Würzburg (POW) Zu den ersten Gratulanten des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat auch Bischof Dr. Franz Jung gehört. Was ihn mit Bischof Dr. Heiner Wilmer verbindet, wie er ihn einschätzt und wie die Bischöfe bislang den Tagungsort Würzburg erlebt haben, schildert er im folgenden Interview.
POW: Wie haben Sie die heutige Wahl des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz erlebt?
Bischof Dr. Franz Jung: Das ist eine spannende Sache. Wir haben uns erst mal eine Stunde lang Gedanken gemacht: Was sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen? Dann sind wir zur Wahl geschritten, und das Ergebnis ist sehr erfreulich. Es ist von vielen mitgetragen worden. Ich freue mich auch. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Heiner Wilmer als neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.
POW: Was macht den neuen Vorsitzenden in Ihren Augen aus?
Bischof Jung: Heiner Wilmer ist Ordensmann. Er war einige Jahre in Rom als Vorsitzender seiner Ordensgemeinschaft und hat da gute Erfahrungen sammeln können. Ich kenne ihn noch aus meiner Zeit in Speyer. Er war ja da auch der Ordensobere der Herz-Jesu-Priester. Da haben wir uns öfters mal getroffen, hatten also auch dienstlich miteinander zu tun. Von daher verbindet uns schon viel über lange Zeit. Ich schätze ihn. Er ist jemand, der gut zuhört, der auch ein großes Bistum zu leiten hat und, wie ich glaube, auch aus der Erfahrung des Synodalen Weges Menschen zusammenbringen kann. Er kann das, was begonnen worden ist, in einem guten Sinn weiterführen in die Zukunft.
POW: Wie kommt Würzburg bisher als Tagungsort bei den Bischöfen an?
Bischof Jung: Die Leute sind auf jeden Fall sehr, sehr angetan von der großen Gastfreundschaft, von der guten Kirchenmusik und von den schönen Gottesdiensten, die wir miteinander gefeiert haben. Und ich glaube, wir sind gute Gastgeber.
Interview: Anna-Lena Ils (Hörfunkredaktion)
