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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 11 Mar 2026 20:38:23 +0100</pubDate><lastBuildDate>Wed, 11 Mar 2026 20:38:23 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://sw.main-franken-katholisch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-70982</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:53:56 +0100</pubDate><title>„Ein Kraftort für die Kirche – und für unsere Demokratie“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ein-kraftort-fuer-die-kirche-und-fuer-unsere-demokratie-2/</link><description>Auf dem Weg zum Katholikentag: 
Programm des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg vorgestellt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW/KT) Als „ein großes Demokratie-Förderprojekt“ hat Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den Deutschen Katholikentag bezeichnet. Bei der Vorstellung des Programms für den Katholikentag in Würzburg vom 13. bis 17. Mai 2026 sagte sie am Dienstag, 3. März: „Er ist gelebte Demokratie, indem er so viele Menschen an der Entstehung des Programms und seiner Durchführung beteiligt. Zugleich schreibt er sich das Engagement für die Demokratie in Politik und Gesellschaft auf die Fahnen.“ Gegen die Demokratiegefährdung „von innen und von außen“ aufzustehen, korrespondiere mit dem Leitwort für Würzburg: „Hab Mut, steh auf!“ Der Katholikentag sei aber nicht nur ein Ort der Demokratie. „Er ist ein Ort gelebter Synodaler Kirche und ein Ort der fortgesetzten Aufarbeitung des Missbrauchsskandals.“</p><p>Bischof Dr. Franz Jung sagte, er nehme eine große Vorfreude auf den Katholikentag in der ganzen Region wahr. Zum Kennenlernen lade vor allem der „Abend der Begegnung“ am Eröffnungstag ein. „Die neun Dekanate unseres Bistums präsentieren sich dabei an neun Plätzen in der Würzburger Innenstadt.“ Ein inhaltlich zentrales Anliegen des Bistums sei es, die seit Jahren prägende „caritative Pastoral und eine pastorale Caritas“ erfahrbar zu machen. „Das bedeutet, die Bedarfe der Menschen in der unmittelbaren Umgebung zu sehen und zu fragen, was Kirche zur Gesellschaft beitragen kann. Sozialraumorientierung ist eine Haltung, die nicht nur unsere Aktivitäten verändert, sondern auch Auswirkungen auf unser Selbstverständnis als Kirche hat. Beim Katholikentag wollen wir diese Haltung mit Best-Practice-Beispielen, Workshops und Führungen vorstellen und vertiefen.“ Ebenso sei ihm „die Auseinandersetzung mit dem lebendigen Wort Gottes“ ein Herzensanliegen. Es gebe in Würzburg einen umfangreichen Programmteil dazu. „Ich lade herzlich dazu ein, das Zentrum ‚Bibel und Spiritualität‘ zu erkunden.“</p><p>Dr. Andreas Kratel, Leiter der Abteilung Katholikentage und verantwortlicher Redakteur des Programms, wies in diesem Zusammenhang auf den großen Rahmen des Katholikentags hin: „Die Eröffnungsveranstaltung findet mit dem Bundespräsidenten, der ZdK-Präsidentin, dem Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern, dem Oberbürgermeister Würzburgs und vielen anderen Gästen auf dem Residenzplatz statt. Die beiden zentralen Gottesdienste an Christi Himmelfahrt und am Sonntag als Schlussgottesdienst werden – ebenfalls vom Residenzplatz – live übertragen.“ Insgesamt biete der Katholikentag rund 900&nbsp;Veranstaltungen, „vom großen Livekonzert bis zum vertraulichen Gespräch in ganz kleiner Runde“. Räumlich konzentriere er sich vor allem in der Innenstadt. Das Programm sei nach den regelmäßig durchgeführten Befragungen von Besucherinnen und Besuchern der Katholikentage als Antwort auf Bedürfnisse konzipiert: „Gewünscht werden die drei großen Säulen: Geistliches – Kulturelles – Politisches.“</p><p>Auf die zentrale Rolle des Ehrenamts für die Entstehung eines Katholikentags wies der Generalsekretär des ZdK, Marc Frings, hin. „Bevor in Würzburg die Bühnen stehen, sind Menschen unterwegs. Der Katholikentag beginnt nicht mit dem Eröffnungsgottesdienst. Er beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen. Und das sind viele. Ehrenamt heißt: dem Gemeinwohl ein Gesicht geben.“ 49 Prozent aller Katholikinnen und Katholiken in Deutschland engagierten sich ehrenamtlich in vielen Bereichen der Gesellschaft. „Knapp fünf Millionen Menschen wiederum sind direkt in den christlichen Kirchen aktiv. Kirche gehört damit zu den fünf größten Engagement-Bereichen in Deutschland.“ Der Katholikentag werde nur mit dem Ehrenamt „zu dem, was er sein soll: ein Kraftort für Kirche – und für unsere Demokratie“.</p><p><em>Eine digitale Pressemappe inklusive Bildmaterial können Sie auf&nbsp;<a href="https://www.katholikentag.de/digitale-pressemappe" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.katholikentag.de/digitale-pressemappe</a>&nbsp;herunterladen.</em></p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70980</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:41:33 +0100</pubDate><title>Auf „Spurensuche“ nach dem Heiligen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/auf-spurensuche-nach-dem-heiligen-1/</link><description>Besinnungstag für Mesnerinnen und Mesner mit Weihbischof Paul Reder – Gottesdienst und Vortrag mit rund 100 Männern und Frauen aus dem ganzen Bistum – Zwei Termine mit insgesamt fast 200 Teilnehmern</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Mit rund 100 Mesnerinnen und Mesnern aus dem ganzen Bistum hat Weihbischof Paul Reder am Samstag, 28. Februar, einen Besinnungstag im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg begangen. Aufgrund des großen Interesses waren zwei Termine mit zusammen 170 Plätzen angeboten worden – insgesamt kamen fast 200 Männer und Frauen. Weihbischof Reder machte sich mit ihnen auf eine „Spurensuche“ nach dem Heiligen. Dabei komme den Mesnerinnen und Mesnern eine besondere Aufgabe zu, sagte der Weihbischof. „Sie machen in unserer Welt Heiliges sichtbar, damit die Menschen eine Ahnung davon bekommen, dass es mehr gibt als den weltlichen Bereich.“</p><p>„Heiligkeit ist nicht nur eine Angelegenheit Gottes“, sagte der Weihbischof in seiner Predigt in der Hauskapelle des Exerzitienhauses. „Gottes Initiative, dass er unser Gott werden möchte, hat etwas damit zu tun, dass wir ihm heilig sind, dass jeder von uns heilig ist.“ Heilig sei das, was kostbar ist: Gott sei kostbar, und jeder Mensch sei in Gottes Augen wertvoll. Niemand vermöge aus eigener Kraft seine Feinde zu lieben. Doch wenn man sich auf den Bund mit Gott einlasse, lasse man sich auf eine Beziehung mit Jesus ein, der am Kreuz für seine Feinde betete. „Wir empfangen eine Gnade, die Gott uns schenken will – nicht nur, um unser Herz zu ändern, sondern um unsere Welt zu ändern.“</p><p>An den Gottesdienst schloss sich ein Impulsvortrag mit dem Titel „Heilig ist Gott und was zu ihm gehört – vom Umgang mit heiligen Dingen, Orten und Handlungen“ an. Wäre Gott in der Rateshow „Was bin ich“ aufgetreten, würde seine Antwort lauten: Ich bin heilig. Doch was verbindet man alles mit dem Begriff „heilig“? Die Antworten reichten von Redewendungen wie „heiliger Strohsack“ über die „Heilige Nacht“ und die „heilige Kommunion“ bis zur „Heiligen Schrift“ und dem Allerheiligsten. „Immer, wenn wir etwas als heilig bezeichnen, bekommt es einen besonderen Charakter“, sagte Weihbischof Reder. In der katholischen Kirche gebe es viele Weihehandlungen, die Dinge betreffen, zum Beispiel die Glocken- oder die Altarweihe. „Ab der Weihe ist dieser Gegenstand dem weltlichen Zugriff entzogen und hat nur noch den Sinn, auf Gott hinzuweisen.“</p><p>Das wesentliche Merkmal des christlichen Glaubens sei, dass Gott aus der Heiligkeit heraustrete in die Welt, fuhr der Weihbischof fort. „Die Heiligkeit bekommt ein menschliches Gesicht, eine Stimme, einen Blick.“ Jesus gebe sich hin, damit die Mauer zwischen dem Profanen und dem Heiligen eingerissen und Gott sichtbar gemacht werde. Das Vaterunser beginne mit den Worten „geheiligt werde Dein Name“. Wenn das für Jesus das Wichtigste sei, dann „sollte für uns zumindest eine Idee vorhanden sein, was er damit meint“, sagte Weihbischof Reder. Wer sündige, trenne sich von Gott und von seinen Mitmenschen. „Alles, was uns von Gott und voneinander trennt, trennt uns von der Heiligkeit.“</p><p>Für den Dienst als Mesnerin oder Mesner folge daraus die Frage: „Wie kann ich in meinem Dienst Heiligkeit sichtbar machen? Wie kann ich erfahrbar werden lassen, dass Gott heilig ist?“ Der Weihbischof riet den Männern und Frauen, ihren Dienst mit dem Kreuzzeichen zu beginnen. „Machen Sie es langsam und bewusst. Es kommt darauf an, das, was wir machen, ganzheitlich zu machen.“ Der Mesner führe die Gläubigen durch seinen Dienst in die Feier ein. Das beginne mit der Art, wie man sich im Raum bewege, dem Aufsperren der Sakristei, einem gepflegten Weihwasserschälchen, in dem sich kein Kalk abgesetzt hat, nannte der Weihbischof einige Beispiele. Ein gebeugtes Knie oder eine Verneigung seien Zeichen, dass man es mit etwas Heiligem zu tun habe. Je größer die Räume werden, in denen sich ein Priester bewegen muss, desto wichtiger werde der Dienst der Mesnerinnen und Mesner. Der Weihbischof verglich die Liturgie mit einem „heiligen Spiel“: „Wenn der Schlüssel zum Tabernakel fehlt, verpufft die Spannung.“</p><p>Wilhelm Karg, Diözesanleiter des Mesnerverbands, gab einen Überblick über die kommenden Veranstaltungen. Der Diözesantag wird am 7. November in Würzburg begangen, auf der Tagesordnung steht unter anderem die Neuwahl des Vorstands. Der nächste Besinnungstag ist am 13. Februar 2027 geplant. Die Süddeutsche Mesnerwallfahrt findet am 2. Juni 2027 in Würzburg statt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70975</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:21:52 +0100</pubDate><title>Pfarrgemeinderatswahl mit klarer Frauenmehrheit</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrgemeinderatswahl-mit-klarer-frauenmehrheit-3/</link><description>Nach Auswertung knapp der Hälfte der Rückmeldungen: Im Bistum Würzburg lag die Wahlbeteiligung bei 18,7 Prozent – Viele Gemeinden wählten per Brief</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Im Bistum Würzburg haben am Sonntag, 1. März, rund 547.000 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken über 14 Jahre neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Nach dem bisherigen Auszählungsstand von knapp der Hälfte der Rückmeldungen liegt die Wahlbeteiligung bei 18,7 Prozent, teilte Florian Liebler, Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken im Bistum, am Montag, 2. März, mit.&nbsp;</p><p>Insgesamt wurde in 121 Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften (47,6 Prozent) per allgemeiner Briefwahl abgestimmt, in 100 Gemeinden (39,4 Prozent) fanden Versammlungswahlen statt, und in 33&nbsp;Gemeinden (13 Prozent) waren Wahllokale geöffnet. Erfahrungsgemäß falle die Beteiligung bei Versammlungswahlen besonders niedrig aus, heißt es.&nbsp;</p><p>Unter den bisher Gewählten sind 1215 Frauen (71 Prozent) und 495 Männer (29 Prozent). Rund ein Drittel (32 Prozent) der Mitglieder ist erstmals in den Gremien vertreten. Eine Persönlichkeitswahl war in vielen Gemeinden nötig, weil es ebenso viele oder weniger Kandidierende als zu vergebende Sitze gab.&nbsp;</p><p>Die höchste Wahlbeteiligung erreichten die Filiale Unbeflecktes Herz Mariä Junkershausen (72,41 Prozent), die Pfarrei Sankt Nikolaus in Kleinwenkheim (69,04 Prozent) und die Kuratie Sankt Antonius in Oberweißenbrunn (66,46 Prozent). In Sankt Sebastian Unterspiesheim und in Sankt Bonifatius Rannungen ist der neue Pfarrgemeinderat komplett neu besetzt. Auffällig viele junge Mitglieder hat das Gemeindeteam in Maria vom Berge Karmel Urspringen (Pastoraler Raum Marktheidenfeld), wo fünf Personen unter 25 Jahre alt sind.&nbsp;</p><p>In der Pfarrei Corpus Domini in Mömlingen wurden mit acht Männern und vier Frauen deutlich mehr Männer gewählt, während im Gemeindeteam Sankt Antonius Obererthal (Pfarreiengemeinschaft Sieben Sterne, Hammelburger Land) ausschließlich Frauen in das Gremium kamen.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70974</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:11:58 +0100</pubDate><title>Pfarrvikar Gerhard Pfenning geht in den Ruhestand</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrvikar-gerhard-pfenning-geht-in-den-ruhestand-1/</link><description>Geldersheim (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat die von Pfarrvikar Gerhard Pfenning (62), mitarbeitender Priester im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen, aus gesundheitlichen Gründen erbetene Entpflichtung mit Wirkung vom 1. März 2026 bewilligt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Für seine langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge sprach der Bischof ihm den oberhirtlichen Dank aus. Pfenning wurde 1963 in Würzburg geboren und wuchs in Kürnach auf. Von 1982 bis 1983 studierte er Religionspädagogik in Eichstätt, anschließend Theologie in Würzburg und Benediktbeuern. An der Salesianer-Hochschule in Benediktbeuern absolvierte er von 1988 bis 1989 auch ein Aufbaustudium in Jugendpastoral. Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele weihte ihn am 23. Februar 1991 in Würzburg zum Priester. Kaplan war Pfenning in Untersteinbach, Schweinfurt-Sankt Kilian, Ebern sowie im Juliusspital in Würzburg. Ab 1995 war er Diözesanstandesleiter und Leiter des Erzieherteams der Schönstatt-Mannesjugend. 1996 wurde Pfenning Religionslehrer und Studienrat, ab 2006 Oberstudienrat an der Gewerblichen Berufsschule in Aschaffenburg. Zugleich half er von 2002 bis 2006 in der Seelsorge in Niedernberg mit. 2007 wechselte er an die Dr.-Georg-Schäfer-Berufsschule in Schweinfurt. 2008 wurde er zugleich Pfarradministrator von Schweinfurt-Sankt Maximilian Kolbe und half außerdem in der Seelsorge des Dekanats Schweinfurt-Stadt mit. 2010 wurde er zudem Vorsitzender des Trägervereins „Schönstattwerk Würzburg“ für das Schönstattzentrum Marienhöhe. Stellvertretender Dekan im Dekanat Schweinfurt-Stadt war Pfenning zudem von Juni 2014 bis Juli 2015 sowie von April 2016 bis zur Gründung der Stadtpfarrei Schweinfurt am 25. Mai 2017. Zum 31. Juli 2017 schied er aus dem Schuldienst aus. Seit August 2017 war Pfenning wieder im Dienst des Bistums Würzburg und war zuletzt als Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft „Oberleichtersbach/Schondra“ tätig. 2018 wurde er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Aufgaben entpflichtet, half aber weiterhin in der Seelsorge im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen mit.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70973</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:01:34 +0100</pubDate><title>Sonntagsblatt: Spiritualität von Exerzitien bis Bogenschießen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sonntagsblatt-spiritualitaet-von-exerzitien-bis-bogenschiessen-1/</link><description>Würzburg (POW) Das frühere Referat Geistliches Leben der Diözese Würzburg heißt seit dem Jahreswechsel Referat Spiritualität.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Würzburger katholische Sonntagsblatt betrachtet in seiner aktuellen Ausgabe vom 1. März, was das Referat bietet. Das aktuelle Jahresprogramm umfasst mehr als 50 Angebote aus unterschiedlichen Bereichen – etwa Exerzitien, Gottesdienste, Wanderungen, aber auch meditatives Bogenschießen für Frauen. Die 34-jährige Theologin Katharina Leniger leitet das Referat Spiritualität und erläutert: „Mit den Angeboten im Bereich Lebensorientierung und Berufung möchten wir Menschen begleiten, die sich in ihrem Leben gerade nach einer Neuausrichtung oder Reflexion ihrer Zukunftsvorstellungen sehnen.“ Ihr Vorgänger, Domvikar Paul Weismantel, arbeitet weiter mit und leitet Schweige-Exerzitien sowie Besinnungstage. Ungeachtet des Leitungswechsels und der Namensänderung verfolgen die Teammitglieder des Referats Spiritualität ein bekanntes Ziel: Sie wollen Menschen dabei helfen, Gott in ihr Leben zu lassen. Weiter stellt das Sonntagsblatt Bruder Lukas Grote von der Abtei Münsterschwarzach vor. 12.900 Nutzer folgen dem Benediktiner auf der Onlineplattform Instagram. Grote teilt dort unter anderem Eindrücke aus seinem Klosterleben. Er beschreibt seinen Kanal als „eine Hommage an das Leben als Mönch“. Und er findet, auch Unterhaltung und Humor dürften nicht fehlen. Am Samstag, 14. März, um 19 Uhr laden die Kirchen am Untermain zur „Worship Night“ ins Aschaffenburger Martinushaus ein. Diese Lobpreisnacht verspricht ein positives Glaubenserlebnis. Die Veranstalter – Kirchliche Jugendarbeit und Evangelische Jugend – erwarten rund 350 Gäste. Drei Bands aus dem kirchlichen Umfeld werden auftreten, außerdem werden Jugendgruppen an Ständen auf sich und ihre Arbeit aufmerksam machen. Einlass ist ab 18.30 Uhr bei freiem Eintritt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70869</guid><pubDate>Fri, 27 Feb 2026 11:22:29 +0100</pubDate><title>Gebrauchte Rosenkränze für Seeleute</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gebrauchte-rosenkraenze-fuer-seeleute/</link><description>Sinnvolle Verwendung für nicht mehr genutzte Devotionalien – Übergabe an die katholische Seemannsmission im Sommer bei Leserreise des Würzburger katholischen Sonntagsblatts nach Hamburg</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Rosenkränze wurden früher meist von Generation zu Generation weitergegeben. Die geweihten Devotionalien hatten einen hohen ideellen Wert. Diese emotionale Bindung geht zum Teil verloren und manche Nachfahren wissen nicht, was sie mit Rosenkränzen anfangen sollen. Entsprechende Nachfragen auch bei der Redaktion des Würzburger katholischen Sonntagsblatts waren der Ausgangspunkt für eine Leserreise im Juni nach Hamburg in Absprache mit dem Erzbistum Hamburg. Eine Station ist die katholische Seemannsmission „Stella Maris“, die Rosenkränze sammelt und im Rahmen der Aktion „Ein Rosenkranz geht um die Welt“ an Seeleute aus aller Welt abgibt.</p><p>„Die Seeleute freuen sich über die Geschenke, die sie mit auf die lange Reise und mit in ihre Heimatländer nehmen können“, berichtet Johannes Weismantel von „spiritel Reisen“, der die Seemannsmission in Hamburg bereits kennt. Auf den katholisch geprägten Philippinen und in vielen anderen Ländern hätten Rosenkränze bis heute einen hohen Stellenwert.</p><p>Der Schweinfurter Elmar Rachle hat bereits mehr als 30 Rosenkränze für die Aktion gesammelt. Rachle gehört der Weggemeinschaft der Würzburger Ritaschwestern an. Dort tauscht er sich regelmäßig mit anderen Christinnen und Christen aus. Bei einer Fahrt der Ritaschwestern ins italienische Cascia habe er auch erstmals von der Aktion „Ein Rosenkranz geht um die Welt&quot; erfahren. Der ausgebildete Umwelt- und Abfallberater Rachle war sofort begeistert: „Mir liegt zum einen am Herzen, dass geweihte Rosenkränze nicht in Schubladen rumliegen oder sogar in den Müll wandern, zum anderen freue ich mich über jeden Gegenstand, der wieder eine sinnvolle Verwendung findet.&quot;</p><p>Aus gesundheitlichen Gründen überlässt er das Sammeln mittlerweile dem Dekanatsbüro Schweinfurt in der Beratungsstelle „+plus.punkt“ in der Schultesstraße 21. Auf Initiative des Würzburger katholischen Sonntagsblatts werden in den kommenden Monaten Rosenkränze über alle neun Dekanatsbüros und die Dom-Info in Würzburg gesammelt. Die Initiatoren bitten aber ausdrücklich darum, ausschließlich Rosenkränze und keine anderen Devotionalien abzugeben.</p><p>Passend zum Thema bietet das Würzburger katholische Sonntagsblatt für Juni eine Reise nach Hamburg unter dem Motto „Würzig-süßes Tor zur Welt“ an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren am Donnerstag, 11. Juni, mit dem ICE von Würzburg nach Hamburg. Begleitet werden sie von zwei Mitarbeitern des Würzburger katholischen Sonntagsblatts. Die vier Übernachtungen sind im Hotel „Arcotel Rubin“ gebucht, im Angebot enthalten sind unter anderem vier Frühstücke, je ein Drei-Gang-Menu im Hotel und im „Hamborger Veermaster“, eine Hamburger Kaufmannstour mit Besuch des Gewürzmuseums sowie eine Hafenrundfahrt.</p><p>Gleich am ersten Tag geht es in die katholische Seemannsmission „Stella Maris“, wo die Rosenkränze übergeben werden und Seelsorger von ihrer Arbeit berichten. Am Freitag, 12. Juni, folgen eine Führung im Sankt-Marien-Dom mit Kolumbarium, ein Museumsbesuch mit Verkostung von Zimtkaffee und Butterkuchen sowie ein geführter Rundgang durch die Speicherstadt.</p><p>Am Samstag, 13. Juni, erkunden die Teilnehmer die Stadt bei einem Spaziergang und besichtigen die evangelische Kirche Sankt Michaelis. Wer mag, kann den Turm des Hamburger Wahrzeichens besteigen und die Aussicht genießen. Für den Nachmittag steht das „Chocoversum“ mit Verkostung auf dem Programm. Am Sonntag, 14. Juni, werden der Besuch einer heiligen Messe und eine Hafenrundfahrt inklusive Fischsnack angeboten. Die Rückreise ist für Montag, 15. Juni, geplant. Nähere Informationen im Internet unter<a href="http://sobla.de" target="_blank" class="external-link"></a><a href="https://sobla.de/aktuelles/leserreisen/" target="_blank" class="external-link">sobla.de</a>.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i>raru (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(1026/0231; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen</b></u></i><i>: Fotos abrufbar im Internet </i></span></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Schweinfurt</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70846</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:08:28 +0100</pubDate><title>Warten auf den Neuen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/warten-auf-den-neuen-1/</link><description>Reportage:
Beobachtungen aus dem Pressekonferenzraum der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz</description><content:encoded><![CDATA[<p><b>Würzburg</b>&nbsp;(POW) „Der Termin verzögert sich um etwa fünf Minuten“, heißt es um 11.30 Uhr. An diesem Dienstagvormittag, 24. Februar, soll der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) bekanntgegeben werden. Im Würzburger Burkardushaus ist der zweitgrößte Konferenzraum für Pressetermine reserviert. Heute kann er das Medieninteresse kaum noch fassen.</p><p>Schon eine Stunde vor dem avisierten Termin haben die Kamerateams ihre Geräte auf den Stativen vorne im Raum platziert. Sorgsam werden Kabel quer im Raum verlegt, mit denen die Fernsehteams den Ton vom zentralen Raummischpult abgreifen. Die schreibenden Kolleginnen und Kollegen haben sich die wenigen Stühle gesichert und ihre Laptops auf dem Schoß.</p><p>„Kannst Du bitte mal ins Mikro sprechen, damit wir merken, ob die Mikrofone schon eingeschaltet sind?“, fragt ein Fernsehmann einen Fotografen der Katholischen Nachrichtenagentur. Mit sichtlicher Freude tritt dieser nach vorne und spricht ein paar Sätze in Richtung der Kollegen.</p><p>„Diese zwei Kameras hier sind im Livestream der DBK zu sehen. Seht bitte zu, dass Ihr nicht durchs Bild lauft, wenn Ihr die Seite wechselt“, bekommen die Fotografen zugerufen, die vor den Fernsehkameras am Boden sitzen oder kauern. „Was, wir sind nicht durchsichtig?“, entgegnet eine Social-Media-Redakteurin mit gespielter Überraschung.</p><p>Hinten hat sich zwischenzeitlich Kardinal Reinhard Marx in den Raum geschlichen. Von einem Stuhl aus beobachtet und kommentiert er das Geschehen.</p><p>„Haste schon gesehen?“ Ein Fotograf zeigt seinem Nebenmann eine Meldung aus dem Internet: „Bischof Bentz aus Paderborn neuer Vorsitzender der DBK“. Nur blöd, dass drüber der Veröffentlichungszeitpunkt zu lesen ist: „Vor 5 Stunden“. Da wäre die Wahl ja noch vor dem morgendlichen Gottesdienst im Neumünster über die Bühne gegangen.</p><p>Dann öffnet sich die Seitentüre und der scheidende Vorsitzende Bischof Dr. Georg Bätzing, DBK-Generalsekretärin Dr. Beate Gilles, DBK-Pressesprecher Dr. Matthias Kopp und ein weiterer Bischof betreten den Raum. „Wilmer, es ist Wilmer“, erklärt ein mit dem Thema Kirche vertrauter Journalist den Leuten neben sich.</p><p>Es folgen Statements der Personen auf dem Podium, Fragen an den neuen Vorsitzenden, dann noch ein Foto der Gruppe vor dem Logo der Bischofskonferenz. Schnell schwärmen die Medienleute im Anschluss in die verschiedenen Ecken des Burkardushauses aus. Die Meldungen müssen produziert und unters Volk gebracht werden. „Wilmer. Was will mer mehr“, ruft ein Reporter seinem Kollegen schmunzelnd zu.</p><p>Markus Hauck (POW)</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70845</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:00:28 +0100</pubDate><title>Gemeindereferent Christoph Gewinner wird Leiter der Gefängnisseelsorge</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeindereferent-christoph-gewinner-wird-leiter-der-gefaengnisseelsorge-1/</link><description>Würzburg (POW) Christoph Gewinner (58), Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg Ost sowie zur Mitarbeit im Pastoralen Raum Würzburg Süd-Ost (im Urbanen Raum), übernimmt zum 1. Juni 2026 die Leitung der Gefängnisseelsorge im Bistum Würzburg.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Er verbleibt zudem in Teilzeit in der bisherigen Tätigkeit. Gewinner wurde 1967 im südhessischen Bensheim an der Bergstraße geboren. Nach dem Abitur 1987 leistete er Zivildienst in München sowie zwei Jahre Freiwilligendienst im französischen Taizé. Bis 1997 erwarb Gewinner in Paderborn jeweils das Diplom als Sozialarbeiter und Religionspädagoge. Im Anschluss wirkte er bis 2004 als Gemeindereferent und Religionslehrer in Bad Tölz (Erzdiözese München und Freising). Von 2003 bis 2014 war er Sozialarbeiter und Religionspädagoge im Sankt-Anna-Schulverbund München. Danach leitete er bis 2017&nbsp;die Archegemeinschaft in Landsberg sowie im Anschluss die Fachschule für Heilerziehungspflege in Wolfratshausen. Anschließend war er bis Juli 2023 Sozialarbeiter in einer intensivtherapeutischen Jugendhilfeeinrichtung in Gauting. In dieser Zeit erwarb er noch einen Master in Heilpädagogik. Im August 2023 begann er seine Tätigkeit als Gemeindereferent im Bistum Würzburg im Pastoralen Raum Kitzingen. Seit 2024 wirkt er als Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg Ost sowie zur Mitarbeit im Pastoralen Raum Würzburg Süd-Ost (im Urbanen Raum). Gewinner ist geschieden und Vater von drei erwachsenen Kindern.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70844</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:48:07 +0100</pubDate><title>„Das Ergebnis ist sehr erfreulich“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/das-ergebnis-ist-sehr-erfreulich-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zur Wahl</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Zu den ersten Gratulanten des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat auch Bischof Dr. Franz Jung gehört. Was ihn mit Bischof Dr. Heiner Wilmer verbindet, wie er ihn einschätzt und wie die Bischöfe bislang den Tagungsort Würzburg erlebt haben, schildert er im folgenden Interview.</p><p><em>POW: Wie haben Sie die heutige Wahl des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz erlebt?</em></p><p>Bischof Dr. Franz Jung: Das ist eine spannende Sache. Wir haben uns erst mal eine Stunde lang&nbsp; Gedanken gemacht: Was sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen? Dann sind wir zur Wahl geschritten, und das Ergebnis ist sehr erfreulich. Es ist von vielen mitgetragen worden. Ich freue mich auch. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Heiner Wilmer als neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.</p><p><em>POW: Was macht den neuen Vorsitzenden in Ihren Augen aus?</em></p><p>Bischof Jung: Heiner Wilmer ist Ordensmann. Er war einige Jahre in Rom als Vorsitzender seiner Ordensgemeinschaft und hat da gute Erfahrungen sammeln können. Ich kenne ihn noch aus meiner Zeit in Speyer. Er war ja da auch der Ordensobere der Herz-Jesu-Priester. Da haben wir uns öfters mal getroffen, hatten also auch dienstlich miteinander zu tun. Von daher verbindet uns schon viel über lange Zeit. Ich schätze ihn. Er ist jemand, der gut zuhört, der auch ein großes Bistum zu leiten hat und, wie ich glaube, auch aus der Erfahrung des Synodalen Weges Menschen zusammenbringen kann. Er kann das, was begonnen worden ist, in einem guten Sinn weiterführen in die Zukunft.</p><p><em>POW: Wie kommt Würzburg bisher als Tagungsort bei den Bischöfen an?</em></p><p>Bischof Jung: Die Leute sind auf jeden Fall sehr, sehr angetan von der großen Gastfreundschaft, von der guten Kirchenmusik und von den schönen Gottesdiensten, die wir miteinander gefeiert haben. Und ich glaube, wir sind gute Gastgeber.&nbsp;</p><p>Interview: Anna-Lena Ils (Hörfunkredaktion)</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70840</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:45:19 +0100</pubDate><title>Unbürokratischer Fördertopf für kirchliche Schulen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/unbuerokratischer-foerdertopf-fuer-kirchliche-schulen-1/</link><description>Vor 25 Jahren wurde die Franz-Oberthür-Stiftung staatlich anerkannt ‒ Spenden erwünscht</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Katholische Schulen finanziell bei der Umsetzung ihres Profils zu unterstützen: Das ist das erklärte Anliegen der Franz-Oberthür-Stiftung. Die Gründung der Stiftung ist nun 25 Jahre her, ihre Aufgabe indes ist heute wichtiger denn je.</p><p>Am 19. Dezember 2000 wurde die Franz-Oberthür-Stiftung auf Initiative von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele und Schulreferent Domkapitular Günter Putz aus der Taufe gehoben. Die Ertragsstiftung wurde mit einem Grundstockvermögen von einer Million Euro ausgestattet und erhielt am 30. März 2001 die staatliche Anerkennung. Namenspatron ist der Würzburger Dogmatikprofessor Franz Oberthür (1745-1831), der sich für eine Reform des Theologiestudiums und des Schulwesens im Sinne der Aufklärung eingesetzt hatte. Im Schulbereich gehe es nicht primär um Wissensvermittlung, sondern darum, „dem Menschen zur Fülle des Lebens zu verhelfen, ihm eine umfassende Bildung zu ermöglichen und auf das Gemeinwohl hin zu erziehen“, sagte Bischof Scheele 2001 bei der Vorstellung der Schulstiftung.</p><p>Die Stiftung lebt ausschließlich von Zinsen und Dividendenausschüttungen. Gefördert werden Projekte, die vom Staat nicht finanziert werden und das katholische Profil der Schule stärken. „Unsere katholischen Schulen haben hier eine zusätzliche Geldquelle, die schnell und unbürokratisch helfen kann“, erklärt Schulreferent Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst Jürgen Engel. So wurden in der Vergangenheit etwa ein Meditationsraum an der Sankt-Ursula-Schule Würzburg, das Georg-Häfner-Musical am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach, das Maria-Ward-Musical an der Maria-Ward Schule Aschaffenburg, die Schulkapelle an der Theresia-Gerhardinger-Realschule Amorbach, ein neuer Kleinbus am Vinzentinum Würzburg sowie eine Romfahrt der Mädchenrealschule der Dillinger Franziskanerinnen in Volkach bezuschusst.&nbsp; Ebenfalls einen Zuschuss wert sind auch interne Prozesse wie der Organisationsentwicklungsprozess an der Mädchenrealschule Volkach in Kooperation mit der Pädagogik-Kampagne der Jesuiten „HumanismusPlus“.</p><p>„Projekte wie diese stärken nicht nur die Schulfamilie, sondern sorgen auch für positive öffentliche Wahrnehmung“, sagt Engel. In Zeiten, in denen der Stand kirchlicher Schulen in der Gesellschaft schwieriger geworden ist, sei das nicht unwichtig. „Katholische Schulen müssen heute sehr attraktiv sein und einer Vergleichbarkeit standhalten. Die Ansprüche sind massiv gestiegen.“</p><p>Umso hilfreicher ist deshalb laut Engel eine zielgerichtete und unbürokratische Unterstützung katholischer Schulen aus der Franz-Oberthür-Stiftung. Eine katholische Schule muss lediglich einen Förderantrag stellen und klar begründen, inwiefern das geplante Projekt einen Beitrag zum katholischen Profil darstellt. Besonders berücksichtigt werden Projekte, für die auch andere Geldquellen angezapft werden – also etwa Stadt, Landkreis, Elternbeirat oder andere Stiftungen. „Im kommenden Jahr stehen wieder Fördermittel bereit. Die Stiftung lebt hauptsächlich von den Zinsen und Dividendenausschüttungen. Spenden erhalten wir leider sehr wenig. Aber wer die Stiftung unterstützen möchte, kann eine Spende auf das Konto der Franz-Oberthür-Schulstiftung, Liga-Bank Würzburg, IBAN DE 72 7509 0300 0003 0011 72 überweisen“, wirbt Engel. Er freue sich, damit auch weiterhin viele innovative und kreative Projekte unterstützen zu können.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70839</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:37:01 +0100</pubDate><title>„Die Taufe beginnt mit einer Entscheidung“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-taufe-beginnt-mit-einer-entscheidung-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung lässt sieben Erwachsene zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu – Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche an Ostern</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Insgesamt drei Männer und vier Frauen aus sechs Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg möchten in die katholische Kirche aufgenommen werden. Bischof Dr. Franz Jung erteilte ihnen am Sonntag, 22. Februar, im Würzburger Neumünster die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Der Bischof salbte ihnen dazu die Hände mit Katechumenenöl und segnete sie. Nach mindestens einem Jahr der Vorbereitung werden sie an Ostern oder in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.</p><p>„Danke für Ihren Weg, danke, dass Sie den Ruf gehört haben, ihm gefolgt sind und sich in der Taufe Gott anschließen wollen“, sagte Bischof Jung und wünschte den Männern und Frauen Gottes Segen für ihren weiteren Weg. Vertreter der Heimatpfarreien der Taufbewerber legten vor dem Bischof Zeugnis ab, dass die Katechumenen den Kontakt zur Gemeinde suchen und sich in Glaubensfragen unterweisen lassen. Sie überreichten dem Bischof jeweils Empfehlungsschreiben für ihre Bewerber. Diese kommen aus Aschaffenburg, Bad Kissingen, Eisingen, Hösbach, Kreuzwertheim und Lohr am Main.</p><p>Die Geschichte des blinden Bettlers Bartimäus passe wunderbar zur Geschichte des Gläubig-Werdens, sagte Bischof Jung in seiner Predigt: „Am Schicksal eines Menschen wird dargestellt, wie das geht mit dem Weg der Bekehrung, der Berufung, der Erleuchtung.“ Bartimäus sitze am Rand, das Leben ziehe an ihm vorbei. „Wann hatten Sie das erste Mal den Eindruck, dass das Leben gefühlt an Ihnen vorbeigeht?“, sagte der Bischof zu den Taufbewerberinnen und Taufbewerbern. Doch dann höre Bartimäus von Jesus, und in seinem Herzen erwache eine Sehnsucht. „Wann haben Sie das erste Mal von Jesus gehört?“ Bartimäus erfahre zunächst Widerstand, solle still sein und sich in sein Schicksal fügen, fuhr der Bischof fort. Auch Gläubige müssten sich mit anderen Menschen und Meinungen auseinandersetzen.</p><p>Doch Jesus bestehe darauf, dass man Bartimäus zu ihm bringe. „Wann haben Sie zum ersten Mal den Ruf Jesu gehört und gemerkt, dass Sie gemeint sind?“ Dabei gehe es darum, dem Leben eine Wende zu geben. Die Taufe beginne mit einer Entscheidung. „Hab nur Mut, steh auf“, sage Jesus zu Bartimäus – zugleich das Motto des Deutschen Katholikentags, der in diesem Jahr in Würzburg stattfindet. Doch es gehörten auch Menschen dazu, die einen auf dem Weg begleiten und unterstützen, wandte sich der Bischof an die Familien und Begleiter der Taufbewerber. „Was willst Du, dass ich dir tue?“, diese Frage von Jesus an Bartimäus gab der Bischof den Bewerbern mit auf den Weg. „Was will ich eigentlich, wenn ich Jesus nachfolge? Will ich zu einer Gemeinschaft gehören, habe ich einen inneren Halt gefunden? Es ist immer wieder gut, sich diese Frage zu stellen. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie in Christus einen Halt, eine Gemeinschaft und einen Trost haben.“</p><p>Auf unterschiedlichen Wegen haben die Bewerberinnen und Bewerber zur katholischen Kirche gefunden. Sie habe vor zwei, drei Jahren begonnen, „Kopfkissengespräche“ mit Gott zu führen, erzählte eine Frau. Anhand „vieler kleiner Puzzleteile“ habe sie die Erfahrung gemacht, dass Gott mit ihr kommuniziere. „Ich habe erkannt, dass ich nicht nur ein Mensch unter vielen bin.“ Auf ihrem Weg habe sie gelernt, sich Gottes Führung und seinen Gesetzen anzuvertrauen. „Glauben ist nicht nur Wissen, sondern lebendiges Vertrauen“, sagte sie. Diese Haltung habe ihr inneren Frieden und Orientierung geschenkt. Nun wolle sie Teil einer Gemeinschaft werden, in der sie auch ein geistliches Zuhause finden könne. Eine junge Frau erzählte, wie sie nach einigen schwierigen Lebensphasen wieder angefangen habe, sich mit der Bibel zu befassen, daraus Kraft zu schöpfen und zu beten. „Ich habe gemerkt, dass ich wieder in Frieden mit mir komme.“ Ein Mann erzählte von dem atheistischen Umfeld, in dem er aufgewachsen sei. Durch das Beispiel eines Arbeitskollegen habe er zum ersten Mal erfahren, was es bedeute, ein Christ zu sein. Doch erst später habe er sich, angeregt durch einen seiner Lieblingssänger, mit dem Buch Kohelet befasst. „Je mehr ich gelernt habe, desto mehr hat es mich überzeugt.“ Es sei der Moment gekommen, in dem er erkannt habe: „Gott liebt uns.“ Nun fühle er sich zum ersten Mal in seinem Leben „vollständig“.</p><p>2025 hatte Weihbischof Paul Reder im Auftrag von Bischof Jung zwei Frauen und acht Männer zu Taufe, Firmung und Eucharistie zugelassen.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70837</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:00:21 +0100</pubDate><title>Aufstehen aus der Passivität</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/aufstehen-aus-der-passivitaet-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung ermuntert in seinem Fastenhirtenwort, auf Gottes Klopfzeichen zu hören ‒ Aus dem Glauben heraus Stellung in der Gesellschaft beziehen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Die Fastenzeit ist eine Ermutigung, dem Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags zu folgen, der wie das ganze Jahr im Bistum Würzburg mit „Hab Mut, steh auf!“ überschrieben ist. Das betont Bischof Dr. Franz Jung in seinem&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/hab-nur-mut-steh-auf-er-ruft-dich" target="_blank">Hirtenwort zur Fastenzeit</a>. Angelehnt an die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus durch Jesus ruft er dazu auf, die 40 Tage bis Ostern als Zeit geistlicher Erneuerung zu nutzen.</p><p>Der Ruf Christi gelte jedermann, um Berufungen neu zu hören – im persönlichen Leben, in Gemeinden und Verbänden. Als Vorbereitung auf den Katholikentag in Würzburg empfiehlt der Bischof die geistliche Übung der Lectio Divina mit der biblischen Bartimäus-Erzählung, inklusive&nbsp;<a href="https://www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/kirchenjahr/fastenzeit/" target="_top">Anleitung auf der Bistumswebseite</a>.</p><p>In Zeiten globaler Spannungen, wirtschaftlicher Krisen und kirchlicher Debatten mahnt Bischof Jung angesichts eines Gefühls der Ohnmacht: „Hab Mut!“ Statt Lähmung zu erliegen, heiße es, auf Gottes Klopfzeichen zu hören und in der Gesellschaft Stellung zu beziehen – bei Armen, Geflüchteten, Kranken und Sterbenden sowie in synodalen Auseinandersetzungen vor Pfarrgemeinderats- und Kommunalwahlen. Er zitiert wie Papst Leo XIV. den heiligen Augustinus: „Leben wir gut, dann werden auch die Zeiten gut. Wir sind die Zeiten.“ Jung dankt den Engagierten in Gemeinden, Orden und Politik für ihren Einsatz.</p><p>„Steh auf!“ bedeutet nach den Worten von Bischof Jung, mit Christus aus der Passivität aufzustehen, das Leben neu zu ergreifen und als Kinder des Lichtes zu missionieren. Bartimäus diene als Vorbild der Tauferneuerung: Christus öffne Augen für Hoffnung und Reichtum des Glaubens. Ziel der Fastenzeit sei es, das Osterlicht in die Welt zu tragen und andere für den Glauben zu öffnen.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70836</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:46:19 +0100</pubDate><title>„Hab nur Mut, steh auf, Er ruft dich!“ Hirtenwort von Bischof Dr. Franz Jung zur österlichen Bußzeit 2026</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/hab-nur-mut-steh-auf-er-ruft-dich-hirtenwort-von-bischof-dr-franz-jung-zur-oesterlichen-busszeit-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Das Leitwort des 104. Katholikentags in Würzburg</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Hab Mut, steh auf!“ So lautet das Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags, der über Christi Himmelfahrt in Würzburg stattfindet. Dieses Leitwort ist dem Markusevangelium entnommen, genauer gesagt der Begegnung des blinden Bettlers Bartimäus mit Jesus (Mk 10,46-52). Dort wird erzählt, wie die Menschenmenge dem blinden Bettler zuruft: „Hab nur Mut, steh auf, Er ruft dich!“ Bartimäus folgt dieser Aufforderung und wird durch die Begegnung mit Jesus geheilt. Der Glauben öffnet ihm die Augen, so dass er sein Leben wieder in die Hand nehmen kann. Als Sehender folgt er Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Die Ermutigung des Bartimäus als Programm der österlichen Bußzeit</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Hab nur Mut, steh auf, Er ruft dich!“ Dieser ermutigende Zuruf beschreibt das geistliche Programm der österlichen Bußzeit. Das möchte ich mit Ihnen am ersten Fastensonntag bedenken. Zugleich verbinde ich damit die Anregung, sich persönlich, aber auch in den Gemeinden, Verbänden und Ordensgemeinschaften geistlich auf den Katholikentag in Würzburg vorzubereiten. Dann bleibt der Katholikentag kein einmaliges Event, sondern klingt nach in den Herzen und hilft uns zur geistlichen Erneuerung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung ist die Lectio Divina, also die Geistliche Schriftlesung, der Bartimäus-Erzählung. Diese Methode hilft, sich persönlich oder in der Gruppe mit dem Evangelium auseinanderzusetzen.&nbsp;<a href="https://www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/kirchenjahr/fastenzeit/" target="_top" class="external-link" style="box-sizing:border-box; color:#333333; text-decoration:underline; outline:none; outline-offset:0px; font-weight:600; position:relative; display:inline; z-index:1; background-image:linear-gradient(#fcb800, #fcb800); background-position:0% 100%; background-repeat:no-repeat; background-size:0% 100%; transition:0.3s ease-in-out">Eine Anleitung</a>&nbsp;dazu stellen wir auf der Webseite des Bistums zur Verfügung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Doch nun zum geistlichen Programm, das in diesem Wort der Ermutigung steckt.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Den Ruf Christi neu hören</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Er ruft dich!“ Das ist die Zusage, die an Bartimäus ergeht. Christus ruft jede und jeden Einzelnen von uns in die Nachfolge. Die heiligen 40 Tage der österlichen Bußzeit dienen dazu, diesen Ruf neu zu hören. Wer den Ruf neu hört, der erneuert auch seine Berufung. Denn Berufung ist kein einmaliges Geschehen. Der Herr ruft uns immer wieder. Die Herausforderung besteht darin, seinen Anruf heute zu hören. Das gilt im persönlichen Leben genauso wie dort, wo Christen als Gemeinschaft zusammenleben. Um seinen Ruf vernehmen zu können, benötigen wir Zeiten des Innehaltens. Erst in der Unterbrechung des alltäglichen Betriebes öffnet sich der Raum für das Nachhorchen. Diese Zeiten bewusst einzuplanen in den kommenden 40 Tagen, sind wir eingeladen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">So können wir uns fragen: Was hat bei mir zuletzt am lautesten nachgehallt? In welcher Begegnung oder bei welchem Erlebnis habe ich plötzlich gespürt: Hier ruft der Herr! Sei es aufgrund eines Konfliktes, der mir zeigte, dass etwas im Argen liegt und dringend angegangen werden muss. Sei es aufgrund einer schönen Begebenheit, durch die mir aufging, dass mehr drin ist und dass ich diesem Wink folgen sollte bei meinem Tun. Sei es durch das Beispiel eines anderen Menschen, der mir half, noch einmal neu die Schönheit, aber auch die Verpflichtung meiner Berufung zu entdecken. Der Herr ruft jeden Tag neu. Deshalb mahnt der Psalmist (Ps 95,7-8): „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz.“ Wann immer der Mensch den Ruf des Herrn hört, kommt er im Heute an, wird seine Berufung als Christ von Bedeutung für die Gegenwart.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Deshalb bedarf es jenseits der persönlichen Vertiefung im Glauben auch des Hinhörens auf die Klopfzeichen des Herrn in unserer Gesellschaft. Sie fordern uns als Kirche dazu auf, Stellung zu beziehen. Das gilt für den Hilferuf der Menschen in Not im direkten Umkreis unserer Gemeinden. Den Armen, Obdachlosen und Geflüchteten gilt in der österlichen Bußzeit unser Augenmerk. Auch die kranken und sterbenden Menschen sind unserer Sorge in besonderer Weise anvertraut. Ihnen soll nicht das Gefühl vermittelt werden, sie seien nur eine Last. Ein lautes Klopfzeichen sind auch die zunehmenden Spannungen innerhalb unserer gesellschaftlichen und kirchlichen Debatten. Sie fordern uns im Sinne der Synodalität und des entschiedenen Miteinanders dazu heraus, eine Kultur zu entwickeln, die eine ehrliche und konstruktive Auseinandersetzung ermöglicht. Ich sage das bewusst auch im Blick auf die anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen und Kommunalwahlen in unserem Land.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Neuen Mut fassen</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Hab Mut!“, Ein wichtiger Appell gerade in diesen Tagen. Vielfach hat man den Eindruck, dass sich ein Gefühl der Ohnmacht und Lähmung breitmacht. Die Großmächte scheinen die Welt unter sich aufzuteilen wie in den Zeiten des Kalten Kriegs, ohne dass sie irgendjemand daran hindern könnte. Im Blick auf die wirtschaftlichen Rahmendaten scheint es bergab zu gehen. Innerkirchlich entmutigen die Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre und der Blick darauf, dass wir weniger werden.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Hab Mut!“ wird Bartimäus gesagt. Lass dich nicht blenden. Lass dir nicht den Blick von denen verstellen, die sagen, dass alles schlechter wird. Ob es schlechter wird, hängt auch an uns und unserem Engagement. Hab Mut und vertraue, dass der Herr es ist, der ruft. Er, der ruft, gibt auch den Mut, neu anzupacken. In diesem Sinn zitiert Papst Leo XIV. immer wieder das schöne Wort des heiligen Augustinus, der sagte: „Leben wir gut, dann werden auch die Zeiten gut. Wir sind die Zeiten“ (Sermo 80.8). Genauso ist es: Wir sind die Zeiten! Daher danke ich allen von Herzen, die Mut beweisen, indem sie durch ihren Einsatz in unseren Gemeinden das kirchliche Leben erneuern helfen. Ich danke aber auch allen, die mutig für ein politisches Amt kandidieren, um mit ihren Ideen und ihrer Kraft die Herausforderungen anzugehen, vor denen wir als Gesellschaft jetzt stehen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Aus der Kraft des Glaubens mit Christus auf-er-stehen</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">„Steh auf!“ Wer den Ruf hört und neuen Mut fasst, der hat auch die Kraft aufzustehen. Er bleibt nicht wie der Bettler untätig am Straßenrand sitzen und lässt das Leben einfach an sich vorbeiziehen. Sondern mit Bartimäus springt er auf, um sich in die Gegenwart Christi, des Herrn, zu stellen. Der Ruf „Steh auf!“ bedeutet auf unserem Weg zum Osterfest auch, mit Christus aufzuerstehen. Wer mit Christus aufersteht, der nimmt sein Leben wieder neu in die Hand. Der bettelt nicht um Almosen und gibt sich nicht mit dem zufrieden, was gerade noch übrigbleibt. Sondern er lebt aus dem Schatz im Himmel, der Christus selbst ist.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Christus öffnet Bartimäus die Augen. Mit Christus entdeckt Bartimäus das Leben neu. In der Nachfolge Christi sieht er neue Möglichkeiten. Das Dunkel hat für ihn seine Schrecken verloren. Bartimäus wird damit zum Vorbild für die Tauferneuerung. Denn im Taufritus wird dem Täufling gesagt: „Empfange das Licht Christi.“ Dabei wird ihm die Taufkerze überreicht, die an der Osterkerze entzündet wurde. So wie Bartimäus durch Christus das Augenlicht neu geschenkt wurde, so wird uns in der Taufe das Licht des Glaubens neu geschenkt. Wir werden eingeladen, mit Bartimäus immer neu aus der Finsternis in Sein Licht zu gehen. Als Kinder des Lichtes sollen wir mit brennenden Kerzen und brennenden Herzen dem Herrn entgegengehen. So kann sich das Licht von Ostern in der Welt ausbreiten. Diese Mission zu erneuern, ist das Ziel der heiligen 40 Tage, die vor uns liegen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">So bitten wir mit dem Apostel Paulus, dass der Herr die Augen unseres Herzens erleuchte, damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir durch ihn berufen sind, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke (vgl. Eph 1,18-19).</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><strong style="box-sizing:border-box; font-weight:700">Hab Mut, steh auf, Er ruft dich!</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:18px"><span style="box-sizing:border-box"><span style="color:#333333"><span style="line-height:1.5"><span style="font-family:&quot;Hanken Grotesk&quot;, sans-serif"><span style="font-style:normal"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="background-color:#ffffff"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial">Von Herzen wünsche ich Ihnen und uns allen gesegnete und frohe Tage der österlichen Bußzeit. Ich danke Ihnen für Ihren hochherzigen Einsatz im Glauben, sei es in der gemeinsamen Feier der Gottesdienste oder im Einsatz für die Belange unserer Gemeinden. Der Herr helfe uns, dass wir dabei nicht nur um uns selbst kreisen, sondern dass unser Licht weithin leuchtet. Dann kann es auch anderen die Augen öffnen für die Schönheit und die Kraft unseres Glaubens. Denn was uns gesagt wird, gilt im Letzten allen Menschen: Hab Mut, steh auf, Er ruft dich!</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>

]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70714</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:02:41 +0100</pubDate><title>Österliche Bußzeit</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/oesterliche-busszeit-2/</link><description>Aktuelles Lexikon - 
(POW) Am Aschermittwoch beginnt die Österliche Bußzeit, gemeinhin bekannt als Fastenzeit.</description><content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Mittwoch vor dem ersten Fastensonntag empfangen Christinnen und Christen im Gottesdienst das Aschenkreuz als Zeichen der Umkehr und Vergänglichkeit. „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ oder „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“, spricht der Seelsorger beim Auflegen der Asche. Mit diesem Ritus wird die Zeit eingeleitet, die zur Vorbereitung auf Ostern und zur Umkehr und Buße dienen soll.&nbsp;</p><p>Im zweiten Jahrhundert noch auf ein zweitägiges Trauerfasten vor Ostern beschränkt, war es bereits im vierten Jahrhundert fester Brauch, sich 40 Tage auf das Hochfest der Auferstehung des Herrn vorzubereiten. Dieses Zeitmaß leitet sich aus der Bibel ab, vor allem von der 40-tägigen Zeit des Betens und Fastens, die Jesus nach der Taufe im Jordan in der Wüste auf sich nahm. Der Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch rührt daher, dass am Sonntag nicht gefastet wird und dennoch 40 Fastentage erreicht werden sollen. Das neue Verhältnis zu Gott, das neue Leben, die Vergebung der Schuld – alles, was an Ostern gefeiert wird, ist schon Thema der Fastenzeit. Für Katholiken gehört der Empfang des Bußsakraments zur Österlichen Bußzeit – neben dem Verzicht, zum Beispiel auf Sucht- und Genussmittel, aber auch auf Luxus. Das Geben von Almosen in den Wochen vor Ostern hat in der bischöflichen Aktion Misereor eine weltweite Dimension bekommen. Allgemein wird eine Intensivierung des Glaubenslebens angestrebt. So widmet sich der Kreuzweg als besonderes Gebet der Österlichen Bußzeit dem Leiden und Sterben Jesu.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70711</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:59:57 +0100</pubDate><title>Neues Programm der Katholischen und Evangelischen Erwachsenenbildung</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/neues-programm-der-katholischen-und-evangelischen-erwachsenenbildung-10/</link><description>Schweinfurt (POW) Das neue Programm der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt und des Evangelischen Bildungswerks Schweinfurt mit den Veranstaltungen für den Zeitraum von März bis August 2026 ist erschienen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Es steht unter dem Motto „Glauben – Dialog – Wissen“. „Fehldeutungen aufgedeckt! Was die Bibel zu Gewalt wirklich sagt“ lautet etwa das Thema eines fünfteiligen Onlinekurses (ab 9. März). Dabei werden unter anderem Aussagen wie „Mein ist die Rache“ oder „Auge um Auge“ und deren wirkliche Aussageabsicht betrachtet. „Wasser als Ware? Wem gehört der Regen?“ fragt ein Filmabend mit Gespräch zum Thema Wasserversorgung und Kommerz am Beispiel des Wasserkriegs in Cochabamba in Bolivien (20. März). „Mehr als Ja und Amen“ ist ein Dialogkonzert mit Margot Käßmann und Clemens Bittlinger in der Christuskirche in Bad Neustadt überschrieben (25. April). Ein besonderes Erlebnis verspricht die Veranstaltung „Stille Lieder in Bewegung“ (9. Mai). Interessierte können Gebärdenlieder aus der evangelischen Gehörlosenkultur einüben und in einem (hörenden) Gottesdienst mitwirken. Selbst aktiv werden kann man auch beim „Handglocken-Workshop“ (ab 24. Juli). Hier wird für ein Konzert am 26. Juli geübt. Weiter enthält das Heft Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben, Weiterbildungen wie den „Kulturdolmetscher“ sowie Angebote für Familien. Weitere Informationen bei: Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt, Schultesstraße 21, 97421 Schweinfurt, Telefon 09721/702531, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:info@keb-schweinfurt.de">info@keb-schweinfurt.de</a>, Internet&nbsp;<a href="http://www.keb-schweinfurt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.keb-schweinfurt.de</a>. Oder: Evangelisches Bildungswerk Schweinfurt, Friedenstraße 23, 97421&nbsp;Schweinfurt, Telefon 09721/170017, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:info@ebw-schweinfurt.de">info@ebw-schweinfurt.de</a>, Internet&nbsp;<a href="http://www.ebw-schweinfurt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ebw-schweinfurt.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70710</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:56:04 +0100</pubDate><title>Zertifikate für engagierte Ehrenamtliche</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/zertifikate-fuer-engagierte-ehrenamtliche-1/</link><description>Insgesamt 18 Männer und Frauen absolvieren Pastorales Grundseminar – Zertifikatsübergabe im Tagungszentrum Schmerlenbach – Anmeldung für den nächsten Kurs ab Juni möglich</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Schmerlenbach</strong>&nbsp;(POW) Insgesamt 18 ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer aus dem ganzen Bistum haben das Pastorale Grundseminar (PGS) 2025/2026 beziehungsweise Module des Seminars absolviert. Es stand unter der Überschrift „Herausforderungen heutiger Pastoral mit Lust und Freude angehen“. 14 von ihnen überreichte Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur sowie Bischöfliche Beauftragte für Erwachsenenbildung, bei einer Feierstunde am Samstag, 7. Februar, in der Hauskapelle des Tagungszentrums Schmerlenbach im Namen der gesamten Diözesanleitung die Zertifikate. Das nächste Pastorale Grundseminar beginnt im November 2026. Das schreibt die Abteilung Fortbildung und Begleitung der Diözese Würzburg.</p><p>„Sie haben sich in vielen Stunden auf diesen Erkundungsprozess eingelassen. Danke an Sie, auch im Namen der Bistumsleitung. Es ist etwas Besonderes, dass ehrenamtliche Verantwortungsträgerinnen und -träger auch für Weiterbildung noch viel Zeit investieren“, sagte Schrappe. Sie bescheinigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Menschen zu sein, die „für den Glauben brennen, die Lust haben, ihr Engagement zu reflektieren. Menschen, die nicht klagen über Verluste, sondern auch Lust haben, über die Zukunft nachzudenken.“ Sie dankte zudem den Referenten Pastoralreferent Andreas Bergmann, Bildungsreferent beim Martinusforum Aschaffenburg-Schmerlenbach, und Dr. Agnes Rosenhauer, Fortbildungsreferentin in der Hauptabteilung Bildung und Kultur.</p><p>Das Pastorale Grundseminar bestand aus insgesamt vier Modulen. Das erste Modul befasste sich mit dem Thema „Spiritualität“, ihrer Bedeutung für das eigene Engagement sowie der Erarbeitung einer spirituellen Biographie. Formen von Kirche waren immer schon angepasst an die jeweilige Zeit und Gesellschaftsform. Im Zentrum des zweiten Moduls stand deshalb die Frage: Welchen Herausforderungen müssen wir uns heute stellen? Im dritten Modul ging es darum, wie man aus den eigenen spirituellen Quellen heraus etwas wagen oder anders angehen kann. Es ging darum, Kirche neu und anders zu denken. Die Frauen und Männer lernten die Sinus-Milieus kennen und wurden so der je eigenen „Milieu-Brille“ bewusst. Sie analysierten die Haltungen von Gründern und Pionieren und machten diese für sich fruchtbar. Konkrete pastorale Projekte, immer unter der Maßgabe, das bis hierhin „Kennengelernte“ einzubringen und nach dessen Verwirklichung im Projekt kritisch zu fragen, waren Thema des vierten Moduls. Zum Abschluss des Seminars setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu verschiedenes Handwerkszeug aus der „New-Work-Werkzeug-Kiste“ ein.</p><p>Von Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden neben den Inhalten besonders der kollegiale Austausch sowie das Gefühl der Verbundenheit und Solidarität gelobt. Die Referenten dankten für die Offenheit, sich auf eine ungewohnte Perspektive einzulassen. Es sei „sehr wertvoll und keine Selbstverständlichkeit“, vom Fortbildungsinstitut (fbi) der Diözese Würzburg und dem Martinusforum Aschaffenburg-Schmerlenbach einen kreativen, offenen Raum zum gegenseitigen Lernen und Perspektivwechsel eröffnet zu bekommen.</p><p>Das nächste Pastorale Grundseminar dauert von November 2026 bis März 2027. Es richtet sich vor allem an neu gewählte ehrenamtliche Gremienmitglieder. Termine für die Module sind am 27./28. November (Tagungszentrum Schmerlenbach), 29./30. Januar 2027 (Tagungszentrum Schmerlenbach), 5./6. März (Kloster Oberzell) sowie vom 23. bis 25. April (Tagungszentrum Schmerlenbach). Anmeldung ab Juni beim Fortbildungsinstitut der Diözese Würzburg, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:fbi@bistum-wuerzburg.de">fbi@bistum-wuerzburg.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70703</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:43:23 +0100</pubDate><title>Sonntagsblatt: Pfarrgemeinderatswahlen im Bistum Würzburg</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sonntagsblatt-pfarrgemeinderatswahlen-im-bistum-wuerzburg-1/</link><description>Würzburg (POW) Bei der Pfarrgemeinderatswahl am Sonntag, 1. März, besetzen Katholiken in den Gemeinden des Bistums Würzburg Ehrenämter.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Darum dreht sich die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des Würzburger katholischen Sonntagsblatts vom 15. Februar. „Gemeinsam gestalten ‒ gefällt mir“ ist das Leitmotiv für die Wahl. So viel Optimismus das Motto verbreitet, die Kandidatensuche in kein Selbstläufer. Diese Erfahrung machen Verantwortliche in Pfarrgemeinden. Helferinnen und Helfer für ein Einzelprojekt zu finden sei einfacher, als ein Ehrenamt für vier Jahre zu vergeben, berichtet Nicole Schönbrod von der Pfarrei Sankt Justinus Alzenau. Dort wählen die Gläubigen Gemeindeteams. Das ist nicht überall so. Am 1. März werden entweder ein örtliches Gemeindeteam oder ein Gemeinsamer Pfarrgemeinderat für eine Pfarreiengemeinschaft gewählt. Auch das Wahlverfahren ist nicht einheitlich. Zugelassen sind Briefwahl, Urnengang oder die Wahl per Akklamation (Handabstimmung ohne Stimmauszählung). Weiter blickt das Sonntagsblatt auf die anstehende Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Deren Mitglieder treffen sich vom 23. bis 26. Februar in Würzburg. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Öffentliche Gottesdienste sind geplant für Montag, 23. Februar, 18.30 Uhr, im Würzburger Kiliansdom sowie für die folgenden drei Tage jeweils um 7.30 Uhr im Neumünster. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden sich die Bischöfe in der Sepultur des Würzburger Doms zu Abendvesper und Gebeten treffen. In der Sepultur hat die Abteilung Bau der Diözese in jüngster Zeit vier neue Ruhestätten anlegen lassen, in denen voraussichtlich Weihbischöfe bestattet werden. Das ist ein weiteres Thema im aktuellen Sonntagsblatt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70683</guid><pubDate>Wed, 18 Feb 2026 10:54:17 +0100</pubDate><title>Neues Programm der Katholischen und Evangelischen Erwachsenenbildung</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/neues-programm-der-katholischen-und-evangelischen-erwachsenenbildung-9/</link><description>Schweinfurt (POW) Das neue Programm der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt und des Evangelischen Bildungswerks Schweinfurt mit den Veranstaltungen für den Zeitraum von März bis August 2026 ist erschienen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Es steht unter dem Motto „Glauben – Dialog – Wissen“. „Fehldeutungen aufgedeckt! Was die Bibel zu Gewalt wirklich sagt“ lautet etwa das Thema eines fünfteiligen Onlinekurses (ab 9. März). Dabei werden unter anderem Aussagen wie „Mein ist die Rache“ oder „Auge um Auge“ und deren wirkliche Aussageabsicht betrachtet. „Wasser als Ware? Wem gehört der Regen?“ fragt ein Filmabend mit Gespräch zum Thema Wasserversorgung und Kommerz am Beispiel des Wasserkriegs in Cochabamba in Bolivien (20. März). „Mehr als Ja und Amen“ ist ein Dialogkonzert mit Margot Käßmann und Clemens Bittlinger in der Christuskirche in Bad Neustadt überschrieben (25. April). Ein besonderes Erlebnis verspricht die Veranstaltung „Stille Lieder in Bewegung“ (9. Mai). Interessierte können Gebärdenlieder aus der evangelischen Gehörlosenkultur einüben und in einem (hörenden) Gottesdienst mitwirken. Selbst aktiv werden kann man auch beim „Handglocken-Workshop“ (ab 24. Juli). Hier wird für ein Konzert am 26. Juli geübt. Weiter enthält das Heft Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben, Weiterbildungen wie den „Kulturdolmetscher“ sowie Angebote für Familien. Weitere Informationen bei: Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt, Schultesstraße 21, 97421 Schweinfurt, Telefon 09721/702531, E-Mail <a href="mailto:info@keb-schweinfurt.de">info@keb-schweinfurt.de</a>, Internet <a href="http://www.keb-schweinfurt.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.keb-schweinfurt.de</a>. Oder: Evangelisches Bildungswerk Schweinfurt, Friedenstraße 23, 97421&nbsp;Schweinfurt, Telefon 09721/170017, E-Mail <a href="mailto:info@ebw-schweinfurt.de">info@ebw-schweinfurt.de</a>, Internet <a href="http://www.ebw-schweinfurt.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.ebw-schweinfurt.de</a>.</p><p>(0826/0198; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70592</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:37:34 +0100</pubDate><title>Diözesane Berufungswallfahrt von Erbshausen nach Fährbrück am Sonntag, den 26. April 2026</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/dioezesane-berufungswallfahrt-von-erbshausen-nach-faehrbrueck-am-sonntag-den-26-april-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr wollen wir zum Weltgebetstag um geistliche Berufe eine diözesane Berufungswallfahrt durchführen und alle herzlich dazu einladen. Dieser Tag gibt auch uns Gelegenheit, uns mit dem Thema Berufung und unserer eigenen Berufung auseinanderzusetzen, aber natürlich auch dieses Anliegen in unser Gebet zu nehmen.<br />Die Wallfahrt wird vom Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück sowie der Stabsstelle für Orden und geistliche Gemeinschaften organisiert. Sie wird in diesem Jahr unter dem Thema des Weltgebetstages um geistliche Berufe „In der Liebe verwurzelt“ stattfinden. Domvikar Manuel Thomas aus dem Referat Spiritualität wird uns bei der Wallfahrt begleiten und der Eucharistie vorstehen.<br />Von Würzburg fährt vom ZOB - Bismarckstraße um 13:30 Uhr ein Bus nach Erbshausen und von Fährbrück wieder zurück nach Würzburg. Dafür ist eine Anmeldung bis zum 20 April 2026 in der Stabsstelle für Orden und geistliche Gemeinschaften unter 0931/386-60350 oder per Mail an johanna.ankenbauer@bistum-wuerzburg.de notwendig. Der Kostenanteil für die Busfahrt beträgt pro Person 5 €.<br />Weitere Informationen enthält der Flyer. Alle, denen die Berufungspastoral ein Anliegen ist, sind herzlich zu dieser Wallfahrt eingeladen.</p><p>Mit herzlichen Grüßen<br />Paul Weismantel,&nbsp;Ordensreferent</p><p>Sr. Johanna Ankenbauer, OSU<br />Ordensreferentin</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70591</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:34:16 +0100</pubDate><title>Medienhaus stellt Fastenhirtenwort des Bischofs für Gemeinden zum Download bereit</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/medienhaus-stellt-fastenhirtenwort-des-bischofs-fuer-gemeinden-zum-download-bereit-7/</link><description>Würzburg (POW) Das Medienhaus der Diözese Würzburg bietet das Hirtenwort von Bischof Dr. Franz Jung zur österlichen Bußzeit 2026 im Video- oder Audioformat zum Download an.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Interessierte Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften und Pastorale Räume können sich die entsprechende Datei aus dem Web laden und diese im Gottesdienst am ersten Fastensonntag, 22. Februar, beziehungsweise in der Vorabendmesse abspielen. Das Medienhaus verschickt hierzu an alle Interessenten einen Downloadlink per Mail. Dieser kann unter der E-Mail-Adresse&nbsp;<a href="mailto:tobias.otto@bistum-wuerzburg.de">tobias.otto@bistum-wuerzburg.de</a>&nbsp;angefordert werden. Ab Samstagabend, 21. Februar, 18 Uhr, stehen das Video und die Textdatei mit dem Hirtenwort öffentlich zur Verfügung unter&nbsp;<a href="http://www.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank">www.bistum-wuerzburg.de</a>. Zudem ist das Hirtenwort im Würzburger katholischen Sonntagsblatt in der Ausgabe vom 1. März abgedruckt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70590</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:30:05 +0100</pubDate><title>Frühjahr im „Theater Augenblick“</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fruehjahr-im-theater-augenblick-3/</link><description>Wiederaufnahme von „Himmel, Hölle und die Lust am Leben“ – Gastspiele von AWA Theater Ensemble Berlin, Kabarettduo „Inge &amp; Rita“ und den „Würzburger Beutelboxern“ – Workshop mit Schauspielerin des inklusiven Ensembles</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Das „Theater Augenblick – Ein außergewöhnliches Theater“ zeigt im Frühjahr erneut die Schauspielproduktion „Himmel, Hölle und die Lust am Leben“. Auf dem Programm stehen zudem Gastspiele des AWA Theater Ensembles aus Berlin, des Kabarettduos „Inge &amp; Rita“ sowie der „Würzburger Beutelboxer“. Im Mai findet ein Theaterworkshop mit einer Schauspielerin aus dem inklusiven Ensemble statt. Außerdem wird erneut der preisgekrönte Dokumentarfilm „So wie wir“ von Torsten Repper über die Geschichte des Theaters gezeigt.</p><p>Im Stück „Himmel, Hölle und die Lust am Leben“ bereitet sich Tim gerade darauf vor, geboren zu werden, als er unerwartet seines Lebens beraubt wird. Im Himmel trifft er auf Petrus, der sich zunächst mit anderen Problemen beschäftigt. Nach einigen Verwirrungen im Himmel – unter anderem mit Mozart, Bach und ihrem Himmelschor – landet Tim schließlich in der Hölle. Schafft er es trotzdem, seine Lebenszeit wiederzubekommen?</p><p>Es gibt noch Karten für die Premiere am Samstag, 6. März, um 19.30 Uhr sowie für die Aufführungen am Samstag, 7. März, Donnerstag, 12. März, Samstag, 14. März, Freitag, 20. März, Samstag, 21. März, und Donnerstag, 26. März, jeweils um 19.30 Uhr. Vormittags gibt es Vorstellungen am Dienstag, 10. März, um 10 Uhr sowie am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr. Der Eintritt kostet pro Person 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Kartenreservierung unter Telefon 0931/99148100, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:karten@theater-augenblick.de">karten@theater-augenblick.de</a>, Internet&nbsp;<a href="http://www.theater-augenblick.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.theater-augenblick.de</a>.</p><p>Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus gastiert am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr das AWA Theater Ensemble aus Berlin mit „Tausend Geschichten, Ein Leid“. Im August 2021 versammeln sich Frauen in einer Schule in Afghanistan. Ihre Geschichten erzählen von Verlust, Mutterschaft, Bildungshunger und der Kraft, sich trotz allem eine Zukunft vorzustellen. Das Stück basiert auf den realen Erlebnissen afghanischer Frauen. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit der Regisseurin, Künstlerinnen sowie Expertinnen und Experten über die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in Afghanistan seit 2021 statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen im Internet unter&nbsp;<a href="http://www.wuerzburg-solidarisch.de/iwgr2026" target="_blank" rel="noreferrer">www.wuerzburg-solidarisch.de/iwgr2026</a>.</p><p>Der Dokumentarfilm „So wie wir“ von Torsten Repper wird am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr gezeigt. Der Film gibt einen Einblick in die Theaterarbeit und Stückentwicklung. Dabei kommen Theatermacher und Theatermacherinnen sowie Schauspieler und Schauspielerinnen zu Wort. Der Schwerpunkt liegt auf den Darstellern mit Behinderung. Der Regisseur ist für ein Publikumsgespräch anwesend. Der Eintritt kostet pro Person acht Euro, ermäßigt fünf Euro.</p><p>Das Kabarettduo&nbsp;<a href="http://www.ingeundrita.de/" target="_blank" rel="noreferrer">„Inge &amp; Rita“</a>&nbsp;gastiert am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr mit dem Stück „Tausendmal perfekter als du“. Inge und Rita bereiten eine Familienfeier vor. Zwischen richtiger Sitzordnung, perfektem Menü und 100-prozentiv vorausschauender Gästebetreuung geraten sie in immer skurrilere Situationen und schließlich in den Burn-out. Doch ob meditative Therapien und Gesprächsrunden sie aus ihrem Hamsterrad befreien können? Karten gibt es zum Stückpreis von 20&nbsp;Euro, ermäßigt zwölf Euro.</p><p>Wer Lust hat, selbst einmal auf Theaterbrettern zu stehen, hat bei einem Workshop am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 15 Uhr Gelegenheit. Gemeinsam mit einer Schauspielerin aus dem inklusiven Ensemble erkunden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Raum, erforschen die spielerischen Möglichkeiten, probieren sich aus und bekommen einen Einblick in die Arbeit des Ensembles. Der Workshop ist geeignet ab 16 Jahren. Die Teilnahme kostet pro Person 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Anmeldung und weitere Informationen per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:susanne.dill@theater.augenblick.de">susanne.dill@theater.augenblick.de</a>.</p><p>Das Improvisationstheater&nbsp;<a href="http://www.beutelboxer.de/" target="_blank" rel="noreferrer">„Würzburger Beutelboxer“</a>&nbsp;steht am Sonntag, 10. Mai, um 19 Uhr mit dem Programm „Theater à la Carte: Sie wählen – Wir servieren“ auf der Bühne. Vier Schauspielerinnen und Schauspieler sowie ein Pianist spielen aus dem Stegreif Szenen nach Vorschlägen des Publikums – das kann ein Ort sein, ein Gegenstand, ein Titel oder etwas anderes. Die Karten kosten 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.</p><p>Das „Theater Augenblick“ am Oskar-Laredo-Platz 1 in Würzburg ist nach eigenen Angaben das einzige Theater in Bayern, in dem Menschen mit Behinderung als Schauspieler arbeiten. Es existiert seit dem Jahr 1998 und ist ein eigenständiger Fachbereich der Mainfränkischen Werkstätten.</p><p>Kartenreservierung unter Telefon 0931/99148100, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:karten@theater-augenblick.de" target="_blank">karten@theater-augenblick.de</a>, Internet&nbsp;<a href="http://www.theater-augenblick.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.theater-augenblick.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70589</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:25:05 +0100</pubDate><title>Vor 40 Jahren zum Priester geweiht</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vor-40-jahren-zum-priester-geweiht-6/</link><description>Sieben Geistliche begehen am 22. Februar ihr Weihejubiläum</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marktheidenfeld/Nordheim/Obernburg/Röllbach/Schweinfurt</strong>&nbsp;(POW) Das 40. Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen sieben Geistliche der Diözese Würzburg am Sonntag, 22. Februar. Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele spendete Pfarrer i. R. Reinhold Ball (Obernburg), Pfarrer Hermann Becker (Marktheidenfeld), Pfarrer Franz Feineis (Schweinfurt), Pfarrer i. R. Monsignore Werner Kirchner (Schweinfurt), Pfarrer Monsignore Franz Leipold (Röllbach) und Pfarrer i. R. Hans-Georg Neumann (Nordheim) 1986 im Würzburger Kiliansdom die Priesterweihe. Ein Priester wünschte keine Veröffentlichung.</p><p><em>Pfarrer i. Reinhold Ball&nbsp;</em>(72) wurde 1953 in Obernburg geboren. Nach seiner Ausbildung als Elektromechaniker machte er 1977 am Schweinfurter Bayernkolleg das Abitur und studierte in Würzburg und Freiburg im Breisgau Theologie. Am 22. Februar 1986 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Kaplan war Ball in Würzburg-Sankt Gertraud, Hofheim und Kahl am Main. 1989 ernannte ihn der Bischof zum Kuratus von Neuendorf und Ruppertshütten. 1994 wechselte Ball als Pfarrer nach Waldaschaff. 2000 wurde er zusätzlich Pfarrer von Rothenbuch und Weibersbrunn. Stellvertretender Dekan von Aschaffenburg-Ost war er außerdem von 2000 bis 2005. 2009 wurde Ball Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hubertus im Spessart, Waldaschaff“ mit Rothenbuch, Waldaschaff und Weibersbrunn. 2010 wurde er zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Sankt Michael Klingenberg-Röllfeld und der Pfarrei Trennfurt-Sankt Maria Magdalena ernannt. 2014 wurde Ball zudem Kolpingpräses des Bezirks Obernburg. Von 2015 bis 2021 bekleidete er außerdem das Amt des stellvertretenden Dekans des Dekanats Obernburg. Seit November 2023 ist Ball im Ruhestand, den er in Obernburg verbringt. Er hilft regelmäßig in den Pastoralen Räumen Erlenbach am Main und Obernburg am Main aus.</p><p><em>Pfarrer Hermann Becker&nbsp;</em>(67) ist Pfarrer „in solidum“ (Teampfarrer) im Pastoralen Raum Marktheidenfeld. Becker wurde 1958 in Sulzbach am Main geboren. Nach dem Theologiestudium in Würzburg und Innsbruck empfing er am 22. Februar 1986 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Becker als Kaplan in Frammersbach und Würzburg-Unsere Liebe Frau, ehe er 1989 Pfarrer von Niederwerrn und Kuratus von Oberwerrn wurde. 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Schweinfurt-Nord gewählt, 1997 zum Dekan, 2000 erneut zum stellvertretenden Dekan. Von 1998 bis 2000 war er zudem Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2004 wechselte er als Pfarrer nach Marktheidenfeld. 2005 wurde er dort zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Lohr gewählt. 2006 übernahm er zudem die Kuratie Zimmern. 2007 und erneut 2015 wurde Becker Dekan des Dekanats Lohr am Main. Im gleichen Jahr übernahm er zudem die Filiale Marienbrunn. 2010 wurde Becker auch Pfarrer von Hafenlohr, Rothenfels mit Filiale Bergrothenfels sowie Kuratus von Windheim und damit Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius am Spessart“. Seit 2022 ist Becker Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Marktheidenfeld. Darüber hinaus ist er im Vorstand des Deutschen Katecheten-Vereins Würzburg tätig.</p><p><em>Pfarrer Franz Feineis</em>&nbsp;(67) ist Krankenhausseelsorger im Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus. Feineis wurde 1958 in Würzburg geboren und stammt aus Waldbüttelbrunn. Er studierte in Würzburg und Innsbruck Theologie und empfing am 22. Februar 1986 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Kaplan in Schweinfurt-Sankt Maximilian Kolbe sowie in Kitzingen-Sankt Johannes. 1988 wurde Feineis Präfekt im Bischöflichen Studienseminar Kilianeum in Würzburg. Nach einer Sonderausbildung in der Krankenhausseelsorge in Heidelberg, für die er von April bis einschließlich August 1991 freigestellt war, trat Feineis im September 1991 seine Stelle als Krankenhauspfarrer in Schweinfurt an. Von 1993 bis 1999 war er zudem Diözesanvorsitzender der Priestergemeinschaft „Charles de Foucauld“. Von 2015 bis 2020 war er außerdem Dekanatsbeauftragter für Alten- und Krankenpastoral, Bereich Krankenpastoral, im Dekanat Schweinfurt-Stadt. Feineis war Initiator des Hospizvereins Schweinfurt, der 1993 gegründet wurde, und ist bis heute als Beisitzer aktiv.</p><p><em>Pfarrer i. R. Monsignore Werner Kirchner&nbsp;</em>(71) ist mitarbeitender Priester im Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland – Seliger Liborius Wagner sowie Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdiensts Würzburg. Kirchner wurde 1954 in Wipfeld geboren. Nach einer Lehre als Bau- und Möbelschreiner arbeitete er mehrere Jahre als Schreinergeselle. Darüber hinaus ließ er sich beim Malteser-Hilfsdienst (MHD) zum Rettungssanitäter ausbilden. Ab 1980 studierte Kirchner im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 22. Februar 1986 in Würzburg zum Priester. Kaplan war Kirchner in Ebelsbach und Alzenau. Im Jahr 1986 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des MHD-Diözesan-Jugendseelsorgers. 1988 wurde Kirchner zunächst Pfarrverweser von Marktsteinach mit Filialen Abersfeld, Löffelsterz und Rednershof sowie von Waldsachsen, 1989 wurde er Pfarrer der beiden Pfarreien. 1991 wurde Kirchner zudem Vorsitzender des Pfarrverbands Schonungen. 1997 übernahm er auch das Amt des stellvertretenden Dekans von Schweinfurt-Nord, von 2000 bis 2006 war er Dekan. 1999 wurde er Seelsorger der Malteserjugend im Bistum Würzburg sowie Beauftragter für die Notfall- und Behindertenseelsorge in Stadt und Landkreis Schweinfurt. 2000 wurde er auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2006 wechselte Kirchner als Pfarrer nach Bergrheinfeld und wurde gleichzeitig Kuratus von Garstadt, 2008 zudem Pfarrer von Grafenrheinfeld. Die Gemeinden bilden die Pfarreiengemeinschaft „Zu den Frankenaposteln im Maintal, Bergrheinfeld“. 2006 wurde Kirchner auch zum Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdienstes Würzburg ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zudem als „Konventualkaplan“ in den Souveränen Malteser Ritterorden aufgenommen. Von 2010 bis 2020 war er zusätzlich Dekan für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Im gleichen Zeitraum war er auch Beauftragter für Notfall- und Behindertenseelsorge für die Dekanate Schweinfurt-Süd und -Nord. 2014 wurde Kirchner zum Erzpriester der unierten Kirche in Rumänien ernannt. Im Februar 2022 wurde er Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen. Im Oktober 2023 ernannte Papst Franziskus Kirchner zum Monsignore („Kaplan seiner Heiligkeit“). Seit 2024 ist Kirchner im Ruhestand. Er hilft in der Seelsorge im Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland – Seliger Liborius Wagner und ist Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdiensts Würzburg.</p><p><em>Pfarrer Monsignore Franz Leipold&nbsp;</em>(69) ist Teampfarrer („in solidum“) im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Zum 1. März geht er in den dauernden Ruhestand. Leipold wurde 1956 in Bad Kissingen geboren und stammt aus Wildflecken. Theologie studierte er in Würzburg. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele spendete ihm am 22. Februar 1986 in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Leipold als Kaplan in Hessenthal-Mespelbrunn, Ochsenfurt-Sankt Andreas und Aschaffenburg-Sankt Pius. 1989 übernahm er die Pfarreien Röllbach und Mönchberg. Von 1990 bis 1995 war Leipold zudem Schulbeauftragter für das Dekanat Obernburg. Im Jahr 1991 übernahm er auch die Kuratie Schmachtenberg. Unter seiner Leitung wurde unter anderem das Pfarrheim von Röllbach neu erbaut, außerdem die Maria-Schnee-Kapelle in Röllbach, das Pfarrheim und die Pfarrkirche von Mönchberg sowie die Kirche in Schmachtenberg renoviert. Von 2001 bis 2010 war Leipold außerdem Priesterlicher Moderator von Niedernberg. Im Jahr 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan gewählt, von 2000 bis 2015 war er Dekan des Dekanats Obernburg. Von 2004 bis 2015 war Leipold zudem Regionalsprecher der Dekane vom Untermain und in dieser Funktion auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2008 war er vorübergehend auch Pfarradministrator von Erlenbach am Main und Mechenhard. 2009 wurde Leipold Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus“ mit den Pfarreien Mönchberg und Röllbach sowie der Kuratie Schmachtenberg. Ab 2018 war er zudem zunächst Pfarradministrator, ab 2021 Pfarrer von Sommerau. Die Gemeinden Röllbach und Mönchberg ernannten ihn 2019 jeweils zum Ehrenbürger. Papst Franziskus zeichnete Leipold am 16. Oktober 2023 mit dem Ehrentitel „Monsignore“ („Kaplan seiner Heiligkeit“) aus. Seit April&nbsp;2025 wirkt Leipold als Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Am Sonntag, 22. Februar, wird er bei der Feier seines 40. Priesterjubiläums in den Ruhestand verabschiedet. Leipolds Primizspruch und Lebensmotto lautet: „Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Helfer zu eurer Freude“ (2 Kor 1,24).</p><p><em>Pfarrer i. R. Hans-Georg Neumann</em>&nbsp;(71) wurde 1954 in Erkelenz am Niederrhein geboren. Von 1970 bis 1980 war er als Diplom-Verwaltungswirt bei der Stadt Erkelenz beschäftigt. Anschließend studierte er bis 1984 am Spätberufenenseminar in Lantershofen. Am 22. Februar 1986 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Kaplan war Neumann in Baunach, Schweinfurt-Sankt Kilian sowie in Düren-Arnoldsweiler in der Diözese Aachen. Von 1991 bis 1995 war er Pfarrer von Sennfeld. In dieser Zeit war er auch ehrenamtlicher Standortpfarrer beim Bundesgrenzschutz in Oerlenbach. Danach wirkte Neumann im Dekanat Hückelhoven in seiner Heimatdiözese Aachen. 2003 kehrte Neumann in das Bistum Würzburg zurück und wirkte bis Herbst 2005 als priesterlicher Mitarbeiter in Alsleben, Breitensee und Herbstadt. Von 2004 bis 2005 war er auch Pfarradministrator für die Pfarrei Hendungen. 2005 wurde er außerdem Prokurator des Dekanats Rhön-Grabfeld. 2006 wurde Neumann zunächst Pfarradministrator und dann Pfarrer von Nordheim/Rhön und Hausen sowie Kuratus von Neustädtles. Ab 2009 betreute er zudem Fladungen, Brüchs, Oberfladungen, Rüdenschwinden und Leubach. Am 29.&nbsp;November 2009 wurde die Pfarreiengemeinschaft „Fladungen – Nordheim“ errichtet, zu der Brüchs, Fladungen, Hausen mit Roth, Nordheim vor der Rhön mit Heufurt, Oberfladungen und Rüdenschwinden sowie Leubach und Neustädtles gehören und die Neumann seit Oktober 2010 mit Schwerpunkt in Nordheim/Hausen leitete. Zudem engagierte er sich in der Feuerwehr- und Notfallseelsoge. 2017 wurde er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Er lebt in Erkelenz und hilft in der Seelsorge in der Gemeinschaft der Gemeinden Hückelhoven (Bistum Aachen) mit.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70588</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:18:32 +0100</pubDate><title>Pfarrer i. R. Karl Schüssler wird 90 Jahre alt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-karl-schuessler-wird-90-jahre-alt-1/</link><description>Leidersbach (POW) 90 Jahre alt wird am Sonntag, 1. März, Pfarrer i. R. Karl Schüssler.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Er verbringt seinen Ruhestand in Leidersbach-Ebersbach. Dort wurde er 1936 geboren. Als Schüler besuchte er das Miltenberger Kilianeum. Nach seinem Studium weihte ihn Bischof Josef Stangl am 10. März 1962 in Aschaffenburg zum Priester. Danach war Schüssler als Kaplan in Versbach und Schweinfurt-Heilig Geist eingesetzt, bevor er 1969 in Partenstein seine erste Pfarrstelle antrat. 1970 wurde Schüssler gleichzeitig stellvertretender Dekan des Dekanats Lohr, von 1974 bis 1975&nbsp;war er Dekan. 1977 wechselte er nach Mömlingen, wo er 20 Jahre als Pfarrer wirkte und auch als Beauftragter für die Fortbildung der Seelsorger und die theologische Erwachsenenbildung im Dekanat Obernburg tätig war. Die Gemeinde Mömlingen ehrte ihn mit der Bürgermedaille. 1997 wechselte er als Pfarrer nach Heimbuchenthal, wo er zum Ehrenbürger ernannt wurde. 2008 trat er in den dauernden Ruhestand. Viele Jahre war Schüssler auch Mitglied des Priesterrats der Diözese Würzburg. Darüber hinaus engagierte er sich im Diözesanpastoralrat und in der Ökumenekommission der Diözese. Nach wie vor hilft Schüssler in der Seelsorge in den umliegenden Ortschaften mit.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70587</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:11:50 +0100</pubDate><title>Pfarrer i. R. Joachim Morgenroth wird 70 Jahre alt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-joachim-morgenroth-wird-70-jahre-alt-1/</link><description>Würzburg/Schweinfurt (POW) 70 Jahre alt wird am 29. Februar Pfarrer i. R. Joachim Morgenroth, zuletzt Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist im Pastoralen Raum Schweinfurt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Morgenroth wurde 1956 in Ochsenfurt geboren. Theologie studierte er in Würzburg und Freiburg im Breisgau. Am 23. Februar 1985 spendete Bischof Dr. Paul-Werner Scheele ihm im Würzburger Kiliansdom die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte Morgenroth in Untersteinbach und Würzburg-Heiligkreuz, ehe er 1988 für die Aufgabe des Bundeskuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) freigestellt wurde. Kommissarisch nahm er 1988/1989 auch das Amt des Bundespräses des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wahr. 1991 kehrte er zurück ins Bistum Würzburg und wirkte von 1991 bis 1998 als Diözesan-Jugendpfarrer und Domvikar. Von 1992 bis 1995 hatte er zugleich das Amt des BDKJ-Präses im Bistum Würzburg inne. 1998 wechselte Morgenroth als Pfarrer nach Knetzgau und Zell am Ebersberg. Im Jahr 1999 wurde er zudem Kuratus von Oberschwappach. 2003 wurde er zusätzlich Pfarradministrator und 2004 Pfarrer von Westheim. 2003/2004 war er auch Pfarradministrator von Hofheim. Ab 2005 leitete er die Pfarreiengemeinschaft Knetzgau mit den Pfarreien Knetzgau, Westheim mit Hainert, Zell am Ebersberg sowie Oberschwappach mit Unterschwappach und Wohnau. 2009 war er vorübergehend auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Sankt Kilian Haßfurt. Von 2000 bis 2010 war Morgenroth auch Dekan des Dekanats Haßfurt, von 2002 bis 2013 außerdem Mitglied im Diözesansteuerausschuss. 2010 wechselte er als Pfarrvikar in die Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurt-Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael“ unter Beibehaltung des Titels „Pfarrer“. 2014 wurde er Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurt-Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael“. Vorübergehend war er auch Pfarradministrator der Pfarreien Schweinfurt-Maximilian Kolbe sowie -Sankt Peter und Paul. 2017 wurde Morgenroth Pfarrer der neu gegründeten Stadtpfarrei Schweinfurt, dem heutigen Pastoralen Raum Schweinfurt. Zusätzlich übernahm er das Amt des Präses der Kolpingsfamilie Schweinfurt und war von 2015 bis 2020 Dekanatsbeauftragter für Ökumene, interreligiösen Dialog und Weltanschauungsfragen, Bereich Ökumene und Weltanschauungsfragen, im Dekanat Schweinfurt-Stadt. Seit Oktober 2022 ist er im Ruhestand, den er in Würzburg verbringt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70586</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:09:25 +0100</pubDate><title>Professor em. Dr. Martin Ebner wird 70 Jahre alt</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/professor-em-dr-martin-ebner-wird-70-jahre-alt-1/</link><description>Schweinfurt (POW) 70 Jahre alt wird am Montag, 23. Februar, Professor em. Dr. Martin Ebner.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ebner wurde 1956 in Schweinfurt geboren. Nach dem Studium in Würzburg, Tübingen und an der École Biblique in Jerusalem erteilte ihm Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 26. Februar 1983 in Würzburg die Priesterweihe. Nach Kaplansjahren in Baunach und Haibach war Ebner ab 1985 als Religionslehrer am Gymnasium der Englischen Fräulein in Aschaffenburg tätig. 1988 wurde er Hauskaplan bei den Schulschwestern in Heidingsfeld. Nach seiner Promotion 1991 wirkte er als Wissenschaftlicher Assistent am Biblischen Institut in Würzburg. 1997 erfolgte die Habilitation im Fach Exegese des Neuen Testaments. Nach einem Jahr Lehrstuhlvertretung in Würzburg wurde Ebner im August 1998 zum Universitätsprofessor für die Exegese des Neuen Testaments an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ernannt und wechselte 2011 an die Universität Bonn. Von 2007 bis 2011 war er zudem stellvertretender, von 2011 bis 2015 erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger katholischer Neutestamentler und von 2016 bis 2020 Mitglied des Fachkollegiums Theologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seit April 2019 ist Ebner im Ruhestand und hilft in der Stadtkirche Schweinfurt mit. Seine jüngsten Veröffentlichungen, insbesondere zu kirchenpolitischen Themen, sind „Braucht die katholische Kirche Priester? Eine Vergewisserung aus dem Neuen Testament“ (2022) und „Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten. Wie sich frühchristliche Gemeinden organisierten, und war wir daraus lernen können“ (2025). Als Wissenschaftler und Priester ist ihm folgendes wichtig: „Schon während meines Studiums wurde mir klar: Eine Theologie, die nicht die konkrete Situation der Menschen im Blick hat, ist für die Katz! Das habe ich an biblischen Texten gelernt: Sie sprechen in der Sprache ihrer Zeit – den einen aus dem Herzen, den anderen ins Gewissen. Als Priester möchte ich ein einfacher Mensch bleiben, unverstellt und ohne Floskeln – auch im Gottesdienst.“</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70585</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:59:57 +0100</pubDate><title>Frauenseelsorge: Tag für verwitwete Frauen ab 60 Jahren</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/frauenseelsorge-tag-fuer-verwitwete-frauen-ab-60-jahren-1/</link><description>Würzburg (POW) Unter der Überschrift „Jetzt, wo wir mehr Zeit miteinander gehabt hätten“ steht ein Tag für verwitwete Frauen ab 60 Jahren am Samstag, 25. April, von 9.30 bis 17 Uhr im Exerzitienhaus Himmelspforten, Mainaustraße 42 in Würzburg.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Veranstalter ist die Frauenseelsorge im Bistum Würzburg in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Würzburg. Wenn der geliebte Partner stirbt, verändert sich alles. Was man immer aufgeschoben hat, lässt sich plötzlich nicht mehr gemeinsam machen, heißt es in der Einladung. „Du kannst die Augen schließen und wünschen, dass er wiederkommt – oder du kannst sie öffnen und sehen, was er zurückgelassen hat. Wir wollen an diesem Tag der Trauer Raum und Worte geben, aber vielleicht auch Kraft und Hoffnung finden in dem, was uns zurückgelassen und auch schon geschafft wurde.“ Referentin ist Cornelia Krines-Eder, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Trauerberaterin (RTB Nürnberg), zertifizierte Erwachsenenbildnerin (FH), Boundary-based-awareness Coach und Mitarbeiterin in der Notfallseelsorge. Die Teilnahme kostet pro Person 45 Euro. Darin enthalten sind Kursgebühr, Mittagessen und Nachmittagskaffee. Anmeldung bis Montag, 9. März, per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de">frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70584</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:56:31 +0100</pubDate><title>Frühlingstreffen für Mädchen</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fruehlingstreffen-fuer-maedchen-1/</link><description>Würzburg (POW) Zu einem Frühlingstreffen für Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren lädt die Schönstattbewegung Mädchen-Junge Frauen der (Erz-)Bistümer Bamberg und Würzburg von Freitag, 27., 17 Uhr, bis Sonntag, 29. März, 12 Uhr, ins Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg ein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Es steht unter dem Motto „Sturmtänzerin – getragen, mutig, echt“. „Sturmtänzerinnen tanzen im Sturm und hören auf ihr Herz. Sie stehen nicht daneben, sondern begeben sich aktiv in die Stürme der Zeit. Sie sind echt, mutig, stark und voller Freude“, heißt es in der Einladung. Die Teilnahme kostet pro Person 50&nbsp;Euro, Geschwister zahlen jeweils 45 Euro. Anmeldung bis Freitag, 20. März, sowie nähere Informationen bei Rebecca Weber, E-Mail&nbsp;<a href="mailto:mjf.bamberg-wuerzburg@schoenstatt.de">mjf.bamberg-wuerzburg@schoenstatt.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70583</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:55:14 +0100</pubDate><title>Gemeindereferentin Schwester Xaveria Zott im Alter von 100 Jahren gestorben</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeindereferentin-schwester-xaveria-zott-im-alter-von-100-jahren-gestorben-1/</link><description>Würzburg (POW) Im Alter von 100 Jahren ist am Mittwoch, 28. Januar, Ritaschwester Xaveria Zott gestorben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Sie war von 1981 bis 1990 als Gemeindereferentin in der Pfarrei Würzburg-Sankt Barbara tätig. Zott wurde 1925 in Fulda geboren und auf den Namen Hedwig getauft. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Stenotypistin und Kontoristin. 1944 wurde sie zum Reichsarbeitsdienst und zur Luftwaffe einberufen. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst im elterlichen Geschäft, bevor sie eine Ausbildung im Damenschneiderhandwerk sowie den Lehrgang zur Erlangung der Missio canonica abschloss. 1950 trat sie in die Gemeinschaft der Ritaschwestern ein. Sie absolvierte Ausbildungen in der Säuglingspflege sowie als Seelsorgehelferin (heute: Gemeindereferentin). 1954 legte Zott die Erste Profess und 1957 die Ewige Profess ab. Im gleichen Jahr begann sie ihren Dienst als Seelsorgehelferin in der Pfarrei Ochsenfurt. 1971 wechselte sie in die Pfarrei Schweinfurt-Sankt Michael, wo sie 1975 zur Gemeindeassistentin ernannt wurde. Ab 1978 war sie als Gemeindeassistentin in der Pfarrei Würzburg-Heilig Kreuz. 1981 wurde Zott Gemeindereferentin in der Pfarrei Würzburg-Sankt Barbara, in der sie bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand 1990 wirkte. Diesen verbrachte sie im Mutterhaus ihrer Gemeinschaft in Würzburg, wo sie zunächst Aufgaben als Aushilfs-Sakristanin und Bibliothekarin übernahm. Ab 1999 war sie in Teilzeit im Missionswerk der Claretiner in Würzburg tätig. Seit 2018 lebte sie im Betreuungs- und Pflegebereich im Mutterhaus. Der Auferstehungsgottesdienst für die Verstorbene wird am Donnerstag, 19. Februar, um 11.30 Uhr in der Kapelle des Mutterhauses der Ritaschwestern gefeiert, die Beisetzung findet um 14.15 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70582</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:48:03 +0100</pubDate><title>Bischof Jung feiert Kontemplative Messen in der Fastenzeit</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bischof-jung-feiert-kontemplative-messen-in-der-fastenzeit-1/</link><description>09.02.2026 | 10:46 Uhr
Bischof Jung feiert Kontemplative Messen in der Fastenzeit
Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung feiert in der Fastenzeit Kontemplative Messen im Würzburger Neumünster.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Termin ist jeweils Donnerstagabend um 17.30 Uhr am 19. und 26. Februar sowie am 5., 19. und 26. März.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70580</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 10:59:12 +0100</pubDate><title>Wechsel bei der Bahnhofsmission</title><link>https://sw.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wechsel-bei-der-bahnhofsmission-1/</link><description>Christin Gisder übernimmt Leitung der ökumenischen Einrichtung in Schweinfurt – Ehemalige Leiterin Susanne Brand engagiert sich künftig als „Mutmacherin“ – Angebote auf ehrenamtliches Engagement angewiesen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweinfurt&nbsp;</strong>(POW) Christin Gisder hat zum 1. Januar 2026 die Leitung der Bahnhofsmission Schweinfurt übernommen. Sie folgt auf Susanne Brand, die 15 Jahre lang in der ökumenischen Bahnhofsmission tätig war, davon die vergangenen fünf Jahre in leitender Funktion. Das schreibt die Einrichtung in einer Pressemitteilung.</p><p>Brand habe die Arbeit der Einrichtung maßgeblich geprägt. Sie baute bewährte Angebote wie die „Beauty Days“ weiter aus und setzte mit neuen Formaten, etwa den Bahnsteig-Konzerten unter anderem mit der Band „Rock the Nations“, wichtige Impulse für eine offene und einladende Bahnhofsmission. Vor allem habe sie stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gäste gehabt. Viele von ihnen kämen nicht nur für eine Tasse Tee, sondern vor allem für ein freundliches Wort, Orientierung oder einen Rat.</p><p>Auch künftig bleibe Brand der Bahnhofsmission verbunden und engagiere sich als sogenannte „Mutmacherin“. „Wir sind sehr glücklich, dass Susanne Brand der Bahnhofsmission in dieser wichtigen Rolle erhalten bleibt“, sagt Martina Fallmann, Vorständin von IN VIA Würzburg. Als „Mutmacherin“ unterstützt Brand vor allem psychisch belastete Menschen, deren Situation sich durch die Krisen der vergangenen Jahre noch einmal verschärft hat.</p><p>Ihre Nachfolgerin Gisder hat Erfahrung in vergleichbaren Arbeitsfeldern gesammelt und möchte diese nun in die Arbeit der Bahnhofsmission Schweinfurt einbringen. Ein besonderes Anliegen sei ihr die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher, auch jüngerer Menschen. Interessierte erwarte ein vielseitiges und sinnstiftendes Engagement – von der Reisehilfe am Bahnsteig bis zur Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. „Ehrenamtliche sind das Rückgrat unserer Arbeit“, sagt Gisder: „Die Bahnhofsmission ist ein Ort, an dem Menschen ohne Voraussetzungen ankommen dürfen – zur Ruhe kommen, gesehen werden und Unterstützung erfahren.“ Gerade in Zeiten wachsender Einsamkeit und Armut seien diese niedrigschwelligen Angebote wichtiger denn je.</p><p>Einen weiteren Schwerpunkt legt sie auf die Wiederbelebung eines bewährten Angebots: das Frauencafé, das künftig unter dem Namen „Ellens Treff“ stattfinden wird. Ziel ist es, insbesondere einsamen Frauen einen geschützten Raum zu bieten, in dem Gemeinschaft und Austausch möglich sind.</p><p>In den vergangenen Monaten musste das Angebot aufgrund begrenzter Räumlichkeiten und personeller Engpässe reduziert werden. Die Mitarbeitenden bieten dennoch weiterhin niedrigschwellige Hilfe an, etwa mit einem Getränk, einem Brot zur Stärkung, Kleidung sowie Gesprächs- und Beratungsangeboten. Dazu gehöre auch Unterstützung im zunehmend digitalen und bürokratischen Alltag, etwa beim Ausfüllen von Anträgen. „Viele unserer Gäste haben keinen Zugang zu digitalen Geräten oder fühlen sich von Formularen und Abläufen überfordert. Hier helfen wir weiter“, sagt Gisder.</p><p>Die Qualität der Arbeit werde durch regelmäßige Supervisionen, Teamsitzungen und Fortbildungen gesichert. Die Bahnhofsmission Schweinfurt freue sich über Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, sowie über neue Kooperationen. Auch Spenden seien jederzeit willkommen; bei Kleider- und Sachspenden wird um vorherige Kontaktaufnahme gebeten.</p><p>Weitere Informationen zur Arbeit der Bahnhofsmission und zum Ehrenamt gibt es unter Telefon 09721/85950 oder per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:info@bahnhofsmission-sw.de">info@bahnhofsmission-sw.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category></item></channel></rss>