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Dekanate im Bistum neu gegliedert

Bischof Dr. Franz Jung errichtet zum 1. Oktober 2021 Dekanate auf Landkreisebene

Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung errichtet zum 1. Oktober 2021 die neuen Dekanate in der Diözese Würzburg. Die bislang 20 Dekanate werden im Rahmen des Prozesses „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ in neun Dekanaten zusammengelegt. In den kommenden Wochen werden die neuen Dekane und ihre Stellvertreter gewählt. Im Anschluss werden die Dekane und ihre Stellvertreter vom Bischof ernannt und am 8. Dezember 2021, um 17.30 Uhr, bei einem Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom offiziell eingeführt.

Das Dekanat neuen Zuschnitts ist ein vom Bischof festgelegter Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pastoraler Räume. Die Dekanate dienen insbesondere der Vernetzung und Unterstützung der Pastoralen Räume. Dabei geht es unter anderem um die Konzeption, Koordinierung und Wahrnehmung seelsorglicher Aufgaben, Angebote und Dienste, welche die Pastoralen Räume übergreifen. Der Zuschnitt der neuen Dekanate orientiere sich bewusst an den Landkreisen, erklärt Bischof Jung. „Organisationen wie beispielsweise die Jugendverbände und die Caritas sind ebenfalls auf Landkreisebene organisiert. Ich erhoffe mir durch den neuen Zuschnitt vielfältige Synergien.“ Außerdem seien die Dekane erste Ansprechpartner auf der Ebene der Landkreise.

Die neuen Dekanate sind: Dekanat Aschaffenburg (bisher Aschaffenburg-Stadt, -Ost, -West sowie Alzenau), Dekanat Bad Kissingen (bisher Bad Kissingen, Hammelburg), Dekanat Haßberge, Dekanat Kitzingen, Dekanat Main-Spessart (bisher Lohr, Karlstadt), Dekanat Miltenberg (bisher Miltenberg, Obernburg), Dekanat Rhön-Grabfeld (vormals Bad Neustadt), Dekanat Schweinfurt (bisher Schweinfurt-Stadt, -Nord, -Süd) und Dekanat Würzburg (bisher Würzburg-Stadt, -rechts des Mains, -links des Mains sowie Ochsenfurt).

Die Dekanate werden zudem in drei Regionen unterteilt. Die Dekanate Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg bilden die Region Würzburg. Die Region Aschaffenburg besteht aus den Dekanaten Aschaffenburg und Miltenberg. In der Region Schweinfurt sind die Dekanate Bad Kissingen, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt zusammengefasst.

Die Dekane werden bei ihrer Arbeit jeweils durch ein Dekanatsteam und ein Dekanatsforum unterstützt. Das Dekanatsteam berät und unterstützt den Dekan bei der Leitung des Dekanats bei aktuellen, kurzfristigen Fragen und Thematiken. Das Dekanatsforum berät und unterstützt den Dekan bei der Vernetzung der Räume untereinander, aber auch der Verbände mit den Pastoralen Räumen. Die Amtszeit beider Gremien ist auf die jeweilige Wahlperiode für die Dekane befristet.

Bereits im Vorfeld der Neuordnung der Dekanate begrüßte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran die Leiterinnen und Leiter der neu eingerichteten Dekanatsbüros, die am 1. Oktober ihre Arbeit aufnehmen. Die Dekanatsbüros ersetzen die Diözesanbüros. „Ich freue mich, dass wir mit einem hervorragenden Team in die Herausforderung starten können, die neuen neun Dekanate durch die neuen Dekanatsbüros gut aufstellen zu können.“ Die neu eingerichteten Dekanatsbüros werden nach den Worten des Generalvikars als Schnittstellen die Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats mit den Pastoralen Räumen vernetzen. Sie übernehmen die Koordination und Kommunikation diözesaner Prozesse und Projekte in den Dekanaten und sind Ansprechpartner für anfallende Fragen. Die Leiterinnen und Leiter sind: Margit Rotter (Dekanatsbüro Würzburg), Robert Flögel (Main-Spessart), Maritta Ziegler (Bad Kissingen), Christian Barth (Miltenberg), Mirjam Wolf (Haßberge), Karina Neeser (Kitzingen), Elisabeth Schulz (Rhön-Grabfeld), Andreas Heinelt (Schweinfurt) und Roland Gerhart (Aschaffenburg).

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