Darauf weist der Diözesanverband Würzburg von „pax christi“ hin. „Die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht wird kontrovers diskutiert: Brauchen wir eine Wehrpflicht, um unsere Verteidigungsfähigkeit in höchst unsicheren Zeiten zu erhalten? Kann sie den nötigen Personalbedarf sichern und dazu beitragen, dass die Verteidigung unserer Demokratie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird? Oder stellt die Wehrpflicht einen unzulässigen und vielleicht nicht wirklich notwendigen Eingriff in die Freiheit dar? Wäre nicht eine Berufsarmee mit professionellen, hoch qualifizierten Soldat:innen und freiwilligen Zeitsoldat:innen für die moderne Kriegsführung ausreichend oder sogar besser geeignet?“, heißt es in der Einladung. Wenn man die Wehrpflicht grundsätzlich befürworte: Wie können die mit diesem Grundrechtseingriff verbundenen Belastungen fair verteilt werden? Kann es gerecht sein, die einen heranzuziehen, die anderen aber nicht? Gibt es Verfahren, die „Wehrgerechtigkeit“ herstellen können? Und wie steht es um die Verpflichtung von Frauen? Nach einer sozial- und friedensethischen Grundlegung durch Professor Dr. Markus Vogt von der Ludwigs-Maximilians-Universität München und einer (verfassungs-)rechtlichen Einschätzung durch Professorin Dr. Kathrin Groh von der Universität der Bundeswehr folgen Impulse aus der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (Oberstleutnant Ulrich Schäffer), „pax christi“ (Professorin Dr. Irmgard Scheitler) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) (Alexander Lechner). Anmeldung zum Zoom-Meeting bis Sonntag, 30. November, auf der Homepage der Domberg-Akademie mit der Kursnummer 29037. Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt.
