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Vor 40 Jahren zum Priester geweiht

Sieben Geistliche begehen am 22. Februar ihr Weihejubiläum

Marktheidenfeld/Nordheim/Obernburg/Röllbach/Schweinfurt (POW) Das 40. Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen sieben Geistliche der Diözese Würzburg am Sonntag, 22. Februar. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele spendete Pfarrer i. R. Reinhold Ball (Obernburg), Pfarrer Hermann Becker (Marktheidenfeld), Pfarrer Franz Feineis (Schweinfurt), Pfarrer i. R. Monsignore Werner Kirchner (Schweinfurt), Pfarrer Monsignore Franz Leipold (Röllbach) und Pfarrer i. R. Hans-Georg Neumann (Nordheim) 1986 im Würzburger Kiliansdom die Priesterweihe. Ein Priester wünschte keine Veröffentlichung.

Pfarrer i. Reinhold Ball (72) wurde 1953 in Obernburg geboren. Nach seiner Ausbildung als Elektromechaniker machte er 1977 am Schweinfurter Bayernkolleg das Abitur und studierte in Würzburg und Freiburg im Breisgau Theologie. Am 22. Februar 1986 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Kaplan war Ball in Würzburg-Sankt Gertraud, Hofheim und Kahl am Main. 1989 ernannte ihn der Bischof zum Kuratus von Neuendorf und Ruppertshütten. 1994 wechselte Ball als Pfarrer nach Waldaschaff. 2000 wurde er zusätzlich Pfarrer von Rothenbuch und Weibersbrunn. Stellvertretender Dekan von Aschaffenburg-Ost war er außerdem von 2000 bis 2005. 2009 wurde Ball Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hubertus im Spessart, Waldaschaff“ mit Rothenbuch, Waldaschaff und Weibersbrunn. 2010 wurde er zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Sankt Michael Klingenberg-Röllfeld und der Pfarrei Trennfurt-Sankt Maria Magdalena ernannt. 2014 wurde Ball zudem Kolpingpräses des Bezirks Obernburg. Von 2015 bis 2021 bekleidete er außerdem das Amt des stellvertretenden Dekans des Dekanats Obernburg. Seit November 2023 ist Ball im Ruhestand, den er in Obernburg verbringt. Er hilft regelmäßig in den Pastoralen Räumen Erlenbach am Main und Obernburg am Main aus.

Pfarrer Hermann Becker (67) ist Pfarrer „in solidum“ (Teampfarrer) im Pastoralen Raum Marktheidenfeld. Becker wurde 1958 in Sulzbach am Main geboren. Nach dem Theologiestudium in Würzburg und Innsbruck empfing er am 22. Februar 1986 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Becker als Kaplan in Frammersbach und Würzburg-Unsere Liebe Frau, ehe er 1989 Pfarrer von Niederwerrn und Kuratus von Oberwerrn wurde. 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Schweinfurt-Nord gewählt, 1997 zum Dekan, 2000 erneut zum stellvertretenden Dekan. Von 1998 bis 2000 war er zudem Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2004 wechselte er als Pfarrer nach Marktheidenfeld. 2005 wurde er dort zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Lohr gewählt. 2006 übernahm er zudem die Kuratie Zimmern. 2007 und erneut 2015 wurde Becker Dekan des Dekanats Lohr am Main. Im gleichen Jahr übernahm er zudem die Filiale Marienbrunn. 2010 wurde Becker auch Pfarrer von Hafenlohr, Rothenfels mit Filiale Bergrothenfels sowie Kuratus von Windheim und damit Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius am Spessart“. Seit 2022 ist Becker Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Marktheidenfeld. Darüber hinaus ist er im Vorstand des Deutschen Katecheten-Vereins Würzburg tätig.

Pfarrer Franz Feineis (67) ist Krankenhausseelsorger im Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus. Feineis wurde 1958 in Würzburg geboren und stammt aus Waldbüttelbrunn. Er studierte in Würzburg und Innsbruck Theologie und empfing am 22. Februar 1986 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Kaplan in Schweinfurt-Sankt Maximilian Kolbe sowie in Kitzingen-Sankt Johannes. 1988 wurde Feineis Präfekt im Bischöflichen Studienseminar Kilianeum in Würzburg. Nach einer Sonderausbildung in der Krankenhausseelsorge in Heidelberg, für die er von April bis einschließlich August 1991 freigestellt war, trat Feineis im September 1991 seine Stelle als Krankenhauspfarrer in Schweinfurt an. Von 1993 bis 1999 war er zudem Diözesanvorsitzender der Priestergemeinschaft „Charles de Foucauld“. Von 2015 bis 2020 war er außerdem Dekanatsbeauftragter für Alten- und Krankenpastoral, Bereich Krankenpastoral, im Dekanat Schweinfurt-Stadt. Feineis war Initiator des Hospizvereins Schweinfurt, der 1993 gegründet wurde, und ist bis heute als Beisitzer aktiv.

Pfarrer i. R. Monsignore Werner Kirchner (71) ist mitarbeitender Priester im Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland – Seliger Liborius Wagner sowie Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdiensts Würzburg. Kirchner wurde 1954 in Wipfeld geboren. Nach einer Lehre als Bau- und Möbelschreiner arbeitete er mehrere Jahre als Schreinergeselle. Darüber hinaus ließ er sich beim Malteser-Hilfsdienst (MHD) zum Rettungssanitäter ausbilden. Ab 1980 studierte Kirchner im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 22. Februar 1986 in Würzburg zum Priester. Kaplan war Kirchner in Ebelsbach und Alzenau. Im Jahr 1986 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des MHD-Diözesan-Jugendseelsorgers. 1988 wurde Kirchner zunächst Pfarrverweser von Marktsteinach mit Filialen Abersfeld, Löffelsterz und Rednershof sowie von Waldsachsen, 1989 wurde er Pfarrer der beiden Pfarreien. 1991 wurde Kirchner zudem Vorsitzender des Pfarrverbands Schonungen. 1997 übernahm er auch das Amt des stellvertretenden Dekans von Schweinfurt-Nord, von 2000 bis 2006 war er Dekan. 1999 wurde er Seelsorger der Malteserjugend im Bistum Würzburg sowie Beauftragter für die Notfall- und Behindertenseelsorge in Stadt und Landkreis Schweinfurt. 2000 wurde er auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2006 wechselte Kirchner als Pfarrer nach Bergrheinfeld und wurde gleichzeitig Kuratus von Garstadt, 2008 zudem Pfarrer von Grafenrheinfeld. Die Gemeinden bilden die Pfarreiengemeinschaft „Zu den Frankenaposteln im Maintal, Bergrheinfeld“. 2006 wurde Kirchner auch zum Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdienstes Würzburg ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zudem als „Konventualkaplan“ in den Souveränen Malteser Ritterorden aufgenommen. Von 2010 bis 2020 war er zusätzlich Dekan für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Im gleichen Zeitraum war er auch Beauftragter für Notfall- und Behindertenseelsorge für die Dekanate Schweinfurt-Süd und -Nord. 2014 wurde Kirchner zum Erzpriester der unierten Kirche in Rumänien ernannt. Im Februar 2022 wurde er Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen. Im Oktober 2023 ernannte Papst Franziskus Kirchner zum Monsignore („Kaplan seiner Heiligkeit“). Seit 2024 ist Kirchner im Ruhestand. Er hilft in der Seelsorge im Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland – Seliger Liborius Wagner und ist Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdiensts Würzburg.

Pfarrer Monsignore Franz Leipold (69) ist Teampfarrer („in solidum“) im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Zum 1. März geht er in den dauernden Ruhestand. Leipold wurde 1956 in Bad Kissingen geboren und stammt aus Wildflecken. Theologie studierte er in Würzburg. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele spendete ihm am 22. Februar 1986 in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Leipold als Kaplan in Hessenthal-Mespelbrunn, Ochsenfurt-Sankt Andreas und Aschaffenburg-Sankt Pius. 1989 übernahm er die Pfarreien Röllbach und Mönchberg. Von 1990 bis 1995 war Leipold zudem Schulbeauftragter für das Dekanat Obernburg. Im Jahr 1991 übernahm er auch die Kuratie Schmachtenberg. Unter seiner Leitung wurde unter anderem das Pfarrheim von Röllbach neu erbaut, außerdem die Maria-Schnee-Kapelle in Röllbach, das Pfarrheim und die Pfarrkirche von Mönchberg sowie die Kirche in Schmachtenberg renoviert. Von 2001 bis 2010 war Leipold außerdem Priesterlicher Moderator von Niedernberg. Im Jahr 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan gewählt, von 2000 bis 2015 war er Dekan des Dekanats Obernburg. Von 2004 bis 2015 war Leipold zudem Regionalsprecher der Dekane vom Untermain und in dieser Funktion auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2008 war er vorübergehend auch Pfarradministrator von Erlenbach am Main und Mechenhard. 2009 wurde Leipold Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus“ mit den Pfarreien Mönchberg und Röllbach sowie der Kuratie Schmachtenberg. Ab 2018 war er zudem zunächst Pfarradministrator, ab 2021 Pfarrer von Sommerau. Die Gemeinden Röllbach und Mönchberg ernannten ihn 2019 jeweils zum Ehrenbürger. Papst Franziskus zeichnete Leipold am 16. Oktober 2023 mit dem Ehrentitel „Monsignore“ („Kaplan seiner Heiligkeit“) aus. Seit April 2025 wirkt Leipold als Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Am Sonntag, 22. Februar, wird er bei der Feier seines 40. Priesterjubiläums in den Ruhestand verabschiedet. Leipolds Primizspruch und Lebensmotto lautet: „Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Helfer zu eurer Freude“ (2 Kor 1,24).

Pfarrer i. R. Hans-Georg Neumann (71) wurde 1954 in Erkelenz am Niederrhein geboren. Von 1970 bis 1980 war er als Diplom-Verwaltungswirt bei der Stadt Erkelenz beschäftigt. Anschließend studierte er bis 1984 am Spätberufenenseminar in Lantershofen. Am 22. Februar 1986 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Kaplan war Neumann in Baunach, Schweinfurt-Sankt Kilian sowie in Düren-Arnoldsweiler in der Diözese Aachen. Von 1991 bis 1995 war er Pfarrer von Sennfeld. In dieser Zeit war er auch ehrenamtlicher Standortpfarrer beim Bundesgrenzschutz in Oerlenbach. Danach wirkte Neumann im Dekanat Hückelhoven in seiner Heimatdiözese Aachen. 2003 kehrte Neumann in das Bistum Würzburg zurück und wirkte bis Herbst 2005 als priesterlicher Mitarbeiter in Alsleben, Breitensee und Herbstadt. Von 2004 bis 2005 war er auch Pfarradministrator für die Pfarrei Hendungen. 2005 wurde er außerdem Prokurator des Dekanats Rhön-Grabfeld. 2006 wurde Neumann zunächst Pfarradministrator und dann Pfarrer von Nordheim/Rhön und Hausen sowie Kuratus von Neustädtles. Ab 2009 betreute er zudem Fladungen, Brüchs, Oberfladungen, Rüdenschwinden und Leubach. Am 29. November 2009 wurde die Pfarreiengemeinschaft „Fladungen – Nordheim“ errichtet, zu der Brüchs, Fladungen, Hausen mit Roth, Nordheim vor der Rhön mit Heufurt, Oberfladungen und Rüdenschwinden sowie Leubach und Neustädtles gehören und die Neumann seit Oktober 2010 mit Schwerpunkt in Nordheim/Hausen leitete. Zudem engagierte er sich in der Feuerwehr- und Notfallseelsoge. 2017 wurde er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Er lebt in Erkelenz und hilft in der Seelsorge in der Gemeinschaft der Gemeinden Hückelhoven (Bistum Aachen) mit.