Sie war von 1981 bis 1990 als Gemeindereferentin in der Pfarrei Würzburg-Sankt Barbara tätig. Zott wurde 1925 in Fulda geboren und auf den Namen Hedwig getauft. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Stenotypistin und Kontoristin. 1944 wurde sie zum Reichsarbeitsdienst und zur Luftwaffe einberufen. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst im elterlichen Geschäft, bevor sie eine Ausbildung im Damenschneiderhandwerk sowie den Lehrgang zur Erlangung der Missio canonica abschloss. 1950 trat sie in die Gemeinschaft der Ritaschwestern ein. Sie absolvierte Ausbildungen in der Säuglingspflege sowie als Seelsorgehelferin (heute: Gemeindereferentin). 1954 legte Zott die Erste Profess und 1957 die Ewige Profess ab. Im gleichen Jahr begann sie ihren Dienst als Seelsorgehelferin in der Pfarrei Ochsenfurt. 1971 wechselte sie in die Pfarrei Schweinfurt-Sankt Michael, wo sie 1975 zur Gemeindeassistentin ernannt wurde. Ab 1978 war sie als Gemeindeassistentin in der Pfarrei Würzburg-Heilig Kreuz. 1981 wurde Zott Gemeindereferentin in der Pfarrei Würzburg-Sankt Barbara, in der sie bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand 1990 wirkte. Diesen verbrachte sie im Mutterhaus ihrer Gemeinschaft in Würzburg, wo sie zunächst Aufgaben als Aushilfs-Sakristanin und Bibliothekarin übernahm. Ab 1999 war sie in Teilzeit im Missionswerk der Claretiner in Würzburg tätig. Seit 2018 lebte sie im Betreuungs- und Pflegebereich im Mutterhaus. Der Auferstehungsgottesdienst für die Verstorbene wird am Donnerstag, 19. Februar, um 11.30 Uhr in der Kapelle des Mutterhauses der Ritaschwestern gefeiert, die Beisetzung findet um 14.15 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt.
