerkundungen, ein Actionbound auf den Spuren des heiligen Kilian, Angebote der Ministrant:innenarbeit, der Weltkirche, der Erlöserschwestern oder bei der Fachstelle Inklusion im Kilianeum. Um 19 Uhr feiert Bischof Jung einen Pontifikalgottesdienst für Rätinnen und Räte, Politikerinnen und Politiker im Kiliansdom. Eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus schließt sich an.</p><p>Am Dienstag, 7. Juli, sind die Gläubigen aus der Region Aschaffenburg sowie die Pfarrhausfrauen um 10 Uhr zum Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof em. Ulrich Boom im Kiliansdom eingeladen mit anschließender Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus. Um 13.30 Uhr feiert Bischof Jung eine Pontifikalmesse mit Priestern, Diakonen sowie hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kiliansdom. Daran schließt sich eine Begegnung im Kilianeum an. Einsatzkräfte sowie Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger sind um 19 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Jung und Regionalbischöfin Gisela Bornowski im Kiliansdom eingeladen. Anschließend treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus.</p><p>Am Mittwoch, 8. Juli, feiert Weihbischof em. Boom mit den Gläubigen aus der Region Main-Rhön um 10 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom mit anschließender Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus. Um 16 Uhr sind die Ordensleute zu einer Pontifikalmesse mit Bischof Jung im Kiliansdom eingeladen, eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus schließt sich an.</p><p>Am Donnerstag, 9. Juli, sind die Marktkaufleute, Schaustellerinnen und Schausteller um 7.30 Uhr zu einer Messfeier mit Generalvikar Vorndran in die Marienkapelle eingeladen. Bischof Jung feiert mit den Gläubigen aus der Region Würzburg um 10 Uhr eine Pontifikalmesse im Kiliansdom, eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus schließt sich an.</p><p>Am Freitag, 10. Juli, ist die Wallfahrt der Kindergartenkinder aus den Dekanaten Main-Spessart und Miltenberg. Sie beginnt um 10.30 Uhr mit einer Statio in der Pfarrkirche Sankt Burkard. Von dort ziehen die Kinder in einer Prozession zum Dom, wo eine Segensfeier mit Bischof Jung stattfindet. Anschließend können die Kinder den Bischof auf der Terrasse vor dem Burkardushaus treffen. Weihbischof Reder feiert um 17 Uhr im Kiliansdom einen Pontifikalgottesdienst für Religionslehrkräfte an Real-, Grund-, Mittel- und Förderschulen mit Verleihung der Missio canonica und Segensspendung für alle, die aus dem Dienst als Religionslehrkraft ausscheiden. Eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus schließt sich an.</p><p>Am Samstag, 11. Juli, feiert Bischof Jung um 10.30 Uhr eine Pontifikalmesse im Kiliansdom für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung. Bei dieser besonderen Messe werden die Gläubigen im Dom verpflegt.</p><p>Auch in diesem Jahr öffnet der Kiliansdom seine Türen für die „Nacht der Hoffnung“. Bischof Jung feiert um 20 Uhr eine Pontifikalmesse mit Aussetzung. Danach ist bis 24 Uhr Zeit für Stille und Gebet, Licht und Musik, Beichte, Segen und Gespräche. An verschiedenen Orten stehen „Inseln der Hoffnung“ bereit. Den Abschluss bilden ein gemeinsames Gebet der Hoffnung und der Segen. Auch alle, die nur eine Kerze anzünden wollen, sind eingeladen.</p><p>Die Kiliani-Wallfahrtswoche endet am Sonntag, 12. Juli, mit dem Pontifikalgottesdienst um 10 Uhr mit Bischof Jung für Familien und muttersprachliche Gemeinden im Kiliansdom. Die Feier steht unter der Überschrift „Eine Kirche in vielen Sprachen“. Unter den Konzelebranten sind Jesuitenpater Ngoc The Nguyen (Seelsorger für die vietnamesisch sprechenden Katholiken), Pfarrer Ivan Shokan (ukrainische griechisch-katholische Gemeinde), Franziskaner-Minoriten-Pater Ivan Penava (Kroatische Katholische Mission Würzburg), Pfarrvikar Pater Corradino Di Sante von der Franziskanischen Gemeinschaft von Betanien (Italienische Katholische Mission) sowie ein Vertreter der Polnischen Katholischen Mission. Im Anschluss gibt es eine Begegnung auf der Terrasse vor dem Burkardushaus.</p><p><em><strong>Vier Gottesdienste für Ehejubilare</strong></em></p><p>Die Gottesdienste für die Ehejubilare finden vor der offiziellen Eröffnung der Wallfahrtswoche statt. Eingeladen sind alle Ehepaare, die im Jahr 2026 Silbernes, Goldenes oder Diamantenes Ehejubiläum feiern oder gefeiert haben. Die Begegnungen nach den Ehejubilarsgottesdiensten finden auf der Terrasse vor dem Burkardushaus statt.</p><p>Am Donnerstag, 2. Juli, feiert Bischof Jung um 10.30 Uhr im Kiliansdom ein Pontifikalamt für Gold- und Diamant-Ehejubilare. Um 14.30 Uhr feiert Weihbischof Reder im Dom ein Pontifikalamt für Gold- und Diamant-Ehejubilare.</p><p>Am Freitag, 3. Juli, feiert Weihbischof Reder um 10.30 Uhr im Kiliansdom ein Pontifikalamt für Gold- und Diamant-Ehejubilare. Um 19 Uhr sind alle Ehepaare zum Gottesdienst mit Bischof Jung in den Dom eingeladen, die ihr Silberjubiläum feiern.</p><p>Jeweils eine Stunde vor den Gottesdiensten für die Gold- und Diamant-Ehejubilare besteht die Gelegenheit zum Empfang des Bußsakraments.</p><p><em><strong>Andachten und Beichtgelegenheiten</strong></em></p><p>Während der Kiliani-Wallfahrtswoche wird von Montag, 6. Juli, bis Samstag, 11. Juli, täglich um 8 Uhr eine Messe in der Kilianskrypta im Neumünster gefeiert.</p><p>Der Orgelimpuls „5 nach 12“ im Kiliansdom findet am Samstag, 4. Juli, sowie von Dienstag, 7. Juli, bis Donnerstag, 9. Juli, täglich um 12.05 Uhr statt.</p><p>Führungen im Dom werden am Samstag, 4. Juli, Mittwoch, 8. Juli, und Donnerstag, 9. Juli, jeweils um 12.30 Uhr angeboten. Treffpunkt ist am Siebenarmigen Leuchter. Tickets gibt es bei der Dominfo am Domvorplatz.</p><p><em><strong>Kiliani-Lecture</strong></em></p><p>Am Donnerstag, 9. Juli, wird um 19 Uhr im Honorine-Saal der Erlöserschwestern, Domerschulstraße 1, eine Kiliani-Lecture angeboten. Dr. Joshua Furnal, Dozent für Systematische Theologie an der Saint Patrick‘s Pontifical University in Maynooth/Irland, spricht zum Thema „Rising to Hope: Catholic Identity and the Courage of Transformation – Aufbruch zur Hoffnung: Katholische Identität und der Mut zur Veränderung“.</p><p>Weitere Informationen zur Kiliani-Wallfahrtswoche gibt es im Internet unter&nbsp;<a href="https://kiliani.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank">https://kiliani.bistum-wuerzburg.de</a>.</p><p>(Programmänderungen jederzeit möglich)</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73839</guid><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:59:19 +0200</pubDate><title>„Fiducia supplicans“ verändert Praxis, nicht Lehre</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fiducia-supplicans-veraendert-praxis-nicht-lehre-1/</link><description>Fundamentaltheologe Reményi sieht neue Handlungsspielräume für Ortsbischöfe im Umgang mit Paarsegnungen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Die vatikanische Erklärung „Fiducia supplicans“ hat nach Einschätzung des Würzburger Fundamentaltheologen Professor Dr. Matthias Reményi zu einer „lehramtlichen Verschiebung“ im Umgang mit homosexuellen und anderen „irregulären“ Paaren geführt. Der Vatikan wolle die Segnung „irregulärer“ Paare ermöglichen, ohne deren Verbindung zu legitimieren und die Lehre zu verändern. Bei einem Vortragsabend des Freundeskreises des Ökumenischen Zentrums im Würzburger Stadtteil Lengfeld erläuterte er am Donnerstag, 18. Juni, die Hintergründe des seit Jahren geführten Streits um Segensfeiern, heißt es in einer Pressemitteilung.</p><p>Ausgangspunkt war das Verbot von Segnungen homosexueller Paare durch die Glaubenskongregation im Jahr 2021. Proteste wie die Aktion „#liebegewinnt“, die Initiative „Out in Church“ und Beschlüsse des Synodalen Weges erhöhten den Druck auf die Kirche. Mit „Fiducia supplicans“ eröffnete der Vatikan Ende 2023 die Möglichkeit sogenannter pastoral-spontaner Segnungen außerhalb liturgischer Feiern.</p><p>Für Reményi sind diese Segnungen keine rein privaten Handlungen, sondern Ausdruck kirchlichen Handelns. Das Dokument ermögliche Segnungen für Paare in „irregulären Situationen“, ohne die kirchliche Ehelehre zu ändern. Damit seien neue Spielräume für Ortsbischöfe entstanden.</p><p>In Deutschland gaben das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die Deutsche Bischofskonferenz am 4. April 2025 die Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“ heraus. „Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich bemüht, das Dokument ‚Fiducia supplicans‘ maximal benevolent zu lesen“, ist Reményi überzeugt. Mehrere deutsche Bistümer haben entsprechende Regelungen bereits umgesetzt.</p><p>In der Diskussion kritisierten zahlreiche Teilnehmende die kirchliche Sprache und den Umgang mit queeren Menschen. Der Konflikt um Segensfeiern verweise auf grundsätzliche Fragen der kirchlichen Morallehre, sagte Reményi. Trotz aller Widerstände gelte es, die eröffneten Möglichkeiten zu nutzen und den Dialog fortzuführen.</p><p>Nähere Details auf der Homepage von Kirche in Lengfeld unter&nbsp;<a href="https://kirche-lengfeld.de/aktuelles/nachrichten/details/ansicht/bewegung-beim-segen/" target="_blank">https://kirche-lengfeld.de/aktuelles/nachrichten/details/ansicht/bewegung-beim-segen/</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73838</guid><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:50:32 +0200</pubDate><title>KAB sieht großen Reformbedarf in der Krankenversicherung</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kab-sieht-grossen-reformbedarf-in-der-krankenversicherung-1/</link><description>Diözesanleitung betont Solidarität als Grundprinzip und verlangt stärkere Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Die Diözesanleitung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Würzburg sieht erheblichen Reformbedarf bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). „Eine große Gesundheitsreform ist längst überfällig“, erklärte Diözesanvorsitzende Theresia Erdmann.</p><p>Die KAB hat sich laut einer Pressemitteilung mit dem Bericht der Finanzkommission Gesundheit sowie einem Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums auseinandergesetzt und zentrale Punkte bewertet. Grundsätzlich müsse das Solidarprinzip im Mittelpunkt stehen, betonte Diözesanvorsitzender Robert Reissert.&nbsp;</p><p>Solidarität bedeute, dass Stärkere mehr tragen, zugleich aber auch Eigenverantwortung gefragt sei: „Solidarität ist keine Einbahnstraße.“ Im Mittelpunkt des Gesundheitssystems müsse der Mensch stehen. Bei Krankheit oder nach Unfällen, bei Behinderung oder Pflegebedürftigkeit müsse jeder Einzelne auf das solidarische System vertrauen können.&nbsp;<br />Kritisch sieht die KAB die Finanzierung sogenannter versicherungsfremder Leistungen. Die Kosten für Bürgergeldempfänger müssten vollständig aus Steuermitteln gedeckt werden. Außerdem hält die KAB die beitragsfreie Ehegattenversicherung ohne Betreuungsaufgaben für diskussionswürdig. „Bei Betreuungsleistungen wie Kinder bis zwölf Jahren oder Pflegebedürftigkeit ist die Mitversicherung auch weiterhin notwendig“, betont die KAB.&nbsp;</p><p>Ein moderates Anheben von Zuzahlungsgrenzen ist in den Augen der KAB vertretbar. Deutlich ausbauen will sie dagegen die Prävention. Diese müsse früh beginnen und stärker finanziert werden. Auch höhere Steuern auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke werden befürwortet.</p><p>Positiv bewertet die KAB das Zweitmeinungsverfahren vor Operationen. Bei der Homöopathie spricht sie sich gegen pauschale Streichungen aus und plädiert für Entscheidungen der Krankenkassen im Wettbewerbssystem. Das Krankengeld bezeichnet die KAB als wichtiges sozialpolitisches Instrument, das stärker mit Reha- und Präventionsangeboten verzahnt werden solle.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73830</guid><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:56:38 +0200</pubDate><title>Sanierung am KjG-Haus Schonungen startet</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sanierung-am-kjg-haus-schonungen-startet/</link><description>Nach knapp zehn Jahren Vorlauf beginnt erster Bauabschnitt – Verantwortliche des Trägervereins informieren Schonunger Gemeinderat</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schonungen </strong>(POW) Nach knapp zehn Jahren intensiver Planungs-, Förder- und Finanzierungsarbeit fällt der Startschuss für die umfassende Sanierung des KjG-Hauses in Schonungen. Über den aktuellen Projektstand hat der Vorstand des Trägervereins Thomas Morus am Dienstag, 30. Juni, den Gemeinderat der Gemeinde Schonungen informiert. Bürgermeister Stefan Rottmann und neun Gemeinderatsmitglieder machten sich direkt vor Ort ein eigenes Bild von der traditionsreichen Jugendeinrichtung, die seit vielen Jahren als wichtige Übernachtungs- und Bildungsstätte dient, teilt der Trägerverein mit.</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten nun endlich beginnen können. Hinter diesem Projekt stehen lange Jahre ehrenamtlichen Engagements, unzählige Gespräche, Planungen und Anträge. Dass wir jetzt den ersten Bauabschnitt realisieren können, ist für uns ein besonderer Meilenstein und eine große Motivation für die weiteren Schritte“, betonte Vorstandsmitglied Sebastian Schmied.</p><p>Im Fokus des ersten Bauabschnitts stehen essentielle Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude. So wird das Dach saniert und eine Photovoltaikanlage installiert. Zudem werden die Böden, Sanitäranlagen und Türen in der 16-Betten-Einheit im zweiten Obergeschoss komplett erneuert. Die Gesamtkosten für diesen ersten Schritt belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Ermöglicht wird die Umsetzung durch Fördermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, die über eine Fraktionsinitiative bereitgestellt wurden, sowie durch die Unterstützung der Landtagsabgeordneten Martina Gießübel. Darüber hinaus wird die Maßnahme durch das Bistum Würzburg gefördert. Neben den Fachfirmen packen auch die Mitglieder des Vereins und der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) tatkräftig mit an und übernehmen Teile des Umbaus in Eigenleistung, ergänzte Gemeindereferentin Laura Kunz, Geistliche Leiterin der KjG.</p><p>Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Würzburg, dankte allen Ehrenamtlichen für ihren langen Atem sowie ihr außergewöhnliches Engagement und wünschte den Baumaßnahmen einen reibungslosen Verlauf und Gottes Segen. Um das Haus langfristig als attraktiven und zukunftsfähigen Ort zu erhalten, befindet sich der zweite Bauabschnitt bereits in Vorbereitung. Dieser wird unter anderem die Modernisierung des großen Gruppenraums, brandschutztechnische Anpassungen sowie die Umstellung der Heizungsanlage auf eine nachhaltige Wärmepumpe umfassen.</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(2826/0651; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Schweinfurt</category></item></channel></rss>