Darum dreht sich die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des Würzburger katholischen Sonntagsblatts vom 15. Februar. „Gemeinsam gestalten ‒ gefällt mir“ ist das Leitmotiv für die Wahl. So viel Optimismus das Motto verbreitet, die Kandidatensuche in kein Selbstläufer. Diese Erfahrung machen Verantwortliche in Pfarrgemeinden. Helferinnen und Helfer für ein Einzelprojekt zu finden sei einfacher, als ein Ehrenamt für vier Jahre zu vergeben, berichtet Nicole Schönbrod von der Pfarrei Sankt Justinus Alzenau. Dort wählen die Gläubigen Gemeindeteams. Das ist nicht überall so. Am 1. März werden entweder ein örtliches Gemeindeteam oder ein Gemeinsamer Pfarrgemeinderat für eine Pfarreiengemeinschaft gewählt. Auch das Wahlverfahren ist nicht einheitlich. Zugelassen sind Briefwahl, Urnengang oder die Wahl per Akklamation (Handabstimmung ohne Stimmauszählung). Weiter blickt das Sonntagsblatt auf die anstehende Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Deren Mitglieder treffen sich vom 23. bis 26. Februar in Würzburg. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Öffentliche Gottesdienste sind geplant für Montag, 23. Februar, 18.30 Uhr, im Würzburger Kiliansdom sowie für die folgenden drei Tage jeweils um 7.30 Uhr im Neumünster. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden sich die Bischöfe in der Sepultur des Würzburger Doms zu Abendvesper und Gebeten treffen. In der Sepultur hat die Abteilung Bau der Diözese in jüngster Zeit vier neue Ruhestätten anlegen lassen, in denen voraussichtlich Weihbischöfe bestattet werden. Das ist ein weiteres Thema im aktuellen Sonntagsblatt.
