In seiner Predigt im Gottesdienst betonte Personalreferent Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel: „Das Markenzeichen Gottes ist die Menschwerdung. Er ist so nahe an uns dran, dass er in Jesus selbst Mensch wird.“ Und zugleich suche Jesus, in dessen Angesicht Gott den Menschen begegne, Menschen, die sich zu Verbündeten machen, sich rufen und senden lassen, „um seine Botschaft zu den Menschen zu bringen“. Die Jubilarinnen und Jubilare könnten heuer alle auf 25 oder 40 Jahre im Dienst der Kirche zurückblicken, mit Hoch-Zeiten, aber auch schwierigen Phasen im Dienst am Reich Gottes. „Kirche hat sich gewandelt. Und doch bleibt der Auftrag, sich für die Botschaft unseres Gottes zu engagieren.“ Wie später auch Dr. Martin Schwab und Bernd Keller von der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats Würzburg dankte Seidel den Frauen und Männern für ihren Dienst und wünschte allen Gottes Segen für die Zukunft.
Rainer Weigand (58) ist Pastoralreferent für die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen, Gochsheim“. Weigand stammt aus Lünen-Brambauer (Erzbistum Paderborn). Nach der Mittleren Reife und einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann besuchte Weigand ab 1980 das Friedrich-Spee-Kolleg in Neuss und erwarb dort das Abitur. Im Anschluss studierte er von 1982 bis 1988 in Münster Theologie. Danach absolvierte er bis 1990 seinen Zivildienst in Lünen-Brambauer. 1994 begann Weigand als Pastoralpraktikant in Mömbris. Als Pastoralassistent wirkte er ab 1995 in Kitzingen Sankt Vinzenz und der Dekanatsjugendseelsorge Kitzingen. 1999 wurde Weigand Pastoralreferent. 2002 wechselte er in die Pfarreiengemeinschaft Gerolzhofen, Lülsfeld und Oberschwarzach und fungierte dort speziell als Ansprechpartner für Oberschwarzach. Seit 2010 ist er zudem Beauftragter für Jugend und Schule, Bereich Schule, im Dekanat Schweinfurt-Nord. Seit 2010 wirkt Weigand in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen, Gochsheim“.