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Gewerkschafter Großmann beschließt Vortragsreihe „Hoffnung, die mich trägt“

Würzburg (POW) Mit der Veranstaltung „Hoffnung – trotz(t) allem. In Betrieb, Verband & Gewerkschaft“ ist die virtuelle Vortragsreihe „Hoffnung, die mich trägt. Menschen aus Gesellschaft, Kirche und Kultur erzählen“ zu Ende gegangen.

Rudi Großmann, Gewerkschafter, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und ehemaliger Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Süddeutschlands, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei Tipps mit: die Gunst der Stunde nutzen, Menschen mit Visionen und Zielen zusammenbringen und solidarisch sein. Das schreibt die KAB in einer Pressemitteilung. Es gebe zweifellos herausfordernde Zeiten und Situationen, und es sei eine Herausforderung, dicke Bretter zu bohren. Aber es helfe, auf Kollegialität zu bauen und ins Gespräch zu gehen, auch und gerade in Konfliktsituationen. Leitlinie war dem Referenten dabei der Dreischritt „Sehen – Urteilen – Handeln“. Diesen habe er schon in der Jugendarbeit und später bei der KAB kennengelernt. Ziele zu erreichen gehe nur gemeinsam. Aus gutem Grund stehe „Solidarisch ist man nicht alleine“ auch auf den Fahnen, die viele Gewerkschafter in ganz Deutschland im Lockdown an Haus oder Balkon hängten. Aber es brauche auch Lob und Anerkennung, damit die Hoffnung bleibe. Erfolge gemeinsam zu feiern gebe Kraft für weitere Ziele, und Auszeichnungen motivierten. „Streiten wir gemeinsam für die Sache“, appellierte Großmann. Der Abend wurde organisiert vom KAB-Bildungswerk Diözese Würzburg.