Schonungen (POW) Nach knapp zehn Jahren intensiver Planungs-, Förder- und Finanzierungsarbeit fällt der Startschuss für die umfassende Sanierung des KjG-Hauses in Schonungen. Über den aktuellen Projektstand hat der Vorstand des Trägervereins Thomas Morus am Dienstag, 30. Juni, den Gemeinderat der Gemeinde Schonungen informiert. Bürgermeister Stefan Rottmann und neun Gemeinderatsmitglieder machten sich direkt vor Ort ein eigenes Bild von der traditionsreichen Jugendeinrichtung, die seit vielen Jahren als wichtige Übernachtungs- und Bildungsstätte dient, teilt der Trägerverein mit.
„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten nun endlich beginnen können. Hinter diesem Projekt stehen lange Jahre ehrenamtlichen Engagements, unzählige Gespräche, Planungen und Anträge. Dass wir jetzt den ersten Bauabschnitt realisieren können, ist für uns ein besonderer Meilenstein und eine große Motivation für die weiteren Schritte“, betonte Vorstandsmitglied Sebastian Schmied.
Im Fokus des ersten Bauabschnitts stehen essentielle Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude. So wird das Dach saniert und eine Photovoltaikanlage installiert. Zudem werden die Böden, Sanitäranlagen und Türen in der 16-Betten-Einheit im zweiten Obergeschoss komplett erneuert. Die Gesamtkosten für diesen ersten Schritt belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Ermöglicht wird die Umsetzung durch Fördermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, die über eine Fraktionsinitiative bereitgestellt wurden, sowie durch die Unterstützung der Landtagsabgeordneten Martina Gießübel. Darüber hinaus wird die Maßnahme durch das Bistum Würzburg gefördert. Neben den Fachfirmen packen auch die Mitglieder des Vereins und der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) tatkräftig mit an und übernehmen Teile des Umbaus in Eigenleistung, ergänzte Gemeindereferentin Laura Kunz, Geistliche Leiterin der KjG.
Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Würzburg, dankte allen Ehrenamtlichen für ihren langen Atem sowie ihr außergewöhnliches Engagement und wünschte den Baumaßnahmen einen reibungslosen Verlauf und Gottes Segen. Um das Haus langfristig als attraktiven und zukunftsfähigen Ort zu erhalten, befindet sich der zweite Bauabschnitt bereits in Vorbereitung. Dieser wird unter anderem die Modernisierung des großen Gruppenraums, brandschutztechnische Anpassungen sowie die Umstellung der Heizungsanlage auf eine nachhaltige Wärmepumpe umfassen.
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